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TVH glanzlos, aber erfolgreich

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 17. Oktober 2016 um 13:52 Uhr

Aufsteiger 29:24 gegen Rostock – Eyjólfsson fordert schnelle Analyse

(mro) Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg setzt sich weiter in der Spitzengruppe der 2. Handball-Bundesliga der Männer fest. Mit einem 29:24 (15:10)-Sieg vor heimischem Publikum baute die Mannschaft von Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson das Konto auf 12:4 Punkte aus und rangiert aktuell sogar auf dem dritten Aufstiegsrang.

Von einer Pflichtaufgabe hatte im Vorfeld Mittelmann Dominik Mappes gesprochen. Einerseits aufgrund der aktuellen Tabellensituation, denn die Gäste reisten als Drittletzter an. Andererseits aber sicherlich auch, weil man den Gegner als eine der Mannschaften einstufen muss, die es am Saisonende hinter sich zu lassen gilt. Und genau dieser Favoritenrolle wurden die Hausherren gleich zu Spielbeginn gerecht. 7:1 nach zwölf Minuten leuchtete von der Anzeigentafel im Hüttenberger Sportzentrum, nachdem Ragnar Jóhannsson eine seiner gefürchteten Peitschen im Tor versenkt hatte. Gäste-Trainer Robert Teichert reagierte mit einer Manndeckung gegen Hüttenbergs Spielgestalter Tomáš Sklenák, der bis dahin selber auch schon zweimal erfolgreich war. Und streute damit Sand ins Hüttenberger Angriffsgetriebe.

»Wir haben uns in den letzten zwei Wochen sehr viel mit den unorthodoxen Deckungsvarianten von Saarlouis und Rostock beschäftigt. Vielleicht etwas zu viel. Das nehme ich auf mich«, versuchte der isländische TVH-Coach Erklärungen zu finden, warum der Gegner in der Folge aufkam. Und sogar zum Anschluss durch Kreisläufer Kevin Lux, der in der 23. Minute zum 8:9 einwerfen konnte. Gut, dass die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim aber mittlerweile über genügend Qualität verfügen, sich davon nicht aus ihrem Konzept bringen zu lassen. Ein Tempogegenstoß-Doppelschlag durch Daniel Wernig und Moritz Lambrecht ließ den TVH wieder auf 13:9 wegziehen und Linksaußen Christian Rompf zeichnete für den 15:10-Pausenstand verantwortlich.

Auch nach Wiederanpfiff der insgesamt unsicher agierenden Schiedsrichter starteten die Hausherren wieder wie der geölte Blitz. Erneut Daniel Wernig wirbelte mit seiner Dynamik und Wendigkeit zum 18:11 (38.) durch die Deckungsmitte des HC Empor. Und auch beim 19:12 durch den Halblinken Tim Stefan wurden die Freiheiten optimal genutzt. In der Folgezeit gelang es aber den nicht aufsteckenden Gästen von der Ostseeküste, zum 16:20 zu verkürzen (47.), als Philipp Jäger in der zweiten Welle einnetzte. Woran die TVH-Angreifer einen nicht zu unterschätzenden Anteil hatten. Alle drei Siebenmeter (zweimal Wernig, einmal Rompf) wurden vergeben. Zudem wurden weitere klare Einwurfchancen (Jóhannsson zweimal 35., Fernandes 38., Lambrecht 42., Sebastian Roth an den Pfosten 38.) Beute eines starken Tobias Malitz im Rostocker Gehäuse. Eyjólfsson monierte in dieser Phase, »dass wir zu viel Standhandball gespielt haben. Die Bewegung ohne Ball fehlte. Heute hatten wir nicht die Leichtigkeit und die Power wie bisher.«

Rompf bittet um Verständnis

Dies vermittelte er seiner Mannschaft in der Auszeit, die durch Tore von Jóhannsson und Rompf dann gleich wieder den Abstand vergrößerte und spätestens da auf die Siegerstraße eingebogen war. »Wir waren immer mit fünf, sechs Toren vorne. Da kann man auch mal zwei, drei Bälle verwerfen. Zumal es in der zweiten Liga keine schlechten Torhüter gibt«, bat der zum Spieler des Spiels auserkorene Christian Rompf um etwas Verständnis, der selbst in der 52. Minute seine einzige Fahrkarte zu verzeichnen hatte. Die fiel aber auf dem Weg zum 29:24-Sieg nicht mehr ins Gewicht. Abermals Tomáš Sklenák und Daniel Wernig erzielten gegen eine nun offene Rostocker Deckung die letzten Tore.

»Ich denke, meine Spieler wissen genau wie ich, was heute nicht so gut war. Das gilt es schnell zu analysieren. Aber: zwei Punkte sind geil«, lautete das abschließende Fazit des Hüttenberger Trainers. Die Analyse hatte schon mit dem Schlusspfiff begonnen. Denn bereits am Mittwoch gastiert der TVH um 19.30 Uhr bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Wer die Hüttenberger dort unterstützen möchte, kann mit dem Fanbus mitfahren, der um 17 Uhr am Hüttenberger Sportzentrum abfährt. Nähere Infos dazu gibt es auf www.tvh1.de oder in der Geschäftsstelle.

TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (2), Sklenák (3), Lambrecht (2), Wernig (5), Panther, Rompf (6), Zörb, Fernandes (3), Jóhannsson (5), Roth (1), Mappes (1), Hofmann (1).

HC Empor Rostock: Malitz, Paul Porath, Meuser (2), Iliopoulos, Heil (5), Jaeger (1), Flödl, Höwt, Papadopoulos (7/6), Lux (2), Zemlin, Trupp (3), Konsel (4).

Im Stenogramm: SR: Linker/Schmidt (Herne). - Zuschauer: 905. - Zeitstrafen: 4:8 Minuten. - Siebenmeter: 3/0:7/6.


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