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TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
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SG Flensburg-Handewitt
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Rückschlag für TVH

Gießener Allgemeine Zeitung

Samstag, den 08. April 2017 um 07:47 Uhr

Hüttenberg unterliegt 27:28 in Wilhelmshaven

(mro). Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg hat einen weiteren Rückschlag im Aufstiegsrennen zur Handball-Bundesliga erlitten. Nach dem Unentschieden vor Wochenfrist gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim unterlag die Mannschaft von Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson gestern durch einen Treffer von Kay Smits sieben Sekunden vor dem Schlusspfiff beim Wilhelmshavener HV mit 27:28 (12:17). Während sich die Gastgeber mit dem achten Heimsieg in Serie auf Platz elf verbesserten, bleibt der mittel-hessische Traditionsklub in diesem Jahr und seit nun fünf Auswärtsspielen in Folge sieglos. Zudem rutschte man auf Tabellenplatz drei hinter die SG BBM Bietigheim ab, die sich zu einem 25:22-Sieg bei HC Empor Rostock mühte, und spürt zudem den Atem der punktgleichen Wölfe Rimpar im Nacken, die gegen Spitzenreiter TuS Nettelstedt-Lübbecke ein Unentschieden erkämpften.

Der TVH unterlag, obwohl man in der Schlussphase der Partie beim 24:23 durch Dominik Mappes (52.) das erste Mal in Führung gehen konnte und in der 58. Minute durch den insgesamt siebenmal erfolgreichen Rückraumschützen Tim Stefan sogar das 27:25 vorlegte. Doch als Daniel Wernig 70 Sekunden vor Schluss mit einem Siebenmeter an Markus Bokesch im Wilhelmshavener Tor scheiterte, sicherten sich die Hausherren mit dem letzten Angriff den Sieg.

Zwar starteten die Hausherren zunächst besser und konnten in der vierten Minute das 2:0 durch ein Siebenmeter-Tor von Kay Smits bejubeln. Doch der TVH glich nur zwei Minuten später durch den direkt von der Strafbank gekommenen Ragnar Jóhannsson zum 2:2 aus. Eng ging es weiter, wobei sich Jóhannsson bereits in der 10. Minute seine zweite Zeitstrafe einhandelte und somit seinen Trainer in der Abwehr zum Improvisieren zwang. »Wir waren in der ersten Halbzeit nicht präsent und hatten keinen Zugriff auf das Spiel«, bemängelte der Isländer auf der TVH-Bank. Zwar konterten die Mittelhessen in Person von Sebastian Roth und Moritz Lambrecht auch die 6:4-Führung des WHV zum erneuten Ausgleich nach gut einer Viertelstunde. Allerdings gelang es den Blau-Roten nicht, in Führung zu gehen. Trotz einer Strafwurf-Parade von Kapitän Matthias Ritschel gegen Smits beim Stand von 10:10 schlug das Pendel in der Endphase der ersten Halbzeit stark zur Seite der Wilhelmshavener aus. Über das 13:10 durch Lukas Kalafut ging der WHV mit einem 17:12-Vorsprung in die Kabinen, da die Hüttenberger Angreifer in dieser Phase immer wieder an Torwart Markus Bokesch scheiterten. »So wie wir mental in das Spiel gegangen sind, war das nicht okay«, zürnte Eyjólfsson.

Nach einer Kabinenpredigt war der TVH in der Abwehr präsenter. »Da haben wir eine super 5:1-Abwehr gespielt«, erkannte Eyjólfsson, dass seine Worte Gehör gefunden hatten. So war bereits in der 35. Minute nach Toren von Dominik Mappes, Kreisläufer Moritz Lambrecht und Tim Stefan der Anschluss zum 17:18 geschafft. Die Mannschaft von Trainer Christian Köhrmann zog postwendend wieder auf 21:18 durch Lukas Mertens (42.) weg. Doch trotz eines vergebenen Strafwurfes von Mappes war der TVH beim 21:22 durch Ragnar Jóhannsson wieder dran und leitete eine spannende und teilweise dramatische Schlussviertelstunde ein, an deren Ende aber Wilhelmshaven jubelte.

Wilhelmshavener HV: Bokesch, Weiner, Maas, Kalafut (4), Smits (8/5), Postel (1), Vorontsov (3), Köhler, Mertens (6), Schweigart, Kozul, Schwolow (6).

TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (7), Lambrecht (4), Wernig (1), Panther, Kraushaar, Rompf (1), Zörb, Fernandes (2), Jóhannsson (5), Roth (2), Mappes (5/3), Semmelroth.

Steno: SR: Karamuk/Seliger (Berlin) – Zuschauer: 1566. – Zeitstrafen: 10:10 Min. – Siebenmeter: 6/5:5/3.


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