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SG Flensburg-Handewitt
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Auswärts wieder nichts zu holen

Gießener Allgemeine Zeitung

Dienstag, den 02. Mai 2017 um 09:33 Uhr

Hüttenberger 26:30 (10:12) beim ASV Hamm – Starker Ritschel reicht nicht

(mro). Es bleibt dabei. Handball-Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg kann im Jahr 2017 auswärts nicht gewinnen. Am Samstag verlor der Tabellendritte beim ASV Hamm mit 26:30 (10:12) und ist seit nunmehr sieben Spielen auswärts sieglos. Hamm dagegen untermauerte mit dem 13. Sieg im 17. Heimspiel seine Stärke vor eigenem Publikum und sammelte wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Trotz des Unterschieds von 14 Tabellenplätzen hatte ASV-Coach Stephan Just sein Team im Vorfeld keineswegs in der Außenseiterrolle gesehen. »Der TV Hüttenberg ist sicher für viele die Überraschungsmannschaft der Saison. Natürlich ist der TV der Platzierung nach klar favorisiert, aber mit 12:2 Punkten in eigener Halle in der Rückrunde haben wir allen Grund, mit Selbstvertrauen in dieses Duell zu gehen. Es wird ein Spiel werden, in dem viele Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden«, erwartete Just ein Spiel auf Augenhöhe.

Und er sollte Recht behalten. Denn die Gäste konnten zwar über weite Strecken des Spiels, anders als noch vor Wochenfrist in Leutershausen, das Spiel ausgeglichen gestalten. Allerdings schafften es die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim, speziell in der zweiten Halbzeit, nicht, auszugleichen, um damit vielleicht den Druck auf die Gastgeber zu erhöhen.

Zwar konnte der Hüttenberger Halbrechte Ragnar Jóhannsson den ersten Treffer des Spiels landen. Leider sollte dies aber auch die einzige Führung bleiben. In einer Anfangsphase, in der auf beiden Seiten die Torhüter brillierten. So zum Beispiel mit drei Siebenmeter-Paraden innerhalb von nur zwei Minuten. Felix Storbeck meisterte dabei die Würfe von Dominik Mappes und Daniel Wernig, während TVH-Kapitän Matthias Ritschel den Versuch von Björn Zintel entschärfte.

Hamm nutzte nach dem 5:7 durch Daniel Wernig in der 17. Minute eine Zeitstrafe gegen Moritz Lambrecht, um sich auf 9:5 abzusetzen. Zudem hatten die Blau-Roten in dieser Phase auch Probleme, den stabilen Deckungsverband des ASV zu überwinden, der einige Wurfversuche blocken konnte. Erst ein 3:0-Lauf durch einen Doppelpack von Sebastian Roth und einen Siebenmetertreffer von Daniel Wernig ließ den TVH kurz vor der Pause wieder verkürzen, nachdem Ritschel erneut Sieger im Strafwurfduell gegen Zintel geblieben war. Entsprechend eng ging es mit 12:10 für Hamm in die Kabinen.

»Dass es zur Pause so knapp war, haben wir ›Ritschi‹ zu verdanken. Er hat uns mit seiner guten Leistung im Spiel gehalten, sonst wären wir schon zur Pause mit sieben, acht Toren im Rückstand gewesen. Wir haben im Angriff schlecht gespielt. Unser Auftritt war etwas mutlos. Zudem haben wir viele gute Chancen ausgelassen«, war TVH-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson mit der Darbietung seiner Schützlinge absolut nicht zufrieden.

Nach Wiederbeginn konnte Hüttenberg gleich eine 47 Sekunden lange doppelte Überzahl nicht nutzen. Stattdessen erhöhte Hamms Halblinker Christoph Neuhold auf 14:10. Diesen Vorsprung hielten die Gastgeber, ehe Mappes und Wernig den TVH wieder auf 17:19 heranbrachten und just zur Auszeit nötigten. Nun ging es eng weiter, sodass nach einem weiteren Siebenmeter-Treffer von Daniel Wernig zum 21:23 in der 49. Minute die Frage nach dem Sieger immer noch offen war.

Doch Hamm, angepeitscht von über 2000 Zuschauern, erhöhte durch den insgesamt siebenmal erfolgreichen Ex-Wetzlarer Fannar Fridgeirsson und Jakob Macke, sodass nun Eyjólfsson mit einer Auszeit reagierte. Nach der die Mittelhessen durch Tore von Markus Semmelroth und erneut Daniel Wernig in der 54. Minute wieder auf 24:26 herankamen. Doch drei ASV-Tore in Folge zum 29:24 entschieden schließlich die Partie, ein weiterer verworfener Siebenmeter von Wernig in der 58. Minute fiel auch nicht mehr ins Gewicht. »Die zweite Halbzeit war im Angriff deutlich besser. Aber immer, wenn wir dran waren, haben wir wieder einen technischen Fehler gemacht oder einen Ball verworfen. So kann man auswärts nicht gewinnen«. lautete das Fazit des TVH-Coaches, der mit seiner Mannschaft nun über das bevorstehende spielfreie Wochenende noch einmal alle Kräfte bündeln will für den Saisonendspurt. Hier entwickelt sich offenbar ein Fünfkampf um die zwei Aufstiegsränge hinter dem fast schon als Meister feststehenden TuS Nettelstedt-Lübbecke.

ASV Hamm-Westfalen: Storbeck, Doden; Blohme (1), Huesmann (2), Fuchs (2), Fridgeirsson (7/1), Macke (2), Ritterbach, Gudat (6), Zintel (1/1), Höning (4), Possehl (1), Savvas (1), Neuhold (3).

TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan, Sklenák (1), Lambrecht (1), Wernig (6/3), Rompf (2), Zörb, Fernandes (1), Jóhannsson (6), Roth (4), Mappes (4), Hofmann, Semmelroth (1).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg/Barleben). - Zuschauer: 2027. - Zeitstrafen: 6:6 Minuten. - Siebenmeter: 4/2:6/3.


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