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TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
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SG Flensburg-Handewitt
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"Sehr nahe am Optimum"

Gießener Anzeiger

Montag, den 04. September 2017 um 07:21 Uhr

1. BUNDESLIGA Doch auf den ersten Punktgewinn muss TV Hüttenberg weiter warten / Packender Kampf

HÜTTENBERG. Von Albert Mehl. - Selbst nicht so profunde Kenner der Bibel wissen, dass der kleine David den großen Goliath besiegt hat. Die Handballer des TV Hüttenberg werden jetzt vielleicht an dieser Geschichte zweifeln. Ähnlich dem Auftritt in Leipzig vor wenigen Tagen hatten sie auch den körperlich deutlich überlegenen Goliath MT Melsungen kurz vor der Niederlage. Doch nach dem mit 25:26 verlorenen Spiel im Sächsischen vor wenigen Tagen mussten sie auch die Heimpremiere gegen den Hessen-Rivalen mit 27:28 (14:14) abgeben. Vor 1650 Zuschauern in der Sporthalle Ost in Gießen war der mittelhessische David durchweg gleichwertig, sodass Gäste-Trainer Michael Roth von einem "glücklichen Sieg" sprechen musste.

"Hüttenberg hat uns, wie ich es auch erwartet hatte, kämpferisch voll gefordert", gab der ehemalige Coach der HSG Wetzlar zu Protokoll. Und bilanzierte im Blick auf die eigene Leistung: "Es läuft noch nicht so, wie wir es uns nach der Vorbereitung gewünscht hatten." Denn auch im dritten Saisonspiel wurden die Melsunger den hohen Erwartungen als Spitzenteam (noch) nicht gerecht.

TV Hüttenberg - MT Melsungen 27:28

Ganz anders die Gastgeber. Bis auf eine kleine Akklimatisierungsphase in der Gießener Halle, die schon in der Saison 2011/12 als Heimspielstätte gedient hatte, hielten die Aufsteiger voll dagegen. Auf den 2:4-Rückstand durch den Ex-Hüttenberger Timm Schneider in der 8. Spielminute traf Daniel Wernig beim 4:4 durch ein Siebenmetertor wieder zum Ausgleich (12.). "Am Anfang haben wir in der Deckung Probleme gehabt. Dann haben wir Melsungen besser im Griff gehabt", analysierte TVH-Coach Adalsteinn Eyjolfsson, der sich auch auf einen sich steigernden Matthias Ritschel verlassen konnte.

"Die Abwehr war ja auch schon beim Aufstieg unser Prunkstück", blickte Hüttenbergs Kreisläufer Moritz Zörb zurück, "wir waren gegen die wurfgewaltigen Schützen immer dran". Ganz anders musste es Melsungens Rechtsaußen Tobias Reichmann sehen. Der ehemalige Wetzlarer meinte mit Blick auf die eigenen Reihen: "Wir waren in der Abwehr im Innenblock zu offen. Die Abstimmung fehlt noch. Wir müssen mehr miteinander kommunizieren."

Auch Adalsteinn Eyjolfsson sah noch ein Manko bei der Leistung seiner Mannschaft, die er mit "momentan sehr nahe am Optimum" beschrieb. "Wir sind in der ersten und zweiten Welle noch nicht clever genug."

Doch auch ohne dieses Defizit ließ sich der Erstliga-Neuling nicht abschütteln. Im Gegenteil. Ausgerechnet per Gegenstoß bracht Wernig seine Farben nach fünfzehneinhalb Minuten mit 7:6 erstmals in Führung. Vor einer stimmungsvollen Kulisse lieferten sich beide Teams bei wechselnden Führungen einen packenden Kampf. Erst beim 23:25 durch den niederländischen Linksaußen Jeffrey Boomhouwer in der 52. Minute betrug der Abstand zwischen beiden Mannschaften zwei Tore. Aber schon zwei Minuten später waren die Hüttenberger mit dem 26:25 durch den siebenfachen Torschützen Vladan Lipovina wieder obenauf.

Und auch den 26:28-Rückstand durch einen Allendorf-Siebenmeter zweieinhalb Minuten vor Schluss hätten die Hausherren noch in einen Punktgewinn ummünzen können. Doch außer einem Wernig-Strafwurf zum Anschlusstor produzierten sie zu viele Fehlpässe und Fehler. Weil es die Nordhessen nicht besser machten, hatte Vladan Lipovina sogar noch einen Torwurf gut. Doch der rauschte erst in die Maschen, als die Spielzeit abgelaufen war. Es blieb beim 27:28. Der David hatte sich dem Goliath beugen müssen. Was Moritz Zörb aber nicht als unabwendbar hinnehmen will: "Unsere Abwehr wird uns auf Dauer auch Siege bringen."


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