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Wie im Märchen

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 09. Dezember 2016 um 09:25 Uhr

Hüttenberger Zweitliga-Traum hält an – Eisenach kommt

(mro) Eigentlich müsste im Luftraum über Hüttenberg seit geraumer Zeit Ufo-Alarm herrschen. Denn der sportliche Höhenflug der dortigen Zweitliga-Handballer, der nach der dominanten Drittliga-Meistersaison sensationell seine Fortsetzung auch nach dem Aufstieg findet, lässt nur schwer die Bodenhaftung beibehalten. Tabellenplatz drei nach dem 15. Spieltag, zwölf Siege bei nur drei Niederlagen, nur noch zwei Punkte Rückstand zur Tabellenspitze, aber derer drei Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz. All das verleitet aber dennoch nicht das Team von Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson, jetzt abzuheben. »Der Hunger, zu gewinnen, ist bei meiner Mannschaft sehr ausgeprägt. Zudem haben wir viele Spieler, die Führungsrollen übernehmen, sodass ich nur meine Tagesarbeit machen muss. Ich habe selten eine so gute menschliche Mischung in einer Mannschaft erlebt«, lautet die bodenständige Erklärung des Isländers für das aktuelle Hüttenberger Handball-Märchen.

Von dem am Samstag, zur gewohnten Anwurfzeit um 19.30 Uhr, im Sportzentrum Hüttenberg das nächste Kapitel geschrieben werden soll. Und zwar im Duell mit dem ThSV Eisenach, welches seinen besonderen Reiz hat. Einerseits ist es ein Spitzenspiel, da der Dritte den Sechsten empfängt, der bei einer Niederlage schon sieben Punkte Rückstand zu den Gatsgebern hätte. Andererseits treffen auf TVH-Seite Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson und der in der Vorwoche in Dessau überragende Mittelmann Tomáš Sklenák genauso auf ihren langjährigen Ex-Klub wie mit Jan-Steffen Redwitz und Matthias Gerlich – aktuell allerdings verletzt – zwei ehemalige Hüttenberger im Thüringer Dress auflaufen. Und last but not least hegt der Bundesliga-Absteiger sicherlich Revanchegelüste für die 28:31-Niederlage bei der Saisongeneralprobe.

Eyjólfsson zollt dem ihm noch immer bestens bekannten Gegner hohen Respekt. »Das ist eine Vollprofi-Truppe mit gestandenen Erst- und Zweitligaspielern. In Eisenach herrschen ganz andere Rahmenbedingungen wie bei uns.« Und warnt vor den Stärken der Wartburgstädter. »Sie stellen eine groß gewachsene und robuste 6:0-Deckung, gegen die wir unsere Lücken finden müssen. Zudem haben sie gefährliche Rückraumschützen wie Duje Miljak oder den letzte Woche zehnmal erfolgreichen Daniel Luther.«

Letztgenannter war Hauptgarant dafür, dass man bei Spitzenreiter SG BMM Bietigheim einen Punkt entführen konnte. Bangen muss Gästetrainer Christoph Jauernik um seinen Rechtsaußen Tomas Urban, der sich in Bietigheim eine starke Prellung im Oberschenkel zugezogen hat. Auf Hüttenberger Seite fehlt weiter der verletzte Rückraumakteur Markus Semmelroth. Außerdem stehen Fragezeichen hinter dem erkrankten Rechtsaußen Daniel Wernig, dem aktuellen TVH-Toptorschützen, sowie Regisseur Dominik Mappes, dessen Magen-Darm-Erkrankung aber zumindest abgeklungen ist.

Sollten die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim ihre Serie auf sieben Siege am Stück ausbauen, wäre dies gleichbedeutend mit dem Vorrücken auf Rang zwei, da sich der TuS N-Lübbecke und die SG BBM Bietigheim im direkten Aufeinandertreffen gegenüberstehen. Aufgrund der hohen Kartennachfrage aus Eisenach rät der TVH, sich noch eiligst um Restkarten zu bemühen, um die eigene Mannschaft unterstützen zu können, da die Gäste auf einen stimmgewaltigen Anhang, der per Sonderbussen und Privatfahrzeugen anreist, baut. Eisenach-Kenner Eyjólfsson rechnet »mit 200 bis 300 Eisenacher Fans« und baut bei der anstehenden schweren Aufgabe daher natürlich auch auf die eigenen Anhänger.


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