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»Ja, wunderbar«

Gießener Allgemeine Zeitung

Samstag, den 15. Oktober 2016 um 17:47 Uhr

TVH-Neuzugang Tim Stefan im Interview

(mro) Zweitliga-Rückkehrer TV 05/07 Hüttenberg steht nach dem siebten Spieltag mit 10:4 Punkten auf einem überragenden und so nicht erwarteten vierten Tabellenplatz. Gewiss kann man das selbst ernannte Original aus Mittelhessen bisher als die Überraschungsmannschaft der Handball-Saison bezeichnen. Was neben der personellen Kontinuität und der akribischen Arbeit von Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson auch an den sinnvollen Kaderergänzungen liegt, die nicht nur eine bessere Tiefe in den Kader gebracht haben. Der 1,95 Meter große Tim Stefan, 21-jähriger Rückraumspieler, kam aus seinem Geburtsort von Zweitliga-Absteiger SV Henstedt-Ulzburg zum TVH und deutete speziell mit seinen acht Toren im letzten Heimspiel gegen den EHV Aue an, was er zu leisten imstande ist. Vor der heutigen Heimpartie gegen den HC Empor Rostock sprachen wir mit Tim Stefan darüber, wie er in Hüttenberg angekommen ist und wie er die aktuelle Situation, aber auch die Zukunft bewertet.

Herr Stefan, haben Sie sich gut fern der Heimat eingelebt?
Tim Stefan: Ja, wunderbar. Ich habe ein kleines, feines Zuhause. Das passt.

Schon mit der Hüttenberger Spezialität Handkäse vertraut gemacht?
Stefan: (lacht) Noch nicht einmal. Ich hatte zwar schon die Gelegenheit, aber es waren auch immer andere leckere Sachen da, die ich dann gegessen habe.

Was waren dann die entscheidenden Punkte für den TVH?
Stefan: Ich hatte auch von meinem alten Verein Henstedt ein Angebot, wollte aber nicht in die 3. Liga, sondern mich in der 2. Liga weiterentwickeln. Ich habe einen Beratervertrag abgeschlossen und so kam schnell der Kontakt zum TV Hüttenberg zustande. Ich war dann zum Probetraining hier, was mir sehr gut gefallen hat. Die Jungs haben sich extra einen Tag frei genommen von den Aufstiegsfeierlichkeiten. Auch sonst hat man sich gut um mich gekümmert und mir zum Beispiel gleich eine Ausbildungsstelle angeboten.

Wie ist denn Ihr Tag organisiert mit Zweitliga-Handball auf der einen und Ausbildung zum Industriekaufmann bei Heyligenstaedt auf der anderen Seite?
Stefan: Ich gehe morgens ganz normal Arbeiten oder in die Berufsschule und abends dann zum Training. Die vier, fünf Spieler, die vormittags nicht trainieren können, kommen mittwochs früher in die Halle und holen das vor dem Training nach und machen Krafttraining.

Wie zufrieden sind Sie mit der eigenen Rolle aktuell? Aus Henstedt waren Sie größere Spielanteile gewöhnt.
Stefan:  Klar, in Henstedt habe ich in der Rückrunde viel gespielt, weil Tim Völzke verletzt ausfiel. Aber auch da war ich es gewohnt, von der Bank zu kommen. Es kommt auch immer auf die Situation an. Gegen Aue kam ich schon nach zehn Minuten rein, weil Basti einen nicht so guten Start hatte, und dann lief es bei mir sehr gut. Aber genauso freue ich mich, wenn Sebastian Roth oder auch Dominik Mappes auf meiner Position ein gutes Spiel machen. Hauptsache, wir machen ein gutes Spiel.

Sie kennen die 2. Liga aus drei Jahren in Henstedt. Hätten Sie erwartet, dass der TVH so gut in die Saison startet?
Stefan: Ein bisschen schon. Aber man darf das nicht überbewerten. Mit Henstedt hatten wir letzte Saison auch einen guten Saisonstart und sind am Ende trotzdem abgestiegen. Anfangs wird man als Aufsteiger vielleicht auch ein wenig unterschätzt. Aber überrascht hat mich schon, dass wir gegen so etablierte Mannschaften wie Emsdetten und Nordhorn auch so klar gewonnen haben. Gegen Saarlouis und Ferndorf haben wir uns sicherlich schon realistische Chancen auf Punkte ausgerechnet.

Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe für den guten Saisonstart?
Stefan: Ich denke, das liegt hauptsächlich an unserem breiten Kader, der als Team gut funktioniert. Jeder einzelne Spieler hat seine Qualitäten und wir können wunderbar ohne Leistungsverlust wechseln. Wir haben keine Reserve im klassischen Sinn, die mal der ersten Sieben fünf Minuten zum Durchschnaufen gibt.

Zum Abschluss. Was sind Ihre Ziele für die Saison?
Stefan: Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln. Daher ist es gut, dass mir der Trainer sehr viel Feedback gibt. Auf alle Fälle wollen wir die Klasse halten, denn ich möchte auch im nächsten Jahr 2. Liga spielen.


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