• Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren

Nächstes Spiel

Sa, 25.11.2017, 20.30 Uhr
TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
TVH vs. TSV GWD Minden
präsentiert von
Formaxx AG

Shuttlebus:
  • Abfahrt Hüttenberg:
    19.00 Uhr
  • Abfahrt Gießen:
    23.00 Uhr

Fanbus "Bully"

Facebook-News werden präsentiert von

Formaxx AG
Formaxx AG

Letztes Spiel

Do, 16.11.2017, 19.00 Uhr
SG Flensburg-Handewitt vs. TV 05/07 Hüttenberg
SG Flensburg-Handewitt
vs. TVH
38:23 (20:9)

PDFDruckenE-Mail

Osthalle wieder als Heimstatt

Gießener Anzeiger

Samstag, den 01. Juli 2017 um 08:35 Uhr

HÜTTENBERG/GIESSEN - (po/am). Es ist noch nicht lange her, da hatten die Verantwortlichen des TV Hüttenberg sich durchgerungen, nochmals eine Ausnahmegenehmigung für das eigene Sportzentrum zu beantragen, um auch nach dem Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga in der altbewährten Halle spielen zu können. Gegenüber den aufwendigen Zelt-Domen auf dem benachbarten Festplatz, der deutlich zu teuren Hallenmiete für die Rittal-Arena in Wetzlar oder auch dem Ausweichen nach Heuchelheim erschien die Lösung in den eigenen vier Wänden zweifellos am lohnenswertesten - sowohl was sportliche als auch finanzielle Zwecke angeht.

Zunächst sollte also die endgültige Entscheidung über den Antrag am Wochenende des 5./6. Juli fallen, denn an diesem Datum tagt die Handball-Bundesliga (HBL) mit ihren Mitgliedern in Köln. "Voraussichtlich wird am 6. Juli darüber entschieden", bestätigte Frank Bohmann als Geschäftsführer der HBL.

13 oder 15 Spiele

Zwischenzeitlich haben die Blau-Roten eine neue Alternative gefunden. Denn nach intensiver Zusammenarbeit und Kooperation mit den beiden Geschäftsführern des Basketball-Bundesligisten Giessen 46ers, Heiko Schelberg und Phillip Reuner, scheint die Möglichkeit, fast alle Heimspiele in der Sporthalle Gießen-Ost austragen zu können, beschlossene Sache. Die beiden Vertreter der 46ers zeigten sich auf die Anfrage des Traditionsvereins aus Hochelheim und Hörnsheim entgegenkommend und präsentierten sich offen für mögliche Lösungen in Zusammenhang mit der Osthalle, sodass fast alle Heimspiele im Schiffenberger Tal ausgetragen werden könnten.

Etwas überrascht zeigt sich dazu Tobias Erben als Leiter des Sportamts der heimischen Universitätsstadt. "Mit uns als Hausherr hat diesbezüglich noch niemand gesprochen", geht der ehemalige Basketballer davon aus, dass nur 13 der 17 Heimbegegnungen in der Osthalle stattfinden können.

Für die Hüttenberger Verantwortlichen scheint aber klar: 15 Heimspiele im Bundesliga-Oberhaus können im Ausweichquartier ausgetragen werden, welches der TVH bereits in seiner Erstligasaison 2011/12 für Spiele unter anderem gegen den HSV Hamburg und den THW Kiel nutzte. Auch für die beiden verbleibenden Partien soll der Austragungsort Gießen noch nicht vom Tisch sein, doch dazu müssten der SC Magdeburg und der HC Erlangen einem Heimrechttausch zustimmen.

"Das war ein sehr schwieriges Thema. Ich denke, wir haben jetzt dank der Kooperationsbereitschaft der Giessen 46ers eine optimale Lösung gefunden", freute sich Lothar Weber von der TVH-Marketing GmbH. Vor allem erscheint diese Lösung insofern optimal, als dass nun entschieden mehr finanzielle Mittel für die weitere Kaderplanung zur Verfügung stehen dürften, denn für jede andere Hallenmöglichkeit müssten die Hüttenberger wohl tiefer in die Taschen greifen. Nichtsdestotrotz ist die beantragte Ausnahmegenehmigung offensichtlich noch nicht vom Tisch. Denn für kurzfristig veränderte Spieltermine, die aufgrund von Teilnahmen im Europapokal durchaus realistisch erscheinen, soll das Hüttenberger Sportzentrum weiterhin als Aushilfsspielstätte zur Verfügung stehen. Bis Mitte Juli soll der komplette Spielplan für die Erstligasaison 2017/18 in trockenen Tüchern sein, bis dahin sollten die Mittelhessen endgültig detaillierte Klarheit ob der Hallenfrage haben.

ProB-Team

Den Handballern dürfte dabei zugutekommen, dass ihre Heimspiele zukünftig donnerstags und sonntags angesetzt werden. Während der Donnerstag nur in den Ferien in Frage kommt, da die Osthalle in ihrer originären Funktion ja eine Schulsporthalle ist, ist der Sonntag leichter mit den Gießener Basketballern zu arrangieren. Auch wenn die 46ers ab dieser Saison noch eine ProB-Mannschaft unterbringen müssen (vorausgesetzt, die Mitglieder-Versammlung der Liga stimmt der vom TV Lich übernommenen Lizenz für die Gießener zu). Dieses neue Team soll nach den Worten von Heiko Schelberg abwechselnd mit der BBL-Mannschaft jeweils samstags spielen.

Wie das dann aber mit den Nachwuchs-Teams der Basketballer (JBBL und NBBL) kombiniert werden kann, muss noch geregelt werden. "Das ist sowieso eine Wissenschaft für sich", ist 46ers-Jugendkoordinator Sascha Schneider aber optimistisch, das organisieren zu können.

Ironie am Rande: Als zweite Sporthalle für das neue ProB-Team kommt in Gießen nur die Sporthalle Lützellinden in Betracht - in direkter Nachbarschaft zu Hüttenberg.


0