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Bärenstarke erste Hälfte

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 20. März 2017 um 08:57 Uhr

Der TV Hüttenberg schlägt den Favoritenschreck HG Saarlouis letztlich sicher mit 34:29, doch TVH-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson grantelt dennoch und sucht nach Hilfe.

Von Markus Röhrsheim. Der TV 05/07 Hüttenberg hat die Haue in Aue gut verdaut und mit einem 34:29 (17:11)-Heimsieg gegen den Favoritenschreck HG Saarlouis zurück in die Erfolgsspur gefunden. »Wir haben am letzten Wochenende in Aue nicht gut ausgesehen. Das wurde klar angesprochen. Wir haben gut und aggressiv trainiert und das haben wir in der ersten Halbzeit auch umgesetzt«, gab Kreisläufer Moritz Zörb seine Erklärung für eine bärenstarke erste Halbzeit.

17:11 leuchtete nach den ersten 30 Minuten von der Anzeigentafel. »Wir hatten zwei, drei technische Fehler, sonst hätten wir in der Halbzeit noch höher führen können«, hatte TVH-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson erkannt, dass sich nach dem 16:8 von Jannik Hofmann in der 27. Minute erste Fehler in eine bis dahin äußerst konzentrierte und effektive Vorstellung seiner Mannschaft schlichen.

Die hatte sich gegen die sehr offensiv ausgerichtete Gäste-Deckung zunächst etwas schwergetan. Da aber auch Saarlouis sich gegen eine gut aufgestellte TVH-Deckung aufrieb, waren schon acht Minuten gespielt als Ragnar Jóhannsson zum 3:0 einwarf. Bis zum 3:5 durch Rechtsaußen Philipp Leist hielt Saarlouis, das zuletzt mit Eisenach und Bietigheim zwei Aufstiegsaspiranten geschlagen hatte, den Anschluss. »Danach hat die Abwehr genau in die Richtung gearbeitet, wie ich mir das vorgestellt habe und die Lücken, die wir in Aue hatten, geschlossen. Wir waren hellwach und haben viele Bälle erobert. Zudem hat Matthias Ritschel das gehalten, was durchkam«, erklärte der isländische TVH-Trainer, warum seine Mannschaft über das 9:4 durch Linksaußen Christian Rompf in der 16. Minute nach einer schnellen Ballstaffette, gekrönt von einem Rückhandpass von Dominik Mappes, davonzog. Denn Ritschel entschärfte zudem die Strafwürfe von Lars Weissgerber und Jerome Müller und zwang so Gäste-Coach Jörg Bohrmann schon in der 20. Minute zur zweiten Auszeit. Doch auch Personal- und Deckungswechsel fruchteten zunächst nicht, denn die Blau-Roten setzten sich nach dem 12:5 durch Dominik Mappes (21.) bis zum bereits genannten Acht-Tore-Vorsprung ab; ehe die Gäste, auch weil Mappes mit einem Strafwurf an Patrick Schulz scheiterte, zur Pause noch etwas verkürzen konnten.

»Warum dann ein Bruch kam, kann ich auch nicht erklären«, wirkte Abwehrchef Mario Fernandes etwa ratlos. »Wir hatten sie gut im Griff in der ersten Halbzeit. Vielleicht waren wir nach dem Wechsel nicht mehr konzentriert genug. So wurde es hinten raus kein schönes Spiel«, war der 25-Jährige trotz des Sieges nicht ganz zufrieden. Denn Saarlouis knabberte am Vorsprung und kam nach dem 21:15 durch den insgesamt elfmal erfolgreichen Dominik Mappes in der 38. Minute mit drei Treffern vom Ex-Hüttenberger Jonas Faulenbach zum 18:21 immer näher. »Mit der zweiten Halbzeit bin ich unzufrieden. 18 Gegentore sind zu viel. Wir machen es unnötig spannend. Auch weil die Torhüterleistung kippt. Im zweiten Abschnitt haben wir nur drei gehaltene Bälle«, grantelte »Adli«, der es in der 48. Minute daher auch mit dem Torwartwechsel auf Fabian Schomburg versuchte. Um dann doch schmunzelnd zu ergänzen. »Ich muss mir wahrscheinlich irgendwo Hilfe suchen, weil ich mich bei vier Punkten Vorsprung auf Platz vier so ärgern kann.« Denn man hatte eigentlich nie das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte. Vor allem, da weiter Verlass auf die treffsicheren Jóhannsson und Mappes war, so dass beim 25:19 nach einem Tempogegenstoß von Moritz Lambrecht das Polster wieder gewachsen war. Denn trotz des Tores von Müller zum 24:28 in das in Unterzahl zugunsten eines sechsten Feldspielers verwaiste TVH-Tor kam Saarlouis nicht mehr näher heran. Spätestens ein Doppelschlag von Fernandes zum 33:27 zwei Minuten vor der Schlusssirene beseitigte eventuell vorhandene Zweifel daran, wer als Sieger vom Platz gehen würde.

Aðalsteinn Eyjólfsson kommt das nun bevorstehende spielfreie Wochenende (die Partie in Rostock musste verlegt werden) nicht ungelegen. »Dadurch haben wir mehr Zeit und können weiter analysieren. Die Probleme in der Deckung haben wir heute gesehen. Aber auch das Überzahlspiel war nicht so gut«, hatte der Trainer schon kurz nach dem Schlusspfiff seinen Plan für die nächsten beiden Wochen bis zum Heimspiel am 1. April gegen den Tabellenfünften TSG Ludwigshafen-Friesenheim gemacht. Denn dann könnte man mit einem Sieg einen Konkurrenten im Aufstiegsrennen weiter distanzieren. Zudem würde es vielleicht dazu beitragen, dass der Perfektionist auf der TVH-Bank zufriedener die Siege genießen kann.

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan, Sklenák (3), Wörner (1), Lambrecht (2), Wernig (2), Rompf (3), Zörb, Fernandes (4), Jóhannsson (7), Roth, Mappes (11/5), Hofmann (1).

Saarlouis: Schulz, Latz; Faulenbach (7), Leist (1), Meoki-Etxebeste (2), Kessler, Peter Walz (4). Murawski (1), Weissgerber (7/1), Müller (5), Schulz, Paetow, Polydore (1), Engels (1).

SR: Pritschow/Pritschow (Stuttgart) – Zuschauer: 1047 – Zeitstrafen: 8:10 (Minuten) – Siebenmeter: 6/5 – 3/1.


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