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In Magdeburg nichts zu verlieren

Gießener Allgemeine Zeitung

Samstag, den 26. August 2017 um 10:45 Uhr

In der Handball-Bundesliga ist der TV 05/07 Hüttenberg zur Premiere am Sonntag beim SC Magdeburg krasser Außenseiter

Von Markus Röhrsheim. Vorhang auf zur »Mission impossible«. Am Sonntag startet der TV 05/07 Hüttenberg nach seinem Sensationsdurchmarsch durch die 2. Liga in die Handball-Bundesliga. Premierengegner ist der SC Magdeburg, in dessen Heimspielstätte GETEC-Arena um 12.30 Uhr Anwurf ist. Für alle Anhänger, die nicht mit der TVH-Fangruppe per Zug zur Unterstützung nach Magdeburg reisen, besteht mit Beginn dieser Saison die Möglichkeit, die Auswärtsspiele live auf Sky zu verfolgen.

Wie ist die Ausgangslage? Viel klarer als am Sonntag können die Voraussetzungen nicht sein. Auf der einen Seite die Hausherren, die eine bärenstarke Vorsaison auf Platz fünf abschlossen, nur zwei Punkte von Rang drei entfernt. Und natürlich Gefallen gefunden haben daran, an der Spitze mitzumischen. Im Vorfeld der Saison trauen etliche Experten dem SCM durchaus zu, das langjährige Spitzentrio zu sprengen. Auf der anderen Seite der mittelhessische Herausforderer, der zwar auch das Selbstvertrauen der Aufstiegssaison in sich trägt, dem nun aber in der vermeintlich stärksten Liga der Welt ein ganz anderer Wind entgegenwehen wird.

Wiegert zuletzt unzufrieden

Wie lief die Saisonvorbereitung? Während Magdeburg vor Wochenfrist sich ins Pokal-Achtelfinale spielte, war für den TVH am Sonntag bereits Schluss. Allerdings hatte die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert mit den Zweitligisten HC Rhein Vikings und Wilhelmshavener HV wohl die leichtere Aufgabe, wobei man am Sonntag schon einige Gegenwehr brechen musste. In der Generalprobe musste sich der SCM dem Klassenkonkurrenten SC DHfK Leipzig knapp geschlagen geben. »So einen Test darf man nicht verlieren, ich bin absolut unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. In der zweiten Hälfte sind wir unter Stress systemfremd geworden. Unter dem Strich war es nicht die Leistung, die ich mir vorstelle. Die großen Alarmglocken müssen deshalb bei uns aber nicht angehen«, war Trainer Bennet Wiegert alles andere als zufrieden.

Der TV Hüttenberg scheiterte dagegen nach dem Sieg gegen den Drittligisten TGS Pforzheim am Erstliga-Absteiger Bergischer HC. Auch die Testspiele in der Vorbereitung gegen fünf Bundesligisten gingen allesamt verloren. Dennoch ist Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson mit dem bisherigen Verlauf der bewusst kurz gehaltenen Vorbereitung zufrieden und sieht die ersten fünf Bundesliga-Spiele noch als Teil davon.

Kein Wunder, wären doch Punktgewinne in Magdeburg, Leipzig und Wetzlar sowie gegen Melsungen und Berlin, alles Top-8-Mannschaften der letzten Saison, nahezu sensationell. »Es war eine bewusste Entscheidung für eine längere Regeneration nach dem Aufstieg, denn das wird uns auf lange Sicht helfen«, plant er langfristig. Und Spielmacher Dominik Mappes bewertet die Niederlagen mit einem Augenzwinkern. »Vielleicht werden wir dadurch noch mehr unterschätzt.«

Lipovina spielberechtigt

Sind alle Spieler fit? Magdeburgs Spielmacher Marko Bezjak verletzte sich im Pokal am Ellenbogen, wo er vor längerer Zeit schon Probleme hatte. Dennoch geht er davon aus, am Sonntag spielen zu können. Die Mittelhessen dagegen mussten am Pokalwochenende fast den halben Kader ganz oder zumindest teilweise ersetzen. Dominik Mappes, Moritz Lambrecht, Ragnar Johannsson und Jannik Hofmann mit bakteriellem Virusinfekt, Christian Rompf und Moritz Zörb leicht angeschlagen und Vladan Lipovina noch ohne Spielberechtigung standen auf der Ausfallliste. Von Entwarnung ist der isländische TVH-Trainer, der selbst diese Woche krankgeschrieben ist, leider weit entfernt: »Zwar sind die Verletzten fit. Aber zu den weiter kranken Moritz Lambrecht und Ragnar Johannsson sind beide Torhüter neu dazugekommen«.

Zumindest war am Mittwoch die Spielberechtigung für Vladan Lipovina eingetroffen, sodass der Linkshänder in Magdeburg sein Pflichtspieldebüt feiern kann.

Was erwarten beide Mannschaften? Robert Weber, Magdeburgs Top-Scorer, warnt durchaus vor dem TVH. »Ein Auftaktspiel ist immer besonders. Da muss man sehen, wo man steht. Ein Aufsteiger ist vielleicht dankbar als Gegner, kann aber auch gefährlich sein. Sie sind durchmarschiert direkt von der 3. in die 1. Liga. Sie werden mit Euphorie nach Magdeburg kommen, haben nichts zu verlieren«, ließ er auf der Vereinshomepage verlauten. Eyjólfsson ist sich natürlich der Außenseiterrolle bewusst: »Die Vorfreude bei den Jungs ist groß. Aber gegen Magdeburg ist es natürlich eine extrem schwierige Aufgabe, zumal auswärts. Das wird eine richtige Feuertaufe für uns. Ich hoffe, dass meine Mannschaft mit der notwendigen Unbekümmertheit an diese Aufgabe geht und es genießt.«


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