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Bangen um Jóhannsson

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 24. Februar 2017 um 08:34 Uhr

Hüttenberg am Samstag zu Gast bei der HSG Nordhorn-Lingen

(mro). Zwei Auswärtsniederlagen, denen zwei Heimsiege folgten. Die bisherige Serie 2017 will Handball-Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg am Samstag (19.30 Uhr, Euregium Nordhorn) als Gast der dort ansässigen HSG Nordhorn-Lingen durchbrechen. Aber es läuft noch nicht so rund beim TVH wie noch vor Weihnachten 2016, als man fast in jedem Spiel die Euphoriewelle getroffen hatte, die dann unter anderem zu neun Siegen am Stück und der zwischenzeitlichen Tabellenführung trug. So sieht es auch TVH-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson »Wir sind mit etwas Rost aus der WM-Pause gekommen.« Und auch Kapitän und Torhüter Matthias Ritschel erkannte, dass die starke Deckungsleistung, Basis des schnellen Umschaltspiels und der unbedingt benötigten einfachen Tore, aktuell nicht auf dem Niveau von 2016 ist. »Ich bin in der Halbzeit in die Kabine gegangen und habe mich gefragt, was ich die letzten 25 Jahre in der Sporthalle gemacht habe«, war er nach dem Ferndorf-Spiel mit seiner Leistung, die aber auch stark vom funktionierenden Zusammenspiel mit seinen Vorderleuten abhängig ist, hart ins Gericht gegangen.

Eyjólfsson hat großen Respekt

»Vielleicht haben wir uns von der Euphorie um uns herum ein wenig blenden lassen. Wir müssen demütig weiterarbeiten, denn wir sind nur stark im Kollektiv. Wir dürfen nicht von unserer Linie ablassen, sondern müssen hart arbeiten. Die guten alten deutschen Tugenden also«, hob Eyjólfsson nach dem letzten Heimspiel – trotz Sieg – in der Pressekonferenz warnend den Finger. Um dann noch zu ergänzen, dass man nicht vergessen sollte, wo man in der kurzen Zeit hergekommen ist. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz ist also viel zu tun beim TVH, der nach dem Doppel-Spieltag des vergangenen Wochenendes kaum Zeit zum Durchschnaufen hat. Denn in Nordhorn und im folgenden Heimspiel gegen den VfL Bad Schwartau wartet gleich wieder gehobene Zweitliga-Klasse auf die Handballer aus Mittelhessen.

Wobei auch der Samstag-Gegner in diesem Jahr punktemäßig bisher nicht stabil ist. Allerdings mit zwei Auswärtscoups beim Tabellenvierten in Bietigheim und am Mittwoch, als man Tabellenführer TuS Nettelstedt-Lübbecke die erste Heimniederlage verpasste, »zwei richtige Ausrufezeichen gesetzt haben. Dort gewinnen nicht viele«, nötigen diese Erfolge Eyjólfsson größten Re-spekt ab. Dagegen ging man zum Jahresauftakt in Leutershausen und im Heimspiel gegen Eisenach als Verlierer vom Platz.

Traditionell stellt der EHF-Pokalsieger  2008 eine starke Defensive, die bisher nur vier Tore mehr als die des TVH zuließ und somit die viertbeste der Liga ist. »Wir müssen im Angriff gegen diese starke Deckung äußerst konzentriert zu Werke gehen«, ist sich Eyjólfsson bewusst. Im Angriff ist der aktuelle Tabellenachte durch die Verletzungen der Rückraumspieler Nicky Verjans und Lutz Heiny noch etwas mehr auf die individuellen Stärken und das exzellente Aufbauspiel von Alex Terwolbeck sowie die Tore des Halblinken Jens Wiese angewiesen.

»Wiese ist sicherlich einer der wurfgewaltigtsen Spieler der Liga, und Terwolbeck ist sehr stark im eins gegen eins«, warnt der isländische Coach. Der um den Einsatz seines immer noch gesundheitlich angeschlagenen Landsmanns Ragnar Jóhannsson bangt. »Ansonsten sind wir nur mit kleineren Blessuren gut durch den Doppelspieltag gekommen.« Es wird also schwer für die Handballer aus Mittelhessen, den souveränen Start-Ziel-Sieg aus dem Hinrundenspiel, als Nordhorn beim 29:21 nicht den Hauch einer Chance hatte, zu wiederholen.


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