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Hüttenberg legt Protest ein

Sonstige

05. September 2008

Von Wendelin Müller

Die 2. Handball-Bundesliga der Männer hat gerade erst begonnen, da liegt auch schon der erste Protest vor. 25:25 (12:9) trennten sich der TV Hüttenberg und die SG BBM Bietigheim nach einer hart umkämpften Partie am Ende leistungsgerecht. Doch die Spielwertung steht auf wackeligen Füßen: „Der Ausgleich war irregulär“, monierte Hüttenbergs Coach Jan Gorr und legte schon zehn Minuten nach der Schlusssirene offiziell Einspruch ein.

Was war geschehen? In der turbulenten Endphase ging es drunter und drüber. Christoph Immel und Roland Klein, die beiden Schiedsrichter aus Tönisvorst und Ratingen, hatten schon lange die Übersicht verloren. Doch dann patzte auch der Zeitnehmertisch. Als Gästetrainer Uwe Rahn seine Mannschaft unmittelbar nach Florian Laudts 25:24-Führung sechs Sekunden vor Schluss noch einmal zu einer Auszeit zusammentrommelte, lief alles regelgerecht. Torwart Mathias Lenz wurde für den letzten Angriff gegen einen Feldspieler eingetauscht.

Doch die Schwaben standen mit sieben Mann auf dem Platz, obwohl Abwehrchef Sven Scheerschmidt 33 Sekunden vor Schluss seine zweite Zeitstrafe  kassiert hatte.  Somit fiel Julian Pflugfelders Ausgleich nach einen klaren Regelverstoß. Rahn suchte keine Ausflüchte, sondern gestand ohne Umweg ein: „Ich denke durchaus, dass wir  in diesem Augenblick einen Fehler begangen haben. In der Hektik der Schlussphase ist unser siebter Mann mit auf die Platte.“ Doch der Regelverstoß sei nicht kalkuliert, sondern „im Übereifer“ und „nicht absichtlich“ geschehen. „Ich kann mit dem Unentschieden nicht zufrieden sein“, erklärte sein Hüttenberger Kollege. „Von den Leistungen her ist das Ergebnis okay. Aber so, wie der Ausgleich zustande kommt, kann ich es nicht akzeptieren.“

Auch Hüttenbergs Marketing-Boss Lothar Weber bestätigte den Protest.  Zuvor beackerten sich die zwei Teams bis an die Grenze des Erlaubten. Rahn sah „keine unfaire Begegnung, aber hart geführt und jederzeit spannend. Jeder hat gemerkt, dass die Partie Spitz auf Knopf stand.“  Als die beiden Unparteiischen, die die Partie nie im Griff hatten,  in kurzer Folge die beiden Hüttenberger Arne Rigterink und Florian Laudt zehn Minuten vor der Pause   für je zwei Minuten auf die Bank verwiesen, begann die Halle zu kochen.

Mit dem Publikum im Rücken legten die Blau-Weißen nun trotz der doppelten Unterzahl eine 12:9-Pausenführung hin. Doch damit war der höchste Vorsprung erreicht. Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her – der TVH legte vor, Bietigheim glich umgehend aus. Bis zur 58. Minute, als Pflugfelder die Schwaben zum 24:23 warf. Ausgerechnet der bis dahin überragende Robin Haller verpasste mit einem Lattenknaller nach Tempogegenstoß die Vorentscheidung zugunsten der Baden-Württemberger. Jetzt meldeten sich die Hüttenberger  zurück, glichen erst durch ein tolles Solo von Florian Billek aus und schnupperten dann durch ihren Stärksten, Flo Laudt, sechs Sekunden lang am Sieg, ehe Pflugfelders irregulärer Treffer für lange Diskussionen sorgte.

Hüttenberg: Strzelec, Redwitz (ab 52.) – Andreas Lex (3), Laudt (6), Dettling (5/3), Stelzenbach (1), Jezewski (3), Rigterink (2), Stefan Lex (n.e.), Scholz (1), Mitteis (1), Bepler, Langenbach (1), Billek (2).
Bietigheim: Lenz, Gysin (bei einem Siebenmeter) – Haller (9), Kibat (5/3), Knierim (3), Heuberger (1), Pflugfelder (3), Schäfer, Bauer, Scheerschmidt, Rothe, Hinz (1/1), Löffler, Sauerland (3).
Schiedsrichter: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen) – Zuschauer: 1070 – Zeitstrafen: Hüttenberg acht (Laudt zwei, dettling, Jezewski, Rigterink zwei, Scholz, Bepler); Bietigheim acht (Knierim, Heuberger, Pflugfelder zwei, Scheerschmidt zwei, Hinz, Löffler).


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