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Zweitligist Hüttenberg selbstbewusst gegen Rostock

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 14. Oktober 2016 um 07:49 Uhr

Weiter volle Konzentration

(mro) Fünf Siege nach sieben Spieltagen. Die Zwischenbilanz von Zweitliga-Rückkehrer TV 05/07 Hüttenberg kann sich mehr als sehen lassen. Doch nicht nur die bisherige Ausbeute des mittelhessischen Traditionsvereins beeindruckt, sondern auch die Art und Weise, wie die Punkte verbucht wurden. »Mit neun Toren auswärts in der eingleisigen 2. Liga zu gewinnen, ist schon etwas«, stellte daher TVH-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson am Samstag Abend nach dem 35:26-Triumph in Saarlouis zu Recht fest. Nach dem schon klaren 34:27-Sieg gegen Aue eine Woche zuvor zeigte seine Mannschaft, trotz schwieriger Trainingswoche aufgrund etlicher krankheitsbedingter Ausfälle, die nächste Gala. »Klar, geht es immer besser. Aber das wäre jetzt jammern auf hohem Niveau«, ist der Isländer aktuell mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft.

Die will am Samstag zur gewohnten Anwurfzeit um 19.30 Uhr nachlegen. Mit Empor Rostock kommt der aktuell Drittletzte in das Hüttenberger Sportzentrum. Dessen Ausbeute ist genau das Gegenteil der Hüttenberger. Von vier Heimspielen konnte die Mannschaft des neuen Trainers Robert Teichert, der als Nachfolger des nach Lübbecke abgewanderten Aaron Ziercke von der eigenen U 23 befördert wurde, bisher nur gegen ASV Hamm-Westfalen und die SG Leutershausen als Sieger vom Feld gehen. Teichert war bisher nur im Nachwuchsbereich tätig und konnte in diesem Sommer hauptsächlich junge Neuzugänge verzeichnen, die aber gestandene Zweitliga-Akteure wie Marc Pechstein, Kenji Hövels und René Gruszka ersetzen müssen. Der personelle Umbruch ist finanziellen Zwängen geschuldet, so dass der Verein den Etat um fast ein Drittel auf etwa 750 000 Euro abgespeckt hat. Daher gibt der neue Trainer klar den Klassenerhalt als Saisonziel aus.

In der Fremde sind die Rostocker noch punktlos, sodass bisher auch nur vier Punkte auf der Habenseite zu verzeichnen sind. Die Norddeutschen mussten sich in den letzten drei Spielzeiten jeweils mit Platzierungen in der unteren Tabellenhälfte zufriedengeben. Konnte der TVH vor zwei Jahren im Abstiegsjahr in Mecklenburg-Vorpommern zumindest ein Unentschieden erreichen, musste man sich vor eigenem Publikum nach langer Führung am Ende mit 25:26 geschlagen geben.

Das soll morgen natürlich ganz anders werden. Gegen die aktuell schlechteste Defensive der Liga sollte die zuletzt so überzeugende Hüttenberger Angriffsreihe wieder ihre Torgefahr auf die Platte bringen. Defensiv muss man sicherlich mehr als ein Auge auf den nicht nur als sicherer Siebenmeterschütze glänzenden griechischen Linksaußen Vyron Papadopoulos werfen. Der isländische TVH-Coach hat zudem Mittelmann Philipp Jäger und den hochgewachsenen Linkshänder André Meuser im rechten Rückraum als Gefahrenquelle bei Rostock ausgemacht. »Wir lassen uns nicht vom Tabellenstand blenden, sondern müssen von Anfang an aggressiv an diese Aufgabe gehen«, fordert der 39-Jährige wie immer von seiner Mannschaft höchste Konzentration.

Mit einem Sieg gegen Rostock würde der TVH, der weiter auf den verletzten Markus Semmelroth verzichten muss, die nächste schwere Aufgabe, bereits am kommenden Mittwoch bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim, mit noch mehr Selbstvertrauen angehen können.


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