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Traum vom Aufstiegsmärchen bleibt bestehen

Gießener Anzeiger

Dienstag, den 06. Juni 2017 um 06:43 Uhr

TV Hüttenberg setzt am letzten Spieltag auf Faktor Heimstärke / Spannender Saisonabschluss garantiert

WÜRZBURG. Florian Deis. - Freilich war er ernüchtert. Doch auch im Moment dieser ärgerlichen und schmerzhaften Niederlage bewies Adalsteinn Eyjolfsson, der routinierte Trainer des Handball-Zweitligisten TV Hüttenberg, Humor. Nur mit ja oder nein solle er antworten, bat eine Journalistin, ob man aufsteige. Das konnte und wollte Eyjolfsson natürlich so nicht beantworten. „Wir können das nicht kontrollieren“, befand er. „Ich sage: Vielleicht.“ Damit hatte der 39-Jährige die Lacher auf seiner Seite.

Keine Frage, die 30:31-Pleite beim direkten Konkurrenten Rimpar war für die Mittelhessen ein Rückschlag im Kampf um die Rückkehr in die 1. Bundesliga. Tabellenplatz zwei haben nun die Wölfe inne. Hüttenberg ist Dritter, punktgleich mit der TSG Ludwigshafen-Friesenheim, aber mit der um einen Treffer besseren Tordifferenz. Dementsprechend sagte Abwehrspezialist Moritz Lambrecht: „Es war wichtig, dass wir wieder zurückgekommen sind und nur mit einem Tor verloren haben. Jedes Tor zählt.“

Glück für den TVH: Im Vorfeld der laufenden Spielzeit war seitens der Handball-Bundesliga eigentlich eine Regel-Reform geplant. Statt des Torverhältnisses sollte der direkte Vergleich zählen. Dies wurde letztlich doch nicht durchgesetzt. Andernfalls wäre Hüttenberg nun nur noch Vierter. Sowohl gegen Rimpar als auch gegen Friesenheim hat man den direkten Vergleich nämlich verloren.

Rosig scheinen die Hüttenberger Aussichten dennoch nicht. Mit dem TuS N-Lübbecke kommt die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga ins Mittelhessische. Eine hohe Hürde. Derweil dürfte Friesenheim gegen Schlusslicht Empor Rostock gute Chancen haben, einiges für das Torverhältnis zu tun. Eyjolfsson setzt deshalb auf eine andere Karte: „Wir müssen unseren Teil dazu beitragen und hoffen, dass Bad Schwartau gewinnt.“ Der VfL empfängt zuhause Rimpar.

Denn auch wenn der Heimsieg der Unterfranken selbstverständlich ein großer Schritt in Richtung Aufstieg war, noch sind sie ja nicht durch. Obgleich man angesichts der überschäumenden Jubelarien gut und gerne einen anderen Eindruck gewinnen hätte können. Während die Halle noch Kopf stand, zeigte sich der Ex-Hüttenberger Patrick Schmidt sehr zuversichtlich: „So nah wie jetzt waren wir noch nie dran. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wir es schaffen werden.“ Sollte der Mannschaft von Matthias Obinger, der vor der Pressekonferenz mit den Journalisten bereits sämtliche Konstellationen im Aufstiegskampf durchdachte, in der Marmeladenstadt allerdings maximal ein Unentschieden gelingen, wäre Hüttenberg mit einem Sieg auf jeden Fall aufgestiegen.

Nachdem die Mittelhessen nach 31 von 37 Partien von einem Aufstiegsplatz grüßten, wäre es schmerzhaft, am letzten Spieltag noch abgefangen zu werden. Mut macht die Heimstärke: Sowohl die eigene, immerhin hat der TVH in eigener Halle erst vier Zähler abgegeben. Als auch jene des VfL Bad Schwartau, der zuhause 27:9 Zähler geholt hat.

Als die Hüttenberger kurz vor dem Antritt der Heimreise vorm Mannschaftsbus saßen, plauderten und sich stärkten, war der erste Ärger wieder verflogen. Noch ist der Traum vom Aufstiegsmärchen schließlich längst nicht ausgeträumt. Übrigens: Sollte dem TVH das Happy End gelingen, wäre das historisch. Seit Einführung der eingleisigen zweiten Liga im Jahr 2011 schaffte noch kein Klub den Durchmarsch aus der 3. Liga in die Eliteklasse. Letztmals war das 2006/07 dem damals aufgrund finanzieller Probleme in die Regionalliga zurückgestuften Tusem Essen geglückt.


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