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SG Flensburg-Handewitt
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„Es hat sehr wenig gefehlt“

Gießener Anzeiger

Freitag, den 01. September 2017 um 07:25 Uhr

1. BUNDESLIGA Mit starkem Schomburg an Remis geschnuppert

LEIPZIG/GIESSEN - (flo). Das ist bitter! Um ein Haar wäre Aufsteiger TV Hüttenberg die erste faustdicke Überraschung in der Handball-Bundesliga gelungen. Allerdings verpassten es die Mittelhessen, sich für eine überaus couragierte Darbietung zu belohnen und mussten sich beim SC DHfK Leipzig mit 25:26 (10:14) geschlagen geben. Als Mutmacher für die kommenden Aufgaben taugt die Performance jedoch allemal.

SC DHfK Leipzig – TV Hüttenberg 26:25

André Haber ballte die Faust, dann nahm er einen Schluck aus der Pulle. Die Erleichterung über den zweiten Saisonsieg dürfte groß gewesen sein bei Leipzigs Interimstrainer. Sonderlich nervenschonend ließ es dessen Truppe nicht angehen. Als der Rückraumrechte Franz Semper die Harzkugel deutlich über das Hüttenberger Gehäuse feuerte und die Gäste eine Viertelminute vor Schluss bei einem Tor Rückstand tatsächlich noch einmal in Ballbesitz kamen, war der Auswärtspunkt des mittelhessischen Liganeulings plötzlich greifbar. Allein: Der lange Pass von Schlussmann Matthias Ritschel landete in den Leipziger Armen – aus und vorbei.

„Es hat sehr wenig gefehlt“, befand Hüttenbergs Coach Adalsteinn Eyjolfsson. Was denn überwiege? Der Stolz über die Leistung oder doch die Enttäuschung über die Niederlage? „Das ist ein schmaler Grat“, sinnierte der 40-Jährige. „Man bekommt nach so einem Spiel von überall Lob, aber dafür kannst du dir nichts kaufen. Man muss diese Linie überschreiten, solche Spiele für sich zu entscheiden.“

Im ersten Durchgang musste man sich phasenweise Sorgen um den TVH machen. Denn nach dem 2:2-Zwischenstand wurden die Gäste für ein paar Minuten überrollt. Die Truppe aus dem Handkäsedorf, bei der Linksaußen Christian Rompf (Leistenprobleme) erneut fehlte, schloss viel zu überhastet ab, verlor die Kontrolle und ermöglichte Leipzig auf diese Weise einfache Treffer. Nach einer Viertelstunde stellte der Ex-Wetzlarer Philipp Weber per Siebenmeter auf 8:2. Ohnehin waren Hüttenbergs Schwierigkeiten im Positionsangriff offensichtlich. Der Rückraum schaffte es nicht, Leipzigs massive und aggressive Deckung derart in Bewegung zu bringen und zu entzerren, dass Lücken entstanden wären. Die Folge: Mühselige Offensivbemühungen, die immer wieder in Abschlüssen aus der zweiten Reihe mündeten. Aber Hüttenberg zeigte Moral. Getragen vom eingewechselten und bärenstarken Keeper Fabian Schomburg (14 Paraden) sowie einer kompakten Abwehr kämpfte man sich zurück, Rückraummann Vladan Lipovina erzielte per Gegenstoß den 9:8-Anschluss (22.). Bis zur Pause enteilte Leipzig vor allem dank Linksaußen Yves Kunkel, der insgesamt sieben seiner acht Würfe traf, jedoch wieder auf 14:10.

Ein um die andere Balleroberung sowie der nach Wiederbeginn aufblühende Rückraumrechte Ragnar Johannsson, mit sechs Toren bester TVH-Werfer, brachten die Mittelhessen wieder heran. In der 43. Minute besorgte Rechtsaußen Daniel Wernig mit dem 18:18-Gegenstoß sogar den Ausgleich. Doch danach fehlten immer wieder Kleinigkeiten. „Wie das bei Aufsteigern häufig so ist: In dem Moment, wo wir ausgleichen oder in Führung gehen können, waren wir etwas überhastet“, analysierte Eyjolfsson. Die Strafe: Leipzig zog auf 25:22 (56.) davon. Die neuerliche Aufholjagd blieb unbelohnt.

Hüttenbergs Trainer resümierte: „Wir haben überragend gedeckt, hatten einen sehr disziplinierten Rückzug und haben viel aus dem Magdeburg-Spiel gelernt.“ Am Sonntag wartet dann im ersten Heimspiel die MT Melsungen.


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