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Rückkehr des Routiniers belebt Spiel des TV Hüttenberg

Gießener Anzeiger

Dienstag, den 16. Mai 2017 um 07:23 Uhr

HÜTTENBERG. Von Florian Deis. - Tomas Sklenak grinste wie ein Honigkuchenpferd. Dass bereits Applaus aufbrandet, wenn ein Spieler lediglich den VIP-Raum des Hüttenberger Sportzentrums betritt, ist schließlich auch eine Seltenheit. Der sympathische Tscheche in Diensten des mittelhessischen Handball-Zweitligisten TV Hüttenberg hatte sich das mit seiner Leistung beim 27:25-Heimsieg gegen den Dessau-Roßlauer HV aber redlich verdient.

Nach einem völlig verkorksten Auftakt und acht torlosen Minuten kam mit der frühen Hereinnahme Sklenaks die Wende. Bezeichnend, dass der 35-jährige Hüttenbergs ersten Treffer mit einem Kreisanspiel, das zum Siebenmeter führte, einleitete. "Mit der Einwechslung von Tomas hat das Spiel mehr Struktur bekommen", durfte TVH-Coach Adalsteinn Eyjolfsson mit seiner Maßnahme zufrieden sein. Bereits beim Hinspielerfolg war der Routinier mit acht Treffern der entscheidende Faktor. "Sklenak", analysierte Dessaus Trainer Uwe Jungandreas nach dem zweiten Aufeinandertreffen, "hatten wir wieder gar nicht im Griff, wir haben zu viele Räume preisgegeben." Als Sklenak in den finalen zehn Minuten kurz gedeckt wurde, arbeitete sich Dessau nochmals heran. "Das Wie ist egal. Es zählen nur die Punkte", stellte der Rückraummann klar.

Drei Tore erzielte der tschechische Ex-Nationalspieler, der einer von nur zwei Vollprofis des TV Hüttenberg ist, brach mal zur und mal gegen die Wurfhand durch. Förmlich wie das warme Messer durch die Butter fand er beispielsweise beim 22:15 den Weg in die Tiefe der gegnerischen Deckung. Viel wichtiger war aber, dass Sklenak auf der mittleren Rückraumposition ruhig und klug Regie führte. Damit heimste er einige Assists ein. Torhüter Matthias Ritschel attestierte ihm "ein richtig starkes Spiel. Gerade wenn man bedenkt, dass er sonst die Saison über nicht so viel gespielt hat."

Meist nämlich stand Sklenak im Schatten von Dominik Mappes. Der Jungspund musste dieses Mal aber über weite Strecken auf die halblinke Rückraumposition ausweichen. Zuletzt mangelte es bisweilen an Wechseloptionen auf der Mitte. Drei Wochen lang laborierte Sklenak nämlich an Oberschenkelproblemen. Und Eyjolfsson befand: "Man hat gesehen, wie sehr uns ein Sklenak in Form gefehlt hat. Ich freue mich, dass er nach seiner Verletzung wieder voll da ist."

Der Zeitpunkt, um wieder auf dem Höhepunkt der Schaffenskraft zu sein, kommt gerade recht. Am nächsten Samstag reisen die Mittelhessen zum Gastspiel beim ThSV Eisenach. Für Sklenak ist das eine Reise in seine Vergangenheit. Zehn Jahre lang stand der zweifache Familienvater bei den Thüringern unter Vertrag, erarbeitete sich den Status des Publikumslieblings, ehe 2015 der Wechsel zum TVH erfolgte. "Für mich", freute er sich bereits, "wird das ein richtiger Spaß. Aber es wird dort richtig schwer." Am jüngsten Spieltag besiegte der ThSV immerhin den Aufstiegskandidaten SG BBM Bietigheim mit 25:24.

Adalsteinn Eyjolfsson, von April 2010 bis Oktober 2014 Trainer in Eisenach, witzelte: "Ich hoffe, dass sie gegen ihren zwar nicht alten Lieblingstrainer, aber alten Lieblingsspieler freundlicher sind." Tomas Sklenak jedenfalls hätte dann gleich doppelten Grund zur Freude. Noch mehr, als gegen Dessau.


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