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Bange machen gilt beim Erstligaaufsteiger TV Hüttenberg nicht

Gießener Anzeiger

Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 08:37 Uhr

HÜTTENBERG. Von Florian Deis. - Sein erstes Ziel hat Adalsteinn Eyjolfsson schon mal erreicht. Unbedingt später als die Nachbarn der HSG Wetzlar wollte der isländische Trainer die Prä-Saison beginnen. Das ist gelungen. Zwei Tage nach dem mittelhessischen Rivalen startete der Sensationsaufsteiger TV Hüttenberg gestern in die Vorbereitung auf die 1. Handball-Bundesliga.

Ungleich schwerer dürfte für diesen "unbeugsamen" Dorfklub, der sich mit Akribie und ausgeprägtem Gemeinschaftsgefühl wieder in die Eliteliga hochgearbeitet hat, das Erreichen des Saisonziels werden. Selbsterklärend, dass dies der Klassenerhalt ist. Mit dem angepeilten Etat von 1,3 Millionen Euro stehen die Hüttenberger ganz am Ende der Budgettabelle. Einzig Mitaufsteiger Ludwigshafen ist gemäß dortiger Verlautbarungen auf einem ähnlichen Level.

Noch dazu sind die Vollprofis weiterhin klar in der Minderheit, die Strukturen insgesamt längst nicht vergleichbar mit denen etablierter Erstligisten. "Aber", hebt Erfolgstrainer Eyjolfsson an, "wir sind nicht chancenlos. Wir haben einen guten Teamgeist und sind eingespielt. Es sind viele Faktoren, die für uns wirken."

Der Isländer weiß um die Schwere der Aufgabe, einen Aufsteiger durch das Oberhaus zu führen. Mit dem ThSV Eisenach folgte 2013/14 jedoch der direkte Wiederabstieg. "Klar, gegen Kiel oder Flensburg werden wir keine Konkurrenz stellen. Wir müssen unsere Punkte gegen die untere Hälfte der Liga holen", sagt Eyjolfsson.

Während der 40-Jährige nach der Saison in Island urlaubte, hatte das Management alle Hände voll zu tun. Brennpunktthema: Der Spielort. Fündig wurde man letztlich in Form der Gießener Osthalle, sonst das Zuhause der 46ers-Basketballer. Für den TVH ist das - auch aufgrund der zu entrichtenden Miete - mit Mehrkosten verbunden. Weil eine Galerie komplett für den übertragenden Bezahlsender Sky gesperrt werden muss, finden maximal 2600 Zuschauer Platz. Ein entsprechend der Vorgaben präparierter Boden wird übrigens von der Liga zur Verfügung gestellt. Trainieren kann der Turnverein in der Osthalle nicht. Eyjolfsson befindet: "Wir müssen dort eine neue Heimstärke entwickeln."

Zwei Neuzugänge hat der Aufsteiger bislang verpflichtet. Zum einen den polnischen Jung-Nationalspieler Szymon Sicko. Der 19-jährige Rückraumrechte wurde vom Spitzenklub KS Kielce ausgeliehen. "Er ist ein Spieler mit sehr großem Potenzial und wird uns hoffentlich die Extragefahr aus der Fernwurfzone bringen", sagt Eyjolfsson. Geschäftsführer Lothar Weber betont: "Er braucht eine gewisse Zeit, die sollte man ihm lassen." Als Dolmetscher fungiert derzeit Hüttenbergs Torwarttrainer Andrzej Mientus.

Zum anderen kam Rechtsaußen Tobias Hahn (29 Jahre) von der HSG Wetzlar. Kreisläufer Moritz Zörb steht zudem jetzt fest beim TVH unter Vertrag. Ein Linkshänder für den rechten Rückraum steht noch auf dem Wunschzettel. "Aber das gestaltet sich sehr schwierig", sagt Weber.

Das Vorbereitungsprogramm ist knackig. Zwölf Testspiele sind geplant. Das erste bereits morgen Abend (20 Uhr) beim Oberligisten SG Kleenheim. Diverse Duelle mit deutschen und internationalen Erstligisten folgen. "Dadurch können wir früh sehen, wo wir stehen und was genau auf uns zukommt", meint Hüttenbergs Trainer. Im Trainingslager in der tschechischen Kleinstadt Lovosice wird man vom 9. bis 13. August am Feinschliff arbeiten. Und dann wartet auch schon bald der Ernstfall: Am 27. August muss der TVH beim SC Magdeburg erstmals seine Erstligatauglichkeit unter Beweis stellen.


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