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TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
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SG Flensburg-Handewitt
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„Haben alles reingehauen und uns nichts vorzuwerfen“

Gießener Anzeiger

Dienstag, den 06. Juni 2017 um 06:40 Uhr

Hüttenberger Aufholjagd bringt nur noch Anschluss / Ärger über Schiris

WÜRZBURG. Von Florian Deis. - Den ersten Matchball vergeben: Der TV Hüttenberg hat den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga nicht vorzeitig perfekt gemacht. In einem ebenso intensiven wie dramatischen Spitzenspiel musste sich der mittelhessische Zweitligist bei der DJK Rimpar knapp mit 30:31 (12:16) geschlagen geben. Hüttenberg rutschte damit vom zweiten auf den dritten Rang ab.

Wo bleibt er denn? Adalsteinn Eyjolfsson ließ auf sich warten. Über sieben Minuten sprach Rimpars Trainer Matthias Obinger, der drauf und dran ist, die Unterfranken erstmals in die Beletage zu führen, bereits über den so wegweisenden Heimerfolg und dessen Gründe, ehe auch Hüttenbergs Trainer den Pressekonferenzraum betrat. Der Isländer hatte zuvor noch ein Hühnchen mit den beiden Unparteiischen zu rupfen gehabt. Aus seiner Verstimmtheit machte Eyjolfsson denn auch keinen Hehl: „In der ersten Halbzeit war ich mit der Leistung und sechs, sieben Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden.“ Unter anderem mit der überaus zweifelhaften Roten Karte gegen Linksaußen Christian Rompf kurz vor der Pause.

Dass die Referees es insbesondere im ersten Abschnitt nicht unbedingt gut mit den Gästen meinten, war ein Puzzleteil des Gesamtgefüges, das dazu führte, dass Hüttenberg von Anfang an einem Rückstand hinterherhechelte. „Wir hatten eindeutig mehr Willen“, befand Rimpars Rückraumspieler Patrick Schmidt, der gegen seinen Ex-Klub zehn Mal einnetzte. Tatsächlich bewies der Gastgeber über weite Strecken mehr Konsequenz und Entschlossenheit.

DJK Rimpar – TV Hüttenberg 31:30

Indes mangelte es dem TVH in Hälfte eins im Angriff oftmals an Durchschlagskraft. Erschwerend kam hinzu, dass der Rückraumrechte Ragnar Johannsson weit unter seinen Möglichkeiten und Torgefahr von den Halbpositionen insgesamt Mangelware blieben. Weil die Eyjolfsson-Sieben zudem die eine oder andere Möglichkeit ausließ, lief sie mehrfach ins rasante Rimparer Umschaltspiel. Fünf Gegenstoßtore erzielten die Wölfe vor der Pause, weitere drei Mal parierte Keeper Matthias Ritschel. Die andere Rimparer Haupttorquelle: Sechs der sieben zumeist aus Kreisanspielen resultierenden Siebenmeter verwandelte man und verwaltete so den lange währenden Vier-Tore-Vorsprung bis zum Pausen-16:12.

Nicht immer sind Sport und die Wellen eines Spiels erklärbar. Nach Wiederbeginn deutete nämlich nichts auf eine Aufholjagd hin. Im Gegenteil: Rimpar zog auf 21:15 (36.) davon. Dass der eingewechselte Torhüter Fabian Schomburg dann zwei freie Bälle parierte, geriet jedoch offenbar zu einer Initialzündung für den TVH. Plötzlich machte es Klick, nur die rund 300 Gästefans waren noch zu hören. Hüttenberg hatte Oberwasser, generierte in der Deckung Ballgewinne und schaltete zügiger um. Dominik Mappes verkürzte im Nachfassen artistisch auf 22:20 (42.), Daniel Wernig stellte per Strafwurf den 22:21-Anschluss her. Die Wende? Blieb aus. Mit dem siebten Feldspieler fand Rimpar wieder in die Spur. DJK-Trainer Obinger empfand diesen taktischen Kniff als „Türöffner“, Schmidt meinte: „Das hat uns super weitergeholfen.“ Mit vier Toren in Folge enteilte Rimpar bis zur 47. Minute auf 25:21. Mit dem starken Kreisläufer Moritz Zörb bewies Hüttenberg zwar Moral, kämpfte sich nochmals heran, zu einem Punkt reichte es jedoch nicht mehr. „In der ersten Hälfte war das nicht gut genug, in der zweiten haben wir einen Wahnsinnskampf geliefert. Ich bin stolz auf die Truppe, wie sie gefightet hat“, resümierte Eyjolfsson. Rechtsaußen Wernig meinte: „Es waren zu viele Gegentore. Aber wir haben alles reingehauen und haben uns nichts vorzuwerfen.“

*

Rimpar: Wieser (bei einem Siebenmeter), Brustmann; Kraus (3), Schmitt (1), Schömig (2), Böhm (2), Bötsch, Schäffer (3), Schmidt (10/7), Kaufmann (5), Siegler, Brielmeier (2), Herth (1), Sauer (2).

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg (36. – 46., ab 51.); Stefan (3), Sklenak (1), Wörner, Lambrecht, Wernig (7/2), Rompf (2), Zörb (7), Fernandes, Johannsson (1), Roth, Mappes (9/1), Hofmann.

Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg) – Zuschauer: 2900 (ausverkauft) – Zeitstrafen: 14:8 Minuten (Schäffer/ zwei, Böhm, Bötsch, Kaufmann, Siegler, Brielmeier; – Fernandes/zwei, Rompf, Zörb) – Rote Karte: Rompf (30.) – Siebenmeter: 9/7:4/3.


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