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Mappes behält die Nerven

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 28. November 2016 um 10:54 Uhr

TV 05/07 Hüttenberg schlägt ASV Hamm-Westfalen mit 29:27

(mro) »Manchmal läuft es. Ich habe gespürt, ich muss es jetzt in die Hand nehmen«, war die lapidare Erklärung von Dominik Mappes für das, was er kurz zuvor auf dem Feld getan hatte. Denn Handball-Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg wankte bedenklich im Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen fünf Minuten vor dem Abpfiff. Doch nicht Routinier Tomáš Sklenák, eigentlich prädestiniert für die Crunchtime, war es, der am Ende das Vertrauen von Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson geschenkt bekam, sondern das 21-jährige Eigengewächs. Der mit seinen Tagestreffern sechs bis acht zum 25:21, 26:23 und 27:24 in der Schlussphase die stark aufkommenden Gäste auf Distanz hielt und seinen TVH zum 29:27 (16:8)-Sieg führte.

»Wir hatten Glück, dass Dominik am Ende mit der Brechstange die Kohlen aus dem Feuer geholt hat«, war auch sein Trainer nach dem Schlusspfiff sichtlich erleichtert. Denn bis eine Viertelstunde vor dem Ende beim 23:14, nachdem Rechtsaußen Daniel Wernig zwei Ballgewinne im aufgrund einer Zeitstrafe verwaisten Tor des ASV versenkt hatte, hatte der TVH mehr als eindrucksvoll demonstriert, warum er auf einem Aufstiegsplatz steht. Hatte man sich zu Beginn noch etwas schwer getan gegen die mit einem sehr weit vorgezogenen Markus Fuchs agierende Hammer Deckung und so nach 18 Minuten nur knapp mit 7:6 die Führung inne gehabt, so spielten bis zur Halbzeitsirene nur noch die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim. »Wir hatten eine gute Torhüterleistung und waren in der Abwehr voller Energie«, erklärte der Hüttenberger Trainer den Lauf bis zum 16:8-Pausenstand.

Bedingt aber auch dadurch, dass dem hochgelobten Gäste-Rückraum mit Daniel Eggert, dem vom TBV Lemgo gekommenen Max Höning und Christoph Neuhold recht wenig einfiel, was nur zusammen vier Tore in 60 Minuten untermauern. Bezeichnend die Verunsicherung der Gäste in der 30. Minute, als man den Ball in der Vorwärtsbewegung unbedrängt in die Hände von Linksaußen Jannik Hofmann spielte, der sich mit dem 15:7 bedankte.

Dominik Mappes eröffnete den Torreigen in Abschnitt zwei mit einer sehenswerten Stemmwurf-Variante, ehe Hamm in der 41. Minute erstmals wieder auf 14:19 herankam und Eyjólfsson zur Auszeit zwang. Die zu einem weiteren Mappes-Tor, einem sehenswert herausgespielten Überzahltreffer von Christian Rompf und dem Wernig-Doppelschlag zum 23:14 und der vermeintlichen Entscheidung führte. Auch nach einem »Strahl« von Tomáš Sklenák zum 24:17 in der 48. Minute schien noch alles in trockenen Tüchern zu sein.

Doch nun steigerte sich Dennis Doden im ASV-Gehäuse und Gäste-Rechtsaußen Lukas Blohme lief heiß. Seine insgesamt neun Tore, davon sieben in der zweiten Hälfte, ließen die Grün-hemden beim 22:25 in der 54. Minute noch einmal hoffen. Aber auch die Hüttenberger Zuschauer hatten gemerkt, dass ihre Mannschaft nun jede Hilfe benötigte und trieben sie nach vorne. Was speziell Dominik Mappes beflügelte, dessen Tor zum 27:24 (57.), als er hart angegangen wurde und dabei noch eine Zeitstrafe gegen Markus Fuchs zog, die Partie schließlich entschied. Die Flügelzange Christian Rompf mit einem Tor in den Winkel und Daniel Wernig gegen die offene Gäste-Deckung legten die letzten beiden TVH-Tore zum 29:27-Endstand nach.

Hüttenbergs Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson war nach Spielende hin- und hergerissen. »Einerseits bin ich stolz auf die Mannschaft, wie sie das auch heute wieder geschafft hat. Andererseits fühle ich mich auch ein bisschen komisch.« Und merkte selbstkritisch an. »In den letzten 20 Minuten waren die Beine schwer. Ich habe zu wenig gewechselt. Das muss ich auf meine Kappe nehmen. Das ärgert mich.« Um aber gleich wieder Grund zur Freude zu haben. Nach Dominik Mappes vor Wochenfrist hat nun auch Kreisläufer Moritz Lambrecht seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag um weiter zwei Jahre verlängert. »Ich freue mich, dass ich auch ihn in seiner weiteren Entwicklung begleiten kann«, kann der Isländer also auch über die Saison hinaus auf seine Abwehrspeerspitze bauen.

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan, Sklenák (1), Wörner, Lambrecht (1), Wernig (8/3), Rompf (3), Zörb, Fernandes, Jóhannsson (3), Roth (3), Mappes (8), Hofmann (2).

Hamm-Westfalen: Storbeck, Doden; Blohme (9), Huesmann, Brosch (1), Fuchs, Eggert (2), Macke (3), Ritterbach (4), Pretzewofsky, Zintel (6/4), Höning, Neuhold (2).

Stenogramm / SR: Immel/Klein (Tönisvorst/Ratingen). – Zuschauer: 856. – Zeitstrafen: 4:8 Minuten. - Siebenmeter: 3/3:4/4.


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