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„So langsam wird’s“

Gießener Anzeiger

Dienstag, den 04. Oktober 2016 um 11:00 Uhr

Eyjolfssons hat Spendierhosen an bei Tim Stefan und Fabian Schomburg

HÜTTENBERG.Von Florian Deis. - An und für sich ist Adalsteinn Eyjolfsson kein Verfechter überschwänglicher Lobeshymnen. Der Isländer analysiert eher rational. Das hat der Trainer des Handball-Zweitligisten TV Hüttenberg auch nach dem überaus souveränen 34:27 gegen den EHV Aue, doch seine Worte drückten Zufriedenheit aus. „Ich bin super stolz auf die Jungs“, formulierte es Eyjolfsson.

Kein Wunder. Immerhin ist dem mittelhessischen Wieder-Zweitligisten mit 8:4 Punkten ein Start nach Maß gelungen. Geschäftsführer Lothar Weber meint: „Wir haben eine gute Mannschaft und brauchen uns nicht zu verstecken. Ich denke, wir können eine gute Rolle zwischen Platz acht und zehn spielen.“ Zufall sind der starke Start und damit einhergehend Tabellenplatz vier nicht: Das Gros kennt die Liga, Hüttenbergs 3:2:1-Deckung ist eine Waffe, das Gegenstoßspiel kommt flott und konsequent daher, Qualität besteht auch hinter der ersten Sieben.

Beim vierten Saisonsieg rückten denn auch ausgerechnet zwei Akteure, die bislang in der öffentlichen Betrachtung etwas unter dem Radar flogen, in den Mittelpunkt: Neuzugang Tim Stefan, der acht Mal traf, und Torwart Fabian Schomburg, mit 19 Paraden ein überragender Rückhalt der Blau-Roten, avancierten zu den Matchwinnern.

Der vom SV Henstedt-Ulzburg gekommene Rückraumlinke Stefan hatte morgens noch die Schulbank im Rahmen seiner Ausbildung zum Industriekaufmann gedrückt. Abends dann lief der 20-Jährige, früh eingewechselt für Sebastian Roth, zur Hochform auf. Wuchtig, wurfgewaltig, mit viel Dynamik netzte Stefan ein – ob aus der zweiten Reihe, im Gegenstoß oder nach Durchbrüchen. „Nachdem das erste Tor gefallen war, hatte ich ein gutes Gefühl“, erklärte er seine Leistungsexplosion mit sechs Treffern alleine vor der Pause. In den fünf Partien zuvor hatte Stefan summa summarum sieben Mal getroffen. Die Aue-Darbietung war unfraglich seine beste in Hüttenberger Diensten. „Anfangs“, sagt das Nordlicht, „war es schwer reinzukommen, erstmals weg von zu Hause.“ Ein paar hundert Kilometer entfernt von Familie, Freundin und gewohntem Umfeld. Doch am Freitag entfaltete der Ex-Hamburger sein Potenzial. Symptomatisch: Beim Gegenstoß-13:9 ging der Blondschopf mit derart viel Schwung und Wille zu Werke, dass er erst auf der Werbebande stoppte, dabei fast einen Fotograf umgerannt hätte, ohne jedoch aus dem Gleichgewicht zu geraten – gerade im ersten Abschnitt war Stefan schlichtweg nicht zu stoppen. „Wir haben einen Rhythmus gefunden, wie die anderen mich einsetzen, wie ich sie einsetze. So langsam wird’s, ich fühle mich immer wohler“, konstatiert der Neuling.

Nicht so richtig wohlfühlte sich indes Matthias Ritschel. Der Routinier war etwas kränklich, hatte erst ab Mittwoch wieder trainiert. Deshalb erhielt gegen Aue Fabian Schomburg, der in den Spielen zuvor die meiste Zeit von der Bank aus zuschauen hatte müssen, den Vorzug. Die etatmäßige Nummer zwei nutzte ihre Chance – und wie. Insgesamt 19 Paraden waren letztlich notiert, darunter etliche Freie vom Kreis und ein Siebenmeter. Da hatte sogar Eyjolfsson in Sachen Lob Spendierhosen an: „Fabian hat es brillant gemacht, das war eine überragende Leistung.“ Schomburg selbst meinte: „Insgesamt kann ich doch ziemlich zufrieden sein. Es ist natürlich schön, wenn man weiß, man wird gebraucht und der Trainer schenkt einem das Vertrauen.“ Und dann schob der 25-Jährige lächelnd einen Satz, eigentlich bezogen auf die Aue-Partie, nach, der ebenso gut Allgemeingültigkeit für den Saisonauftakt des TVH besitzt: „Wir haben das gut gemacht.“ Widersprechen wird ihm da kaum jemand.


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