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SG Flensburg-Handewitt
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Im Erzgebirge die nächste Hürde nehmen

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 10. März 2017 um 16:18 Uhr

TV 05/07 Hüttenberg ist beim heimstarken EHV Aue gefordert

Von Markus Röhrsheim. Dieser Sieg war mehr als zwei Punkte wert. Der TV 05/07 Hüttenberg hat am letzten Samstag mit dem Sieg gegen den VfL Bad Schwartau nämlich nicht nur einen Konkurrenten im Rennen um die Aufstiegsplätze distanziert, sondern auch wieder zu der Abwehr-Leidenschaft und Kompaktheit zurück gewonnen, die nicht nur Spiele gewinnt. »Das war die richtige Reaktion der Mannschaft, nachdem wir zuletzt in den ersten Halbzeiten 16, 17 Tore kassiert haben. Davon hatte die Mannschaft auch die Schnauze voll. Die Deckung war heute überragend«, stellte Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson zufrieden fest.

Einen nicht unwesentlichen Beitrag hatte daran Moritz Zörb, der auch mit einigen starken Blöcken die gegnerischen Schützen bremste. »Moritz ist seit Wochen speziell in der Abwehr wichtig. Alle drei Kreisläufer haben ihre Rollen, die sie sehr gut ausfüllen.« Wobei das Mitwirken von Zörb in Aue noch fraglich ist. »Moritz hat eine leichte Zerrung im Rücken. Wir müssen sehen, ob er die Reise nach Aue mit antreten kann«, hat der Isländer ein personelles Fragezeichen für morgen. Und noch ein weiterer Spieler konnte auf sich, aber auch die in dieser Saison beeindruckende Tiefe im Kader, aufmerksam machen. Linkshänder Jan Wörner, bisher meist nur zu Kurzeinsätzen hinter Ragnar Jóhannsson und Daniel Wernig gekommen, zeigte mit zwei abgezockten Toren sein Potenzial. »Jan hat heute eine guten Job gemacht. Auch in der Deckung«, gab es in der Pressekonferenz nach Spielende Lob vom Trainer. Dass dann auch noch die Konkurrenten aus Rimpar und Eisenach überraschend patzten, rundete das gelungene Gesamtbild ab.

Am Samstag ist der Traditionsverein aus Mittelhessen nun in der Erzgebirgshalle Lößnitz Gast des EHV Aue (Anwurf 17 Uhr). Und damit bei einer Mannschaft, die mit nur einem Punkt Vorsprung zu den Abstiegsrängen bisher eine enttäuschende Saison spielt, nachdem man in den letzten beiden Jahren im oberen Tabellendrittel die Saison abschloss. Was wohl auch an den Turbulenzen auf der Trainerbank liegt. Nachdem Anfang Juli Runar Sigtryggsson zum Erstligisten Balingen wechselte, musste Ende November dessen Nachfolger Maik Handschke aufgrund der Erfolglosigkeit seinen Hut nehmen. Unter dem neuen Trainergespann Stephan Swat, bis dato Co-Trainer, und Ex-Spieler Petr Hazl, kehrte der EHV zu seiner Heimstärke zurück. »Sie haben ihre alte 5:1-Deckung wiederbelebt, die vielen Mannschaften Probleme bereitet,« hat Eyjólfsson erkannt. So mussten sowohl die TSG Ludwigshafen-Friesenheim als auch die SG Leutershausen mit leeren Händen die Heimreise antreten. Auch der Tabellendritte SG BBM Bietigheim kam nicht über eine Punkteteilung hinaus. Erst der ThSV Eisenach behielt zuletzt im Ost-Derby knapp mit 27:26 die Oberhand. Zudem konnte das neue Trainer-Duo mit einen Traumstart von 9:1 Punkten erst einmal die Abstiegsränge verlassen, die aber nun durch das schwere Programm mit zuletzt Rimpar, Eisenach und Spitzenreiter Nettelstedt-Lübbecke wieder bedrohlich nahe gekommen sind.

»Aue hat mit Marc Pechstein und Arni Sigtryggsson zwei gefährliche Rückraum-Halbe. Aber wenn unsere Deckung so gut wie gegen Bad Schwartau steht, sollten wir in unserer momentanen Verfassung auch in Aue etwas Zählbares holen können«, geht der Familienvater auf der Hüttenberger Bank die Aufgabe offensiv an. »Der Ausfall von Mittelmann Eric Meinhardt trifft Aue hart. Dennoch sind sie dort mit Sigtryggur Runarsson immer noch gut besetzt. Zudem müssen wir gegen diese Deckung intelligent spielen«, ist sein Ausblick auf die Begegnung, in dem es ein Wiedersehen mit dem Ex-Hüttenberger Marc Pechstein gibt, der Aues bester Torschütze mit 126/64 Toren ist und auf Rang sechs des Scorer-Rankings knapp vor Daniel Wernig liegt. Und da bei den Gastgebern auch Kreisläufer und Abwehrorganisator Bjarki Mar Gunnarsson am Ball ist, trifft »Adli« somit gleich auf drei Landsleute.


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