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TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
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SG Flensburg-Handewitt
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TV Hüttenberg weiter im Höhenflug

Gießener Allgemeine Zeitung

Samstag, den 19. November 2016 um 09:25 Uhr

(mro) Der TV 05/07 Hüttenberg hat mit einem souveränen 31:24 (14:11)-Sieg gegen Mit-Aufsteiger SG Leutershausen seine hervorragende Position in der Spitzengruppe der 2. Handball-Liga gefestigt und zugleich den bisherigen Siebten in der Tabelle etwas distanziert. »Wir haben das Spiel in der Abwehr gewonnen. Auch mit unserer guten Torhüterleistung zu Beginn konnten wir gleich unsere Führung ausbauen. Ich bin sehr zufrieden«, hatte Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson nach Spielende allen Grund zum Strahlen.

Im Duell der beiden Gründungsmitglieder der vor 50 Jahren ins Leben gerufenen Handball-Bundesliga überraschte Gäste-Trainer, der Ex-Nationalspieler Marc Nagel, von Beginn an mit der Variante des siebten Feldspielers. »Das chaotische Spiel war geplant. Allerdings hatten wir Glück, dass wir in der ersten Halbzeit nicht unter die Räder gekommen sind«, musste Nagel nach dem Spiel zugeben. Denn er sorgte damit mehr bei seiner Mannschaft für Verwirrung. Trotz des zusätzlichen Akteurs gelang es der SGL nämlich zunächst nicht, die wieder einmal bärenstarke TVH-Deckung zu knacken.

So setzten sich die Hausherren nach dem 2:0 durch einen Tempogegenstoß von Moritz Lambrecht bis zum 7:2 nach einer Viertelstunde ab. Daniel Wernig wurde im schnellen Umschaltspiel geduldig gefunden und vollendete mit einem gefühlvollen Heber. Bis zum 11:6 in der 23. Minute, als der starke Ragnar Jóhannsson bereits zum vierten Mal erfolgreich war, hielt Hüttenberg seinen Vorsprung. Doch dann hatte Nagel in seiner bereits zweiten Auszeit offenbar endlich seine Mannschaft erreicht, die schnell auf 10:12 durch das einzige Tor von Linkshänder Stefan Salger heran kam. Gut, dass nun Sebastian Roth noch mit zwei Toren für den 14:11-Pausenstand sorgte. »In den letzten zehn Minuten vor der Pause hatten wir einen kleinen Bruch. Auch, weil wir ein paar gute Torchancen ausgelassen haben«, meinte der TVH-Trainer.

»Wir haben die Schwächephase noch gut überstanden«, befand der in der 37. Minute ins Spiel gekommene Torhüter Fabian Schomburg. »Aber dann haben wir wieder eine überragende Abwehr gestellt.« Speziell Routinier Christian Rompf legte den hochgepriesenen Junioren-Nationalspieler Stefan Salger an die kurze Leine, sodass primär der Rückraumhüne Valentin Spohn im zweiten Abschnitt auf sich alleine gestellt war. »Da hatten wir uns auch besser auf Kreisläufer Marcel Möller und die überraschenden Aktionen von Philipp Bauer eingestellt«, sagte Eyjólfsson. Nach dem 16:18 durch Spohn setzten sich die Blau-Roten in Überzahl durch Tore von Daniel Wernig (Siebenmeter) und den schön die Lücke erkennenden Kreisläufer Moritz Lambrecht wieder auf 20:16 ab. Und waren damit wieder in der Spur. Dominik Mappes führte weiter klug Regie und Ragnar Jóhannsson agierte im Angriff ohne Fehlwurf, was beiden ein Sonderlob vom Trainer einbrachte. »Raggi hatte heute einen Sahne-Tag und Dominik hat das vorne sehr gut gemacht und unserem Spiel klare Strukturen gegeben.« So war spätestens mit dem 26:20 acht Minuten vor dem Ende die Frage nach dem Sieger beantwortet. Treffer Nummer 30 ging auf das Konto von Kreisläufer Moritz Zörb, ehe erneut Christian Rompf aus der schnellen Mitte den 31:24-Schlusspunkt setzte.

Für die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim heißt es nun schnellstens zu regenerieren um am Sonntag beim TV Neuhausen möglichst die Punkte 19 und 20 auf der Habenseite einzufahren. Etwas leichter fallen sollte es nach der bei der Pressekonferenz verkündeten Vertragsverlängerung von Dominik Mappes. Das Eigengewächs hat für weitere zwei Jahre beim TVH unterschrieben und wird somit mindestens bis 2019 das TVH-Trikot tragen. »Es ist für mich eine Herzensangelegenheit für den TVH zu spielen«, sagte der 21-Jährige.

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (2), Sklenák, Wörner, Lambrecht (2), Wernig (5/2), Rompf (5), Zörb (1), Fernandes (2), Jóhannsson (7), Roth (3), Mappes (4), Hofmann.

Leutershausen: Hübe, Mangold; Wetzel (1), Salger (1), Räpple (3/2), Kupijai (1), Pfattheicher (4), Ruß, Bauer (3), Spohn (7), Kubitschek, Conrad, Karpstein, Möller (4).

Im Stenogramm: SR: Borchardt/Grude (Hennickendorf/Altlandsb.) – Z.: 969 – Zeitstrafen: 6 – 6 Strafm.) – Siebenm.: 3/2 – 2/2.


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