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Sa, 25.11.2017, 20.30 Uhr
TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
TVH vs. TSV GWD Minden
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Do, 16.11.2017, 19.00 Uhr
SG Flensburg-Handewitt vs. TV 05/07 Hüttenberg
SG Flensburg-Handewitt
vs. TVH
38:23 (20:9)

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Ein gebrauchter Tag

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 13. März 2017 um 08:35 Uhr

Von Markus Röhrsheim. Rückschlag für den TV 05/07 Hüttenberg im Aufstiegsrennen der 2. Handball-Bundesliga. Am Samstag unterlag man beim EHV Aue mit 25:32 (14:17), womit die Sachsen eindrucksvoll Revanche nahmen für die 27:34-Hinspielniederlage.

Aue hatten im Vorfeld die Partie schon zu einer Art Schicksalsspiel ausgerufen, nachdem am Vorwochenende überraschende Siege der Tabellennachbarn die Lage im Abstiegskampf verschärft hatte. Entsprechend konsequent und hoch konzentriert gingen die Hausherren in die Partie. Anfangs konnte den TVH das Spiel noch ausgeglichen gestalten, so dass Ragnar Jóhannsson in der sechsten Minute den 4:4-Ausgleich erzielte. Ein verworfener Siebenmeter von Dominik Mappes (4.) verhinderte sogar, dass es noch besser für die Mittelhessen aussah.

Sechs Zeigerumdrehungen später war der EHV aber auf 9:4 weggezogen, da die blau-roten Angreifer in dieser Phase mit ihren Würfen Robert Wetzel im Gastgeber-Tor nicht überwinden konnten. Zeit für Gäste-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson, den grünen Karton zu legen und seine Mannschaft neu einzustellen.

Was durchaus auch Besserung brachte, denn erneut Jóhannsson brachte seine Farben über das 9:12 in Überzahl in der 20. Minute fünf Minuten später auf 11:13 heran. Aue konnte allerdings das 14:16 von Rechtsaußen Daniel Wernig vier Sekunden vor der Halbzeitsirene noch durch einen Treffer des insgesamt zehn Mal erfolgreichen Kreisläufer Kevin Roch zum Pausenstand von 17:14 beantworten.

Es gab also einiges zu besprechen in der Hüttenberger Kabine. Speziell in der Deckung, in der allerdings auch der angeschlagene Moritz Zörb fehlte, war kaum etwas von der Glanzleistung vom Vorwochen-Sieg gegen Bad Schwartau zu sehen. Stattdessen verfiel man wieder in das Muster der ersten Wochen des Jahres, wo man nicht die Kompaktheit hinbekam, welche der TVH für sein Spiel braucht. »Wir haben zur Zeit auf den Halbpositionen Probleme. Das, was uns so stark gemacht hat, klappt nicht. Die Deckung war unaufmerksam, fast alle Abpraller vom Tor landeten beim Gegner. So war es auch ein schwerer Tag für die Torhüter, da ihnen die Deckung nicht gut geholfen hat und Aue auch etliche Tempogegenstöße laufen konnte«, bemängelte der isländische Coach speziell die Defensive, die in Aue erstmals in dieser Saison am Ende 32 Gegentreffer hinnehmen musste.

Zwar konnten die Hüttenberger mit dem ersten Tor nach der Pause durch Sebastian Roth und auch noch in der 46. Minute beim 22:25 durch Kreisläufer Moritz Lambrecht durchaus auf Zählbares hoffen. Nun aber vernagelte der gerade ins Auer Tor gekommene Erik Töpfer sein Tor, so dass nur fünf Minuten später, nach einem Strafwurf-Treffer von Sigtryggur Runarsson zum 28:22, alle Hüttenberger Hoffnung zerstoben war. Denn auch nach Dominik Mappes’ Tor zum 23:28 ließ die Mannschaft von Trainer Stephan Swat nicht nach. Ein weiterer 4:0-Lauf vergrößerte den Vorsprung auf 32:23, ehe Jan Wörner und abermals Mappes noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten.

»Wir hatten uns durchaus Chancen ausgerechnet. Aber Aue hat heute auch wirklich gut gespielt. Sie haben uns immer wieder vor taktische Aufgaben gestellt, die wir zu wenig lösen konnten. Wir hatten zwar einzelne Lichtblicke, aber das war nicht genug«, musste Aðalsteinn Eyjólfsson nach dem Schlusspfiff ernüchtert zu Protokoll geben. »Heute haben wieder die Emotionen gefehlt, die für unser Spiel immens wichtig sind«, vermisste der 39-jährige etliches von dem, was noch vor Wochenfrist im Spitzen-spiel gegen Bad Schwartau so hervorragend funktioniert hatte.

Aue: Wetzel, Töpfer; Schäfer (1), Roch (10), Bornhorn, Sigtryggsson (2), Faith (4), Jungemann (2), Gunnarsson (2), Remke (1), Runarssson (5/2), Pechstein (5/1).

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (2), Sklenák, Wörner (1), Lambrecht (2), Wernig (4/2), Rompf (1), Kraushaar, Fernandes (2), Jóhannsson (5), Roth (2), Mappes (5), Hofmann (1).

Stenogramm / SR: Hannes/Hannes (Reichshof) – Zuschauer: 1250 – Zeitstrafen: 8 – 6 (Strafminuten) - Siebenmeter: 4/3:3/2.


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