• Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren

Nächstes Spiel

Sa, 25.11.2017, 20.30 Uhr
TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
TVH vs. TSV GWD Minden
Shuttlebus:
  • Abfahrt Hüttenberg:
    19.00 Uhr
  • Abfahrt Gießen:
    23.00 Uhr

Fanbus "Bully"

Facebook-News werden präsentiert von

Formaxx AG
Formaxx AG

Letztes Spiel

Do, 16.11.2017, 19.00 Uhr
SG Flensburg-Handewitt vs. TV 05/07 Hüttenberg
SG Flensburg-Handewitt
vs. TVH
38:23 (20:9)

PDFDruckenE-Mail

Souveräner Hüttenberger Auftritt

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 10. Oktober 2016 um 17:13 Uhr

Der TV 05/07 Hüttenberg sorgt in der 2. Handball-Bundesliga der Männer weiter für Furore. Der Rückkehrer siegte am 7. Spieltag mit 35:26 ganz souverän bei der HG Saarlouis

(mro) In der Zweiten Handball-Bundesliga mischen die Aufsteiger weiter die Liga auf. Nach dem siebten Spieltag tummeln sich alle vier Neulinge mit zumindest ausgeglichenem Punktekonto (HSG Konstanz) in der oberen Tabellenhälfte. Und am besten steht mit dem TV 05/07 Hüttenberg der heimische Liga-Rückkehrer da. Nach dem deutlichen 35:26 (17:13)-Auswärtssieg am Samstagabend bei der HG Saarlouis hat sich die Mannschaft von Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson mit 10:4-Punkten erst einmal direkt hinter den Aufstiegsrängen festgesetzt.

Entsprechend zufrieden konnte sich der Isländer nach dem Abpfiff den Fragen der Presse stellen. »Hut ab vor dieser Vorstellung. Das haben die Jungs mit einer super Kollektivleistung souverän gemacht. Ich bin ja immer sehr kritisch, aber heute gibt es dafür fast keinen Anlass«, war der Übungsleiter rundherum zufrieden. Und das, obwohl krankheitsbedingt die Spielvorbereitung alles andere als optimal verlaufen war. Zwar waren dann doch alle Spieler an Bord. Auf der halblinken Rückraum-Position musste man aber aufgrund der angeschlagenen etatmäßigen Sebastian Roth und Tim Stefan improvisieren. »Im Abschlusstraining haben wir beschlossen, dass Dominik Mappes dort beginnt«, erklärte der Eyjólfsson. Und der eigentliche Spielmacher füllte diese Rolle mit sieben Toren mehr als gut aus. »Auch Tomáš Sklenák hat in der Mitte heute eine sehr gute Spielsteuerung gehabt. Saarlouis hat es dann zeitweise mit einer Manndeckung gegen ihn versucht, aber auch das hat nichts gebracht«, bilanzierte »Adli« einen Auftritt seiner Mannschaft, die sich also auch von den im Vorfeld thematisierten Deckungsvarianten der Gastgeber nicht aus dem Takt bringen ließ – und schon früh die Weichen auf einen entspannten Spielverlauf stellte.

Nach dem 2:1 für Saarlouis durch Peter Walz in der dritten Minute ließen die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim mit einem beeindruckenden 7:0-Lauf bis zum 8:2 in der zehnten Minute durch Linksaußen Christian Rompf schon früh erkennen, wohin die Reise gehen sollte. Auch eine Auszeit von HG-Trainer Jörg Bohrmann konnte zunächst nichts bewirken. »Wir haben sehr aggressiv gedeckt und sind dadurch zu etlichen Kontertoren gekommen«, beschrieb Eyjólfsson diese Phase. Zudem hatte der genesene Kapitän Matthias Ritschel wieder einen guten Tag erwischt und ließ speziell seinen Ex-Teamkameraden Jonas Faulenbach verzweifeln, der torlos blieb. So war es einzig der siebenmal erfolgreiche Mittelmann Ibai Meoki-Etxebeste, der die Hüttenberger Abwehr vor Probleme stellte. So auch beim 8:11 (17. Minute), welches die Hausherren wieder etwas heranrücken ließ. Doch Kreisläufer Moritz Lambrecht erhöhte in der 27. Minute auf 16:11, und mit vier Toren Vorsprung gingen die Mittelhessen in die Pause.

Aus der kam der TVH mit einem zunächst äußerst treffsicheren Rückraumschützen Ragnar Jóhannsson, der für die ersten drei Hüttenberger Treffer verantwortlich zeichnete. Die Saarländer blieben bis zum 18:21 in der 36. Minute durch Michael Schulz dran, ehe die Gäste wieder das Tempo anzogen. Vier Tore in Folge durch zweimal Daniel Wernig, Dominik Mappes und Moritz Lambrecht ließen sie nach gut dreiviertel der Partie auf 25:18 wegziehen. Sowohl Auszeiten als auch Torwartwechsel verpufften bei den Gastgebern, denn der TVH hatte auf alles eine Antwort parat. Ein Doppelschlag in der 50. Minute durch Moritz Zörb und Dominik Mappes schraubte das Ergebnis auf 29:20 und zwei weitere Mappes-Treffer bedeuteten beim 31:21 sieben Minuten vor dem Ende erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung.

Von Offensive angetan

Zu diesem Zeitpunkt hatte Eyjólfsson schon mit dem Durchwechseln begonnen, und so trugen sich auch noch Linkshänder Jan Wörner und Sebastian Roth mit den Treffern 32 bis 34 in die Torschützenliste ein, ehe erneut Jóhannsson mit dem 35:25 den letzten Hüttenberger Treffer markierte, dem Lars Walz nur noch das Tor zum 26:35-Endstand folgen ließ.

»35 Tore in Saarlouis freuen mich sehr«, war auch der Verantwortliche auf der Hüttenberger Bank angetan von der mittlerweile vorhandenen offensiven Durchschlagskraft, die am Wochenende zuvor schon der EHV Aue beim 34:27-Heimsieg zu spüren bekommen hatte. Und die sich auch mit durch-schnittlich 29 Toren pro Spiel belegen lässt. Die Zeichen stehen also mehr als gut, dass sich der TV Hüttenberg in den oberen Gefilden wird festsetzen können.

HG Saarlouis: Schulz, Jonczyk; Faulenbach, Leist (1), Meoki-Etxebeste (7), Peter Walz (3). Murawski (2), Weissgerber (3/2), Müller (4), Schulz (3), Paetow (2), Polydore, Lars Walz (1).

TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan, Sklenák (1), Wörner (2), Lambrecht (3), Wernig (7/5), Rompf (3), Zörb (1), Fernandes (4), Jóhannsson (6), Roth (1), Mappes (7), Hofmann.

Im Stenogramm / SR: Dinges/Kirsch (Eggenstein) – Zuschauer: 1060 – Zeitstrafen: 2 – 4 (Strafminuten) – Siebenmeter: 3/2 . 5/5.


0