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Nicht nur Freunde in Osthalle

Gießener Anzeiger

Montag, den 18. September 2017 um 07:02 Uhr

AM RANDE Umstrittene Schiedsrichter und eine umtriebige Spielaufsicht / Positives Zwischenfazit

GIESSEN - (am). Über die Ursache der zweiten Niederlage des TV Hüttenberg im zweiten Heimspiel in der Gießener Sporthalle Ost waren sich alle einig. "Die drei, vier nicht genutzten Gegenstöße in der zweiten Halbzeit. Das war der Unterschied. Mehr war es nicht. Die waren kein Stück besser als wir", blickte TVH-Spielmacher Dominik Mappes auf die schlechte Wurfausbeute bei der Aufholjagd im zweiten Durchgang zurück. Ähnlich sah es sein Mitspieler Tim Stefan: "Das war ärgerlich. Zwei, drei Konter machen wir nicht rein. Wenn das Tore sind, sieht es am Schluss anders aus."

Auseinander gingen die Meinungen jedoch bei der Bewertung etlicher Hüttenberger Aktionen in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs. Vor allem zwischen dem Schiedsrichter-Brüderpaar einerseits und dem Großteil der Beteiligten und Zuschauer in der mit über 1700 Zuschauern gut gefüllten Osthalle gab es Differenzen. Hüttenbergs wieder genesener Rückraumakteur Sebastian Roth kam in der Pause zu den Presseplätzen, um zu fragen: "Wie bewertet ihr die Schiedsrichter-Entscheidungen?" Sein Geschäftsführer Lothar Weber redete später klare Kante: "Nach den ersten Spielen muss ich sagen: Die Schiedsrichter sind nicht unsere Freunde. Und für einige Entscheidungen heute in der ersten Hälfte habe ich kein Verständnis."

Ein Video-Beweis wie beim Fußball hätte sicherlich die eine oder andere Entscheidung von Christian und Fabian vom Dorff wieder revidieren lassen. Ein nachträgliches Video-Studium sei aber auch Wolfgang Jamelle als Spielaufsicht des Deutschen Handball-Bundes (DHB) empfohlen. Denn statt das Spiel zu beaufsichtigen, produzierte sich der DHB-Schiedsrichterwart im ersten Durchgang wie ein Stehaufmännchen am Kampfrichtertisch. Er achtete darauf, dass außer den beiden Trainern auch ja jeder Akteur mit seinem Hintern auf den Auswechselstühlen sitzen blieb. Auf sein Diktum hin mussten die Referees Füchse-Coach Velimir Petkovic den gelben Karton zeigen, als dieser beim Coachen im Spielfeld gestanden hatte.

Aber trotz dieser Episoden und der unglücklichen Heimniederlage gab es auch erfreuliche Aspekte aus Hüttenberger Sicht. Beispielsweise das zweite Pflichtspieltor von Szymon Sicko zur 16:13-Führung in der 28. Spielminute. Pech für den jungen Neuzugang aus Kielce, dass er sich kurz vor dem Wechsel eine Schienbein-Prellung zuzog und in der Folge mit einem Kühlbeutel auf der lädierten Stelle draußen blieb. Tim Stefan, sein Mitstreiter im linken Rückraum, zeigte aufstrebende Form. "Ich musste ein bisschen reinkommen nach meiner Verletzung in der Vorbereitung. Ich bin wieder im Rhythmus", blickte er auf drei Tore gegen die Füchse zurück.

Sein Trainer Adalsteinn Eyjolfsson hatte keinen einzelnen Spieler vor Augen, sondern seine ganze Besetzung, als er nach der Bewertung des aktuellen Spiels eine kleine Zwischenbilanz zog: "Das ist sehr gut, wie die Mannschaft bisher gespielt hat." Und auch wenn außer dem Remis in Wetzlar noch Punkte fehlen, ging TVH-Geschäftsführer Weber noch weiter: "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Hut ab für die Mannschaft. Wir werden hier die nötigen Punkte noch holen." Das hat auch Dominik Mappes vor. "Gut, dass es am Donnerstag schon weitergeht", blickt er bereits der Partie in Erlangen entgegen. Dort sollen die Gegenstöße besser in Tore umgemünzt werden.


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