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TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
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SG Flensburg-Handewitt
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Ritschel ebnet den Weg

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 13. Februar 2017 um 11:39 Uhr

Hüttenberg im Endspurt zum 30:26-Sieg gegen Emsdetten

Von Markus Röhrsheim. »Unser Spiel lebt von der Leidenschaft. Wir müssen in jedem Spiel die emotionale Welle treffen. Das ist uns in den letzten zehn Minuten gelungen, als Matthias Ritschel mit seinen Paraden diese Emotionen in die Deckung gebracht hat«, schnaufte Aðalsteinn Eyjólfsson, Trainer von Handball-Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg, nach dem 30:26 gegen den  TV Emsdetten durch.

Spät, aber nicht zu spät, hatte der Kapitän im Hüttenberger Tor endlich die Bälle zu fassen bekommen – und nicht nur mit einer Siebenmeter-Parade gegen Georg Pöhle in der 52. Minute beim Stande von 24:25 aus Hüttenberger Sicht den Schlussspurt eingeläutet. Über elf Minuten ließ die Gastgeber-Defensive nach dem 25:23 durch Gäste-Rechtsaußen Marten Franke keinen weiteren Treffer mehr zu und drehte damit das Spiel. Das hart erkämpfte Anschlusstor des von seinem Muskelfaserriss genesenen Ragnar Jóhannsson und die Paraden von Ritschel waren die Initialzündung, um endlich in das schnelle Umschaltspiel zu kommen. Dominik Mappes vom Siebenmeterpunkt zeichnete für den ersten Ausgleich im zweiten Abschnitt verantwortlich, dem Moritz Zörb in der zweiten Welle, der von Rückenschmerzen geplagte und daher nur dosiert eingesetzte Linksaußen Christian Rompf und Kreisläufer Moritz Lambrecht weitere Treffer folgen ließen, ehe erneut Mappes mit einem Doppelschlag zum 30:25 den Sack zu machte.

Dabei hatte es zunächst nicht schlecht für die Blau-Roten begonnen, die nach zuletzt zwei sieglosen Spielen wieder doppelt punkten wollten. Einen 0:2-Rückstand drehte der starke Spielgestalter Tomáš Sklenák mit seinem bereits zweiten Tor zum 3:2 (4. Minute). Und auch in der Folgezeit hatten die Hausherren die Nase vorne, am deutlichsten beim 11:8 durch Tim Stefan nach gut einer Viertelstunde. Auch nach 20 Minuten, als der treffsichere Rompf-Vertreter Jannik Hofmann von Linksaußen zum 14:11 einwarf, hielt der TVH den Gegner auf Distanz. »Dann haben wir aber ungewohnt viele technische Fehler gemacht und dadurch Gegentore kassiert«, erklärte der isländische TVH-Coach, warum die Gäste nicht nur herankamen. Sondern nach dem 15:14 durch den Unterarm-Kracher von Dominik Mappes in der 25. Minute sogar mit einer 16:15-Führung in die Kabinen gingen, nachdem der starke Kreisläufer Andre Kropp am inzwischen das Hüttenberger Tor hütenden Fabian Schomburg vorbei eingenetzt hatte. »Das waren natürlich zu viele Gegentore in der ersten Halbzeit«, hatte auch Jannik Hofmann selbstkritisch erkannt.

Auch nach dem Wechsel profitierte die Mannschaft vom tschechischen Gäste-Trainer Daniel Kubes, ehemals Kreisläufer beim THW Kiel, mehr davon, dass auf beiden Seiten die Torhüter bis dahin nicht ihren besten Tag hatten. Immer wieder konnte speziell der Niederländer Jasper Adams leichte Tore für Emsdetten erzielen oder Mittelmann Marten Franke gekonnt Kreisläufer Andre Kropp in Szene setzen. Hüttenberg dagegen tat sich im Positionsangriff zunehmend schwerer gegen die kompakte und bewegliche 6:0-Deckung der Münsterländer.

Adams brachte seine Farben kurz nach Wiederanpfiff beim 18:15 erstmals mit drei Toren in Front, die auch in der 42. Minute beim 22:19 (Kropp) weiter Bestand hatte. Eyjólfsson reagierte mit einer Auszeit und beorderte nun Christian Rompf auf das Spielfeld, was der Deckung sichtlich Stabilität verlieh. So konnte abermals Sklenák den 21:22-Anschluss herstellen, und auch ein verworfener Siebenmeter von Daniel Wernig stoppte die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim nur kurz. Denn der Linkshänder machte es kurz darauf von der Rechtsaußen-Position mit dem Tor zum 23:24 besser, ehe die entscheidenden letzten elf Minuten anbrachen, die das Spiel zugunsten des TVH drehten. Und die mit einem sehenswerten Treffer zum 30:25 nach doppeltem Doppelpass in der zweiten Welle zwischen Daniel Wernig und dem vollstreckenden Dominik Mappes einen sehenswerten Abschluss fand.

»Es mag jetzt komisch klingen, aber wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit gewonnen. Da konnte ich durchwechseln, so dass wir hinten raus besser auf den Beinen und frischer in der Entscheidungsfindung waren«, sah Eyjólfsson die Tiefe in seinem Kader spielentscheidend. Eine Tiefe, die sein Gegenüber nicht hatte, dies aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte. »Wir waren am Ende nicht abgezockt genug«, lautete seine Erklärung.

TV 05/07 Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (3), Sklenák (4), Wörner, Lambrecht (2), Wernig (4/3), Rompf (1), Zörb (1), Fernandes, Jóhannsson (5), Roth, Mappes (5/1), Hofmann (5).

TV Emsdetten: Madert, Behrens, Komendánt; Krings (3), Franke (3), Terhaer, Pröhl, Dräger, Wesseling, Adams (6), Kropp (6), Grétarsson (2), Pöhle (6/3).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Köppl/Regner (Bingen). – Zuschauer: 952. – Zeitstrafen: 10 – 6 Strafminuten. – Siebenmeter: 6/4 – 4/3.


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