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Ende einer Serie, mehr nicht

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 03. Februar 2017 um 13:02 Uhr

Hüttenberger Zwei-Tore-Niederlage in Nettelstedt kein Beinbruch – Jóhannsson vermisst

(mro/ra). Der TV 05/07 Hüttenberg hat das Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga nach großem Kampf verloren. Beim bisher punkt- und tordifferenzgleichen TuS Nettelstedt-Lübbecke musste man sich am Mittwochabend vor 2000 Zuschauern in der Merkur-Arena Lübbecke mit 26:28 (12:16) geschlagen geben. Damit hat der Erstliga-Absteiger seine weiße Heimweste gewahrt und wieder die alleinige Tabellenführung übernommen. Die Blau-Roten dagegen gingen erstmals nach neun Spielen wieder einmal als Verlierer vom Platz. Die Niederlage im Ostwestfälischen ist dennoch kein Beinbruch. Eine Serie ist gerissen, mehr nicht. Am Samstag, dem 11. Februar, wartet zu Hause gegen den TV Emsdetten die nächste Aufgabe. Dann wieder mit Linkshänder Ragnar Jóhannsson, der im Schlager am Mittwoch in Angriff und Abwehr vermisst worden und dessen Fehlen ein spürbare Schwächung war.

Bis zum 5:5 in der elften Minute hatte bei den Gastgebern Liga-Topschütze Pontus Zettermann für alle Treffer verantwortlich gezeichnet. Mit zunehmender Spieldauer waren die Hüttenberger Angreifer dann zu oft am Ungarn Peter Tatai im TuS-Tor, der sich bis zum Seitenwechsel mit gut einem Dutzend Paraden auszeichnen konnte, gescheitert. »Tatai hat uns das Leben schwer gemacht und auch ein wenig den Mut genommen. Zudem sind wir nicht gleich in unseren Rhythmus gekommen, sondern waren vielleicht ein bisschen zu sehr mit dem Event in dieser großen Halle beschäftigt. Außerdem sind 16 Gegentore bis zur Pause zu viel. Aber Nettelstedt hat uns im Angriff auch taktisch etwas überrascht und ist dabei sehr gut auf die Schnittstellen gegangen«, fasste Hüttenbergs Trainer Aðalsteinn Eyjolfsson zusammen.

Nach Wiederanpfiff waren Tore vorerst Mangelware, da Tatai weiter, aber auch der kurz vor der Pause für Kapitän Matthias Ritschel ins Tor gekommene Fabian Schomburg auf Hüttenberger Seite mit glänzenden Paraden aufwarteten. Die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim taten sich weiter schwer gegen den robusten und hünenhaften Deckungsverband des Gegners. Das erste Tor von Jóhannsson-Vertreter Jan Wörner zum 14:18 sowie ein Doppelschlag von Linkshänder Daniel Wernig nach gut einer Dreiviertelstunde ließen das Original aus Mittelhessen aber wieder auf 17:20 verkürzen.

Doch die international besetzte und erfahrene Ziercke-Truppe ließ sich auch nicht von der Roten Karte gegen Abwehrchef Piotr Grabarczyk in der 53. Minute nach der dritten Zeitstrafe aus der Ruhe bringen. Immer wieder legten sie einen Treffer vor, sodass es dem TVH nicht gelang, näher aufzuschließen. Als abermals Pontus Zettermann 90 Sekunden vor dem Abpfiff mit seinem elften Treffer (!) zum 28:24 einwarf, war die Entscheidung gefallen.

»Wir haben es leider nicht geschafft, nah genug heranzukommen, um Nettelstedt unter Stress zu setzen. Um sie zu schlagen, hätte jeder sein Optimum auf die Platte bringen müssen. Das haben wir leider nicht geschafft. Aber dass wir uns nach so einem Spiel bei einer absoluten Spitzenmannschaft mit einem wesentlich höheren Etat über unsere Leistung ärgern, zeigt, welchen Anspruch wir mittlerweile an uns haben. Auch aus diesem Spiel werden wir lernen«, war die Niederlage für »Adli« zwar ärgerlich, aber bei noch immer 29:9 Punkten alles andere als ein Beinbruch.


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