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„Wir hätten regulär beide Punkte errungen“

Sonstige

TVH-Coach Jan Gorr zum Protest gegen die Spielwertung in der Partie gegen die SG BBM Bietigheim

18. September 2008

Von Wieland Berkholz

Die Heimpremiere des TV Hüttenberg am ersten Spieltag endete für Zuschauer und Aktive turbulent und - vorläufig - ohne offizielles Endergebnis. Gegen die SG BBM Bietigheim kulminierten gegen Ende die Ereignisse. 12 Sekunden von Schluss hatte Florian Laudt die Gastgeber in Führung gebracht. Gästetrainer Uwe Rahn hielt die grüne Karte zu diesem Zeitpunkt schon in der Hand und erhielt umgehend den Time-Out. Zuvor musste noch der Hüttenberger Tomasz Jezewski mit einer Zeitstrafe das Spielfeld verlassen. Auch die Gäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl, da Kreisläufer Sven Scheerschmidt 33 Sekunden vor Schluss, ebenfalls eine Zeitstrafe erhalten hatte.

Die verbleibende Zeit spielte das Team von Uwe Rahn jedoch mit sieben Feldspielern zu Ende. Der Torhüter war gegen einen zusätzlichen Feldspieler getauscht worden. Uwe Rahn vergaß in der Hitze des Gefechtes, dass ein Spieler gesperrt war. So spielte Bietigheim mit 7:5-Feldspielern zu Ende statt 5:5, da Zeitnehmer wie Schiedsrichter diesen Wechselfehler nicht bemerkten.

Julian Pflugfelder gelang kurz vor Schlusspfiff noch das 25:25-Unentschieden. Der Punktgewinn steht jedoch noch nicht fest, da die Hüttenberger Verantwortlichen sich zur Einreichung eines Protestes entschieden, welcher mittlerweile dem zuständigen Schiedsgericht auch schriftlich übersandt wurde.

Im folgenden Interview legt Hüttenbergs Trainer Jan Gorr seine Sicht auf die Ereignisse dar.

Sie sprachen nach dem Spiel den Wunsch aus, das Spiel nachträglich als Sieg für ihr Team zu werten. Zielt der nun eingelegte offizielle Protest ebenfalls in diese Richtung?

Jan Gorr: Die Begegnung gegen Bietigheim war geprägt durch einige Rückschläge und eine großartige Moral meiner Mannschaft. Wir sind bereits ohne Allendörfer und Weber in dieses Spiel gegangen und mussten dann nach 15 Minuten auch noch auf Christian Stelzenbach verzichten. Trotzdem standen wir nach dem Tor von „Flo“ Laudt 10 Sekunden vor dem Ende kurz vor dem Sieg. Unser Gegner hatte somit bestenfalls die Chance auf ein Remis. Und eben das hat er dann zu unrecht in einer 7:5-Überzahl drei Sekunden vor Schluss geschafft. Dass zusätzlich die Spielfortsetzung nach dem Time-Out weit in unserer Hälfte stattfand, hat die Situation für Bietigheim  vereinfacht. Von daher sind wir der festen Überzeugung, dass wir unter regulären Bedingungen beide Punkte errungen hätten.

Nach kurzer Beratung mit unseren Verantwortlichen haben wir uns im Spielbericht die Möglichkeit eines Protestes offen gehalten und diesen nun auch beim zuständigen Schiedsgericht unter Zuhilfenahme eines Anwaltes eingelegt.

Dass dies ein schwieriger Fall ist scheint offensichtlich. Auch dass die Rechtsordnung für solche Fälle wohl nur ein Wiederholungsspiel vorsieht. Von daher warten wir ab und vertrauen auf das Augenmaß der Verantwortlichen. Außerdem denken wir, dass es letztlich nicht nur um einen Punkt mehr oder weniger auf dem Konto geht. Auch wenn dieser am Ende noch ganz wichtig werden könnte.

Worum geht es Ihnen außerdem?

Jan Gorr: Wir als Verein betreiben, wie wohl alle Bundesligisten, einen hohen Aufwand. Von daher müssen sich alle am Spiel Beteiligten ihrer Verantwortung bewusst sein. Es kann nicht sein, dass in der Spiel entscheidenden Phase der Gegner mit einem Mann mehr auf dem Feld steht.

Sie waren lange Jugendtrainer bei der HSG Wetzlar und haben vermutlich noch das wiederholte Pokalspiel gegen TUSEM Essen in Erinnerung. Damals gewann die HSG das Wiederholungsspiel vor erneut ausverkauftem Haus. Würden Sie für den Fall einer Spielwiederholung auf einen ähnlichen „emotionalen Faktor“ von der Tribüne setzen?

Jan Gorr: Damals spielte der TUSEM in der Verlängerung komplett, obwohl er kurz vor Ablauf der regulären Zeit eine Zeitstrafe bekommen hatte.  Vom Sachverhalt ist das sicher ähnlich. Allerdings war damals ja noch mindesten 2x5 Minuten Verlängerung zu spielen.

Wir hoffen auf eine baldige Entscheidung des Schiedsgerichtes, damit wir Klarheit haben. Ansonsten konzentrieren wir uns auf die nächsten Spiele. Das Unentschieden am vergangenen Wochenende beim BHC hat die gute Form der Mannschaft zu Saisonbeginn bestätigt. An diese Leistung wollen wir in den kommenden Spielen anknüpfen.


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