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Aufstiegsrang beflügelt nicht nur

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 21. April 2017 um 08:04 Uhr

Hüttenberg heute in Leutershausen und am Sonntag gegen Neuhausen

(mro). »Man hat gemerkt, dass die Jungs neun Spieltage vor dem Ende das große Ziel sehen. Da müssen wir wieder etwas ruhiger, etwas cooler werden und es mehr genießen«, sagte Aðalsteinn Eyjólfsson, der Trainer des Handball-Zweitligisten TV 05/07 Hüttenberg am Karsamstag nach dem Heimsieg gegen TUSEM Essen, als es sein Team noch einmal unnötig spannend gemacht hatte. »Gegen Ende war die Tabelle in den Köpfen der Spieler, und sie haben angefangen, etwas zu verteidigen, anstatt weiter zu jagen. Ich denke, wir sind bessere Jäger, als dass wir irgendetwas verteidigen«, meint der Coach – der Aufstiegsrang beflügelt also nicht nur, sondern macht seiner jungen Truppe auch Druck und bremst somit die Leichtigkeit und Unbeschwertheit der Vorrunde.

Denn der TV 05/07 Hüttenberg ist mittlerweile selber der Gejagte und wird von der Konkurrenz immer wieder als Top-Mannschaft und potenzieller Aufsteiger in die Bundesliga genannt. Aber ebenso deutlich wurde in den letzten drei Wochen, wie wichtig es ist, dass der Isländer seinen kompletten Kader zur Verfügung hat. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Routinier Tomáš Sklenák und Linkshänder Jan Wörner verhinderten die gewohnte Rotation sowie die Möglichkeit, mit personellen Veränderungen die Gegner vor neue Herausforderungen zu stellen. Und so prognostiziert Eyjólfsson, dass im Aufstiegsrennen die Tiefe im Kader der ausschlaggebende Faktor sein werde.

Da war der Trainer noch davon ausgegangen, dass rechtzeitig zum kräftezehrenden letzten Doppelspieltag der Saison an diesem Wochenende die beiden Rückraumspieler zurückkehren. Diese Hoffnung erhielt aber nun einen Dämpfer. »Es sieht personell düster aus. Beide sind leider doch nicht so weit, wie wir es gehofft haben.« Und damit nicht genug: Jannik Hofmanns Einsatz, gegen Essen nach einem Arbeitsunfall wieder am Ball, ist genauso fraglich wie der des Rückraumlinken Tim Stefan. »Der Fuß von Jannik sah nach dem Essen-Spiel nicht gut aus. Und Tim hat eine noch unklare Daumenverletzung.« Hier soll ein MRT Aufschluss bringen, doch ist sein Mitwirken unwahrscheinlich, wenn Hüttenberg innerhalb von 45 Stunden die Partien bei der SG Leutershausen am Freitag und das Heimspiel gegen den TV Neuhausen am Sonntag vor der Brust hat.

Heute um 20 Uhr in der Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen tritt der TVH bei einem Mitaufsteiger an, der ähnlich gut wie die Mittelhessen in die Saison gestartet ist, nach einem Drittel der Serie dann aber immer mehr abrutschte, da die Durschlagskraft im Angriff fehlt. »Mit Valentin Spohn und Stefan Salger haben sie dennoch zwei wurfgewaltige Rückraumspieler«, sieht Eyjólfsson seine Deckung trotzdem gefordert. Mittlerweile befinden sich die Roten Teufel von der Bergstraße, die bisher ein Spiel weniger ausgetragen haben, noch auf dem ersten Nichtabstiegsrang. Zuletzt zwei klare Auswärtsniederlagen bei den mitbedrohten Teams in Hamm und Dessau sowie die Aufgaben an diesem Wochenende gegen den TVH und beim Tabellenzweiten Bietigheim machen das Unterfangen Klassenerhalt für Leutershausen nicht einfacher.

Hohe Belastung

Nach der Partie in Leutershausen heißt es schnell zu regenerieren. Denn schon am Sonntag um 17 Uhr ist Anwurf der Heimpartie gegen den Vorletzten TV Neuhausen. »Ganz wichtig ist der Samstag«, hat Abwehrchef Mario Fernandes nach dem Spiel gegen Essen schon den Ausblick gewagt. »Denn im April oder Mai merkt man das körperlich schon mehr als vielleicht noch am Anfang der Saison.« Und auch Rechtsaußen Daniel Wernig weiß um die Belastung des Doppel-Spieltags: »Am Sonntag wird es echt hart.« Sicherlich auch gegen einen Gegner, dem ebenfalls das Wasser bis zum Hals steht. Sich aber auch bei acht Punkten Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz acht Spieltage vor dem Saisonende noch nicht aufgegeben hat, wie drei Punkte aus den letzten beiden Begegnungen (Sieg gegen Dessau und Unentschieden in Ferndorf) zeigen. Mit Neuhausen kommt eine offensivstarke Mannschaft nach Hüttenberg, die bisher treffsicherer ist als die Spitzenteams aus Bad Schwartau und Eisenach. Die aber gleichzeitig die zweitschlechteste Defensive aufweist. Und zudem seit Anfang März mit Alexander Job einen neuen Trainer hat, nachdem Aleksandar Stevic mit seinem Rücktritt noch einmal frische Kräfte beim TVN frei machen wollte. Doch bis Sonntag reicht der Ausblick beim TVH-Trainer noch nicht. Denn erstens gilt immer die volle Konzentration der nächsten Aufgabe. Außerdem sind die personellen Sorgen zu groß. Und dabei wäre ein kompletter Kader für den Doppel-Spieltag so wertvoll.


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