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TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
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SG Flensburg-Handewitt
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Immer ans Limit gehen

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 30. September 2016 um 09:02 Uhr

TV 05/07 Hüttenberg heute gegen den EHV Aue

(mro) Groß war der Schrecken der Zweitliga-Handballer des TV 05/07 Hüttenberg am letzten Samstag, als man in der Pause der Partie beim VfL Bad Schwartau in die Kabine kam und feststellen musste, dass mehrere Wertsachen gestohlen worden waren, während man selbst sich auf dem Parkett der Lübecker Hansehalle einen harten Kampf mit den Hausherren lieferte. Eine, laut Bad Schwartaus Trainer Torge Greve, absolut »dreiste Aktion, denn die Kabinen liegen im zweiten Stock und sind von außen verschlossen« – und die den ohnehin schon langen Trip an die Ostseeküste durch die polizeiliche Aufnahme vor Ort noch etwas ausdehnte.

Dass zudem auch die im Spiel zu vergebenden zwei Punkte nicht die Reise mit nach Mittelhessen antraten, hatte mehrere Gründe. Neben der sicherlich vorhandenen Stärke der Marmeladenstädter, die zum gehobenen Drittel der Liga zu zählen sind, war es auch die TVH-Chancenverwertung gegen einen bekannt guten Keeper Dennis Klockmann. Und zudem fehlten laut Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson »die letzten zehn bis 15 Prozent«, was vielleicht der langen Busfahrt oder dem Schock über den Einbruch geschuldet war. Oder ganz einfach der Tatsache, dass es zum Entwicklungsprozess der Mannschaft gehört, dass in jedem Spiel alle Spieler am absoluten Leistungsmaximum spielen müssen.

In Lübeck konnten Neuzugang Tim Stefan und Spielmacher Tomáš Sklenák mit jeweils drei Treffern in Teilbereichen Akzente setzen. Bereits heute Abend um 19.30 Uhr in der Heimpartie gegen den EHV Aue muss es aber mehr sein, um gegen den aktuellen Drittletzten das eigene positive Punktekonto weiter aufzustocken. Die Gäste starteten zwar mit einem Heimsieg gegen den Dessau-Roßlauer HV in die Saison. Danach setzte es aber Niederlagen bei Aufsteiger Leutershausen und in Eisenach sowie vor eigenem Publikum gegen die Rimparer Wölfe und den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Wobei die Niederlage gegen den Bundesliga-Absteiger am letzten Wochenende, wo man nur bis kurz vor der Pause mithalten konnte, mit zehn Toren Differenz schon recht deutlich ausfiel.

Trotzdem lässt sich der Hüttenberger Trainer vom aktuellen Tabellenplatz der Gäste nicht blenden. »Aue hatte ein schweres Auftaktprogramm. Das ist eine international erfahrene Mannschaft, die in dieser Saison noch breiter aufgestellt ist. Wir werden alles investieren müssen, um die Punkte zu Hause zu behalten«, erwartet er eine heiße Begegnung und appelliert an die Unterstützung der Fans. Mit dem bisher besten Torschützen der Sachsen, Marc Pechstein, kommt ein alter Bekannter mit dem EHV Aue ins Hüttenberger Sportzentrum. Der aktuell zweitbeste Liga-Werfer zeigte sich bei seinen bisher 31 Toren speziell als treffsicherer Strafwurfschütze und netzte vom Punkt bereits 20 mal ein.

Die Erzgebirgler mussten Anfang Juli auf der Trainerposition umplanen, da der bisherige Trainer Runar Sigtryggsson sich zwei Wochen zuvor zum Erstligisten Balingen verabschiedet hatte. Mit dem ehemaligen Nationalspieler Maik Handschke konnte aber ein Kenner der 2. Liga verpflichtet werden, der auf Stationen in Rostock, Eisenach und Großwallstadt zurück blicken kann.

Weiter verzichten muss der 39-jährige Hüttenberger Trainer auf Rückraumspieler Markus Semmelroth, der durch seine Fußverletzung vermutlich noch weitere sechs Wochen auf der Ausfallliste stehen wird. »Wir wollen uns den Frust vom letzten Wochenende von der Seele spielen«, merkt man dem Isländer, trotz aller Fokussierung auf die bevorstehende Aufgabe, noch den Ärger über den Vorfall in Lübeck an.


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