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Saisonstart im Pokal: Für HSG und TVH wird es ernst

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 18. August 2017 um 07:51 Uhr

Der Pokal-Auftakt am Wochenende dient der HSG Wetzlar und dem TV Hüttenberg auch als Vorbereitung auf den Start der Handball-Bundesliga

Pflichspielauftakt für den TV 05/07 Hüttenberg und die HSG Wetzlar. Der Bundesliga-Aufsteiger reist dabei am Wochenende nach Pforzheim, wo in der mittlerweile gewohnten Vierer-Turnierform die erste Pokalrunde ausgespielt wird. Am Samstag um 19 Uhr haben es dabei die Matthias Ritschel und Co. mit Gastgeber TGS Pforzheim zu tun, während im anderen Halbfinale das Absteiger-Duell zwischen der SG Leutershausen und dem Bergischen HC steigt.

Die HSG Wetzlar reist für ihr Pokalturnier ins südbadische Teningen, wo man in der Ludwig-Jahn-Halle am Samstag um 20 Uhr auf den Zweitligisten HSG Konstanz trifft. Zuvor kommt es um 17 Uhr zum Duell zwischen der SG Köndringen/Teningen und HC Elbflorenz 2006. Die Sieger vom Samstag treffen dann am Sonntag aufeinander. Der Sieger dieses Finales zieht dann in die 2. Pokalrunde ein.

TVH gegen Pforzheim

»Klar nehmen wir die Favoritenrolle an«, redet TVH-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson nicht lange um den heißen Brei herum. Und das obwohl er weiß, dass es schon am Samstag sicherlich kein Selbstläufer werden wird gegen den letztjährigen Dritten der 3. Liga Süd, der vom ehemaligen Wetzlarer und National-Kreisläufer Andrej Klimovets trainiert wird.

»Sie werden vor eigenem Publikum natürlich alles in die Waagschale werfen«, erwartet der Isländer. Zumal er dem Pokalwochenende nicht die höchste Priorität einräumt. »Für mich gehört das Wochenende noch zur Vorbereitung, denn nach Hamburg ins Final-Four werden wir es wohl eher nicht schaffen«, schaut er realistisch in die Zukunft. Erschwert wird die Aufgabe dadurch, dass die Blau-Roten nicht komplett anreisen können. Ragnar Johannsson, Moritz Lambrecht, Jannik Hofmann und Moritz Mappes sind mit einem bakteriellen Virusinfekt aus dem tschechischen Trainingslager zurückgekehrt. »Moritz Lambrecht und Jannik sind die ganze Woche krankgeschrieben. Daher gehe ich davon aus, dass sie nicht spielen werden. Der Ausfall von Moritz Lambrecht und vielleicht auch Ragnar bereitet uns speziell im eingespielten Deckungsverbund Probleme.«

Entwarnung dagegen bei Vladan Lipovina, den eine Reizung an der Bizepssehne im Trainingslager etwas kürzertreten ließ, und Tim Stefan (Bauchmuskelzerrung). Hier geht der 40-jährige vom Einsatz der beiden Rückraumschützen aus. »Hoffentlich kommen bis zum Wochenende nicht noch mehr Kranke dazu«, ist die Hauptsorge von Eyjólfsson, der natürlich auch hofft, dass sich am Wochenende nicht noch zusätzlich jemand verletzt.

Sollten die Blau-Roten am Samstag siegen, könnte es am Sonntag zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Bergischen HC kommen. Gegen den Erstliga-Absteiger musste man sich bereits vor gut zwei Wochen beim Linden-Cup mit 22:29 geschlagen geben. »Sie haben einen stärkeren Kader als noch im letzten Jahr«, zollt »Adli« der Gemeinschaft aus Wuppertal und Solingen Respekt. Ebenfalls den Abstieg nicht vermeiden konnte die SG Leutershausen, allerdings aus der 2. Liga. Der letztjährige TVH-Gegner ist am Samstag gegen den Bergischen HC sicherlich Außenseiter, nichtsdestotrotz aber möglicher Finalgegner der Hüttenberger. Deren polnischer Neuzugang Szymon Sicko, der am Sonntag 20 Jahre jung wird, hat schon einen Geburtstagswunsch formuliert. »Wir wollen eine Runde weiter kommen«, ließ er durch Athletik-Trainer Thomas Reichel übersetzen. Die Voraussetzungen dafür könnten allerdings besser sein.

HSG gegen Konstanz

Während der ersten Partie in Teningen ist die HSG Wetzlar noch in der Zuschauerrolle. Gastgeber SG Köndringen-Teningen (3. Liga) und Zweitligist HC Elbflorenz Dresden treffen um 17 Uhr aufeinander. Die Gewinner beider Partien am Samstag spielen am Sonntag um 16 Uhr um den Einzug in die nächste Pokalrunde. Die Gastgeber verdienten sich die Teilnahme durch einen achten Platz in der Südstaffel der Dritten Liga.

»Wir möchten diese ersten beiden Runden überstehen«, erklärte HSG-Trainer Kai Wandschneider. »Dafür müssen wir schon im ersten Spiel gegen die HSG Konstanz hoch konzentriert sein.« Mit von der Partie ist auch ein alter Bekannter. Stefan Hanemann, der den Kasten der Konstanzer hütet, wurde bei der HSG ausgebildet. Gesehen hat Wandschneider den Zweitligisten im Pokal vor zwei Jahren. »Sie haben mich sehr beeindruckt mit ihrer disziplinierten, taktisch versierten Spielweise.« Daher fordert er von seiner Truppe eine Steigerung zu den Leistungen vom Heide-Cup vor Wochenfrist. Konstanz hat nach dem Aufstieg in die 2. Liga den Klassenerhalt geschafft und geht mit Euphorie in die neue Runde.

Dresden gelang der Aufstieg in diesem Jahr und hat sich für die neue Aufgabe in Breite und Qualität an die neue Spielklasse angepasst. Ein Sieg der HSG vorausgesetzt, sollte der HC der nächste Gegner sein. »Das ist alles keine Laufkundschaft. Das sind alles ernst zu nehmende Pokalgegner«, so Wandschneider.

Ein Fragezeichen steht hinter Kristian Björnsen, der Probleme mit der Achillessehne hat. »Er ist unser einziger Rechtsaußen, was wir beim Heide-Cup mit einem Rückraumrechten auf Außen kompensiert haben. Aber das kann keine Dauerlösung sein, schon gar nicht für die Pokalrunde und erst recht nicht für die Bundesliga«, mahnt Wandschneider an. Dagegen steht Philipp Pöter vor einer Rückkehr, nachdem ihn eine fiebrige Infektion zwei Wochen lang lahmgelegt hatte. Auch auf einen Einsatz von Filip Mirkulovski hofft der Coach. »Er hatte sich beim Heide-Cup eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Ich hoffe, dass er jetzt wieder einsteigen kann.«


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