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SG Flensburg-Handewitt
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TV Hüttenberg fehlt ein Wimpernschlag

Gießener Allgemeine Zeitung

Montag, den 04. September 2017 um 07:40 Uhr

Sie waren so gut, die Zuschauer waren so laut - und dann fehlen zwei Sekunden. Mit 27:28 verliert der TV Hüttenberg das Derby gegen die MT Melsungen. Hier gibt's die fünf wichtigsten Punkte zum Spiel.

Von Philipp Keßler. Mit 27:28 verliert der TV Hüttenberg sein drittes Saisonspiel gegen die MT Melsungen - und das war denkbar knapp. Die fünf wichtigsten Punkte zum Spiel:

Die Ausgangslage: Von David gegen Goliath zu sprechen, war durchaus angebracht - vor dem Spiel. Auf der einen Seite der Aufsteiger: kleiner Etat, zwei Niederlagen bislang, erstes Heimspiel in neuer Halle, da die eigene bedingt durch die Auflagen der Liga geräumt werden muss; auf der anderen Seite die MT Melsungen, die - wenn auch schwach gestartet - auf dem Papier einer der Favoriten auf einen Platz unter den ersten Vier ist und deren Kader mit Nationalspielern gespickt ist. Davon war jedoch nichts zu spüren.

Das Ergebnis: Der TV Hüttenberg verliert vermeidbar und unverdient mit 27:28 (14:14), nachdem der Treffer zum 28:28 wegen einer Zeitüberschreitung von zwei Sekunden nicht gegeben wird. Bester Spieler auf Hüttenberger Seite war Torhüter Matthias Ritschel, bester Werfer Vladan Lipovina mit sieben Toren, Nationalspieler Julius Kühn trifft mit sechs Toren bei den Gästen am häufigsten.

Die Halle: Erstes Heimspiel des TV Hüttenberg in der Gießener Sporthalle-Ost. Gut 1600 Zuschauer sind zwar nicht ganz die angepeilte Marke der Mittelhessen gewesen, doch diese 1600 haben die Halle teilweise zum Beben gebracht - das lag auch am mitreißenden Spiel des TVH, der sich den Respekt des Gießener Publikums bereits im ersten Spiel mehr als verdiente.

Die Fehlerquote: Nicht weniger als sieben freie Würfe vergab der TVH, teilweise in den eigentlich so geliebten Gegenstoß-Situationen. Natürlich hatte Ritschel seinen Anteil, dass auch Melsungen Etliches vor dem Tor nicht nutzte, allerdings gerade wenn die berühmte 3:2:1-Abwehr der Hüttenberger im Kollektiv den Gegner zum Verzweifeln brachte, wurde der Gegenstoß das eine oder andere Mal nicht konsequent zu Ende gespielt. Ein Beispiel: Lipovina will statt selbst zu werfen im Gegenstoß beim Stande von 27:28 eine Minute vor Schluss noch einmal abspielen und wirft dabei dem Gegner in die Arme.

Die Perspektive: "Wenn die Jungs weiter so schnell und gut lernen, dann werden wir uns für unseren Aufwand irgendwann belohnen", sagt TVH-Trainer Adalsteinn Eyjolfsson. Er sei einerseits stolz auf die Leistung und die Zuschauer, andererseits sei die zweite Niederlage mit nur einem Tor Unterschied natürlich bitter. Aber: Hüttenberg ist in der Bundesliga zweifellos angekommen. Nächste Chance ist das Derby am Donnerstag bei der HSG Wetzlar. Und die sollte den Aufsteiger und Nachbarn nicht unterschätzen.


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