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SG Flensburg-Handewitt
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Zu Gast bei Freunden

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 19. Mai 2017 um 08:12 Uhr

Sklenák freut sich auf Hüttenberger Spiel bei seinem Ex-Klub Eisenach

(mro). Gelingt es dem TV 05/07 Hüttenberg, in der 2. Handball-Bundesliga den »Auswärtsfluch« zu beenden? Die Gelegenheit ist selten so günstig wie am Samstag, 19.30 Uhr, wenn man in der Werner-Aßmann-Halle als Gast des ThSV Eisenach zum viertletzten Spieltag antritt. Um am Saisonende das Wunder von 2011, den Aufstieg in die Handball-Bundesliga, zu wiederholen, haben die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim immer noch alle Trümpfe in den eigenen Händen. Dafür aber auch ein hammerhartes Restprogramm vor sich.

Die erste der letzten fünf Begegnungen (am 24. Mai muss man noch zum Nachholspiel nach Rostock) wird im Hüttenberger Lager aufgrund der Historie durchaus unterschiedlich bewertet. Spielgestalter Tomáš Sklenák freut sich nach zehn Jahren in der Wartburgstadt riesig auf ein Wiedersehen mit vielen Freunden und ThSV-Anhängern. »Nächste Woche wird richtig Spaß für mich«, hatte er nach seiner Glanzvorstellung gegen Dessau schon den Blick voraus gerichtet. Durchaus verständlich, wird er dort immer noch von den Fans verehrt, wie diese im Hinspiel eindrucksvoll bewiesen.

Dagegen hat sein Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson, der in viereinhalb Jahren die Eisenacher zwar in die Handball-Bundesliga führte, aber auch den direkten Abstieg nicht verhindern konnte, nicht ganz so gute Erinnerungen. »Das wird am Samstag für Eisenach ein Spiel gegen den alten Lieblingsspieler, nicht aber gegen den Lieblingstrainer«, sagte er. Denn der Isländer hat nicht die Misstöne vergessen, als er im März 2015 erstmals als Hüttenberger Trainer anreiste. »Das wird ein hartes, ein schweres Spiel. Eisenach ist eine der schwierigsten Auswärtsspielstätten dieser Liga. Uns erwartet eine sehr körperlich betonte Mannschaft, die eine starke 6:0-Deckung stellen kann«, sagt der Coach. »Es wird für uns darauf ankommen, das Tempo zu kontrollieren und unsere Breite im Kader zu nutzen. Wir müssen mental stark sein und auch den Druck von den Zuschauerrängen standhalten. Es wird sicherlich eine interessante Partie, auf die ich mich sehr freue.«

Der letztjährige Erstliga-Absteiger hat am vergangenen Wochenende eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er eine sicherlich nicht nach Wunsch verlaufene Saison (aktuell nur Rang acht) nicht einfach austrudeln lässt – als der Tabellenzweite aus Bietigheim sich in der Schlussphase zwar herankämpfte, aber nach einem verworfenen Siebenmeter des sonst sicheren Christian Schäfer am Ende mit einer knappen 24:25-Niederlage die Heimreise antreten musste. Gleichzeitig beendeten die Thüringer damit eine Durststrecke von vier verlorenen Spielen und zeigten, dass sie trotz durch Verletzungen dezimiertem Kader gerade vor eigenem Publikum zu allem fähig sind.

Wie man aber in Eisenach auch bestehen kann, kennt der Isländer nicht nur aus eigener Erfahrung. Im Videostudium hat er gesehen, wie zum Beispiel der letzte Gegner Dessau in Eisenach siegte. »Das haben sie extrem gut gemacht. Wir müssen uns jetzt aus unserer Auswärtsschwäche herauskämpfen und herausarbeiten. Wir fahren in einer guten Verfassung nach Eisenach und haben alle Spieler an Bord. Daher hoffe ich, dass wir nun wieder die Möglichkeiten haben, die uns in der Vorrunde so stark gemacht haben. Ich bin optimistisch und traue unseren Jungs viel zu«, geht der Familienvater die Aufgabe natürlich auch positiv an. »Wir versuchen, alles um uns herum auszublenden. Aber natürlich gucken wir auch auf die Tabelle. Da bin ich nicht glaubhaft, wenn ich mit dem Klischee ›Wir haben nur den Fokus auf das nächste Spiel‹ komme. Das ist jetzt viel Kopfspiel, ein enger Fight, um über die Ziellinie zu kommen.«

Ein Sieg in Eisenach könnte ein großer Schritt hin zur Ziellinie sein. Zumal nicht nur Bietigheim und Rimpar am vergangenen Wochenende patzten, sondern am Mittwochabend zudem die TSG Ludwigshafen-Friesenheim zu Hause völlig überraschend der abstiegsbedrohten SG Leutershausen unterlag.


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