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SG Flensburg-Handewitt
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Suche nach der neuen Heimat

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 16. Juni 2017 um 08:50 Uhr

Der TV 05/07 Hüttenberg ist weiter auf der Suche nach einer Heimspielstätte für die nächste Saison. Mögliche zusätzliche Alternativen ergeben sich erst, wenn dem Neu-Erstligisten der Rahmen-Terminplan der Handball-Bundesliga für 2017/2018 vorliegt.

Von Ralf Waldschmidt. Der TV 05/07 Hüttenberg sucht weiter nach einer Heimstatt. Der Aufsteiger in die Handball-Bundesliga geht aktuell von der bereits vorgestellten Version einer mobilen Zelt-Spielhalle hinter der Sporthalle Hüttenberg aus. Die entsprechenden Gespräche mit dem weltweit operierenden Unternehmen aus dem oberhessischen Kefenrod (bei Ortenberg/Wetterau) sind geführt, die Kosten berechnet.

Mögliche zusätzliche Alternativen ergeben sich aber erst, wenn dem TV 05/07 der Rahmen-Terminplan der Handball-Bundesliga (HBL) für die kommende, Ende August startende Saison vorliegt. »Wir möchten deshalb eigentlich keine weiteren Wasserstandsmeldungen abgeben«, erklärt Martin Volk von der Hüttenberger Handball-Marketing. Entscheidend wird sein, an welche Stelle Hüttenberg im Terminplan rückt: HSC Coburg, HBW Balingen/Weilstetten oder Bergischer HC. Wunsch wäre die Position von Absteiger Bergischer HC, die zum einen die geringsten Heimspiel-Terminüberschneidungen mit Nachbar HSG Wetzlar ergeben und zum anderen 10 plus x Heimspiele in der Gießener Sporthalle Ost ermöglichen würde.

Hüttenberger Politik gefordert

Dann wäre es durchaus vorstellbar, dass der TVH bei der HBL doch noch mal vorfühlt, die restlichen Heimpartien in der altehrwürdigen Hüttenberger Halle auszutragen. Dies hätte den Vorteil, dass die Kosten geringer ausfallen würden als bei der Zelt-Variante, darüber hinaus würde sich ein echter Heimvorteil ergeben und die erforderliche Manpower wäre überschaubar.

Auf lange Sicht wird die Hüttenberger Kommunalpolitik aber nicht umhin kommen, ihrem sportlichen Aushängeschild und Imageträger Nummer eins – egal ob 1. oder 2. Liga – eine zeitgerechte Spielstätte zu garantieren. Dies hieße analog zur Dutenhofener Sporthalle in den 90er Jahren, die aktuelle Halle in Hüttenberg aus- oder umzubauen und mit einer Kapazität von mindestens 2250 Besuchern auszustatten. Damit wären die Kapazitätsprobleme beseitigt.

Welche Rolle spielt die Rittal-Arena?

Im Zuge der Recherche zur Heimspieltstätten-Suche des TV 05/07 Hüttenberg ist aber auch ein Aspekt aufgetaucht, der bislang in der Öffentlichkeit noch nicht artikuliert wurde. Laut einem von der HSG Wetzlar und Hallenbetreiber Gegenbauer vorgelegten Rechtsgutachten, das derzeit noch von der Rechtsabteilung der Stadt Wetzlar einer Prüfung unterzogen wird, wird dem künftigen Hüttenberger Bundesliga-Kontrahenten HSG Wetzlar als Anker-Mieter ein Bundesliga-1-Exklusivrecht für die Rittal-Arena eingeräumt sein. Dies sei der HSG Wetzlar laut Geschäftsführer Björn Seipp in einem gemeinsamen Gespräch bereits mitgeteilt worden. Die Tür für die mit Steuermitteln der Bürger und mit EU-Fördergeldern erbaute Arena bliebe demzufolge dem TV 05/07 Hüttenberg (weitgehend) verschlossen. Ein Umstand, über den sich auch Oberbürgermeister Manfred Wagner wenig erfreut gezeigt haben soll, und der zumindest nach einer Erklärung durch die Wetzlarer Politik verlangt. Vielleicht nutzt es aber auch, wenn sich die Handball-Verantwortlichen beider Klubs noch mal an einen Tisch setzen.

Wetzlars Geschäftsführer Seipp kann die Aufregung nicht nachvollziehen: »Nach Prüfung des Vertrages durch unsere Rechtsvertretung ist ein vertragsimmanenter Konkurrenzschutz unbestritten gegeben. Wir sind langjähriger Anker-Mieter der Rittal-Arena und haben einen Fünf-Jahres-Vertrag mit der Firma Gegenbauer. In einer Gewerbeimmobilie ist es auch nicht möglich, dass neben einem Rewe-Markt einfach ein Edeka einzieht.« Als die Anfrage, die an Betreiber Gegenbauer und nicht an die HSG Wetzlar gestellt wurde, kam, habe der Aufsichtsrat die Angelegenheit prüfen lassen und die Entscheidung getroffen, dem Gutachten zu folgen. »Wir sind, wie der TV Hüttenberg auch, ein Wirtschaftsunternehmen, kein Verein. Meine Aufgabe ist es, unsere Marke, die wir über Jahre hinweg mit viel Aufwand aufgebaut haben, zu schützen«, bezieht Seipp eindeutig Position, »das hat nichts mit dem TV 05/07 Hüttenberg zu tun, sondern einzig und allein mit der Wahrung der Interessen der HSG Wetzlar, ihrer Fans und Sponsoren.«


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