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Sa, 25.11.2017, 20.30 Uhr
TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
TVH vs. TSV GWD Minden
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SG Flensburg-Handewitt vs. TV 05/07 Hüttenberg
SG Flensburg-Handewitt
vs. TVH
38:23 (20:9)

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Noch ein paar Prozent mehr

Gießener Allgemeine Zeitung

Handball-Bundesliga: TV 05/07 Hüttenberg heute beim HC Erlangen – Gegenüber Berlin-Spiel noch eine Schippe drauflegen

Von Markus Röhrsheim. Am sechsten Spieltag der Handball-Bundesliga bereits zum vierten Mal auf Reisen geht heute der TV 05/07 Hüttenberg. Um 19 Uhr tritt man in der Arena Nürnberg beim einzigen bayerischen Erstligisten HC Erlangen an. Und damit erneut bei einer Mannschaft, die in der Vorsaison mit Platz neun in der oberen Tabellenhälfte abschloss. Aktuell mit ausgeglichenem Punktekonto aber nicht zu weit weg ist vom TVH.

Wieder eine Nummer zu groß für den TVH? Nimmt man die Vorsaison als Maßstab, dann ist auch Erlangen deutlich favorisiert. Trainer Robert Andersson hat aber schon vor Rundenstart darauf verwiesen, dass das zweite Jahr nach dem Aufstieg immer schwerer ist. Zudem verpatzte man den Ligastart vor eigenem Publikum mit einer 24:28-Niederlage gegen den im letzten Jahr fast abgestiegenen TBV Lemgo. Auch der mühsame 25:22-Heimsieg gegen den personell gebeutelten VfL Gummersbach war alles andere als überzeugend. Zudem stehen sechs Abgängen genauso viele Neuzugänge gegenüber. Vielleicht spielt diese Phase des sich noch Einspielens den Gästen in die Karten, die nur drei Neue zu integrieren haben. Und die, trotz des bisher einzigen Punktgewinns in Wetzlar, durchaus überzeugen konnten. »Wenn mir einer vor der Runde diese Ergebnisse gegen diese Gegner vorher gesagt hätte, den hätte ich für verrückt erklärt«, gab TVH-Geschäftsführer Lothar Weber ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Zwei Ein-Tore- und eine Zwei-Tore-Niederlage gegen Mannschaften mit internationalen Ambitionen sind aller Ehren wert. Doch Weber weiß genauso wie sein Trainer, dass man sich für alles Schulterklopfen nichts kaufen kann, am Ende zählen nur die Punkte.

Was muss beim TVH besser werden? Wenn man der Mannschaft einen Vorwurf machen kann, dann den, dass man gegen Berlin zu viele klare Chancen nicht nutzen konnte. Moritz Lambrecht scheiterte mit zwei Tempogegenstößen an Peter Stochl, Christian Rompf blieb einmal nur zweiter Sieger. Hundertprozentige Gelegenheiten, wie auch kurz vor der Pause Mario Fernandes vom Kreis, werden nicht verwertet. Dazukommt Pech, wie bei Daniel Wernigs Siebenmeter, der von der Unterkante der Latte vor die Linie springt, oder falsches Entscheidungverhalten in der zweiten Welle bei Vladan Lipovina. Es waren nur Kleinigkeiten, die zur Überraschung gegen die Füchse fehlten.

Welche Fortschritte macht der TVH? Adalstein Eyjolfsson hatte die ersten fünf Saisonspiele noch mit zu seiner Vorbereitung gezählt, in die man bewusst spät gestartet ist. In denen seine Mannschaft sich an die neue Liga gewöhnen und Fortschritte machen sollte. Die bisherigen Auftritte zeigen, dass sein Team schnell lernt. »Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie die Aufgabe 1. Liga angeht. Mit diesem Mut, dieser Courage. Diese Leistungen der ersten Spiele müssen wir auch gegen andere Gegner so bringen, um dann hoffentlich Punkte zu holen«, ist der Isländer mit den bisherigen Auftritten zufrieden, trauert natürlich aber auch darüber, dass man sich nicht belohnt hat. Besonders deutlich sind die Fortschritte im schnellen Umschaltspiel zu sehen. War dieses beim Linden-Cup noch Fehlanzeige, so konnte man hier gegen die Füchse Berlin einige Tore erzielen und hätte bei einer noch konsequenteren Chancenverwertung sogar Zählbares verbuchen können.

Wie sieht es personell aus? Der polnische Neuzugang im Hüttenberger Rückraum, Szymon Sicko, gab am Sonntag sein Heimdebüt. Bei seinem Kurzeinsatz Ende der ersten Halbzeit konnte der 20-Jährige mit einem Tor und zwei Assists andeuten, welches Potenzial im Angriff in ihm steckt und dass er sich immer besser in die Konzepte seiner neuen Mannschaft hineinfindet. Umso bitterer, dass er wegen einer Schienbeinprellung im zweiten Abschnitt nicht mehr zurück aufs Feld kam. Die medizinische Abteilung des TVH arbeitet mit Hochdruck daran, dass der Youngster heute wieder dabei sein wird.

Erlangen musste den Heimsieg gegen Gummersbach teuer erkaufen. Europameister Johannes Sellin fällt nach einer Fraktur des Ringfingers an der Nichtwurfhand vermutlich vier Wochen aus. Die Franken verpflichteten als Ersatz am Wochenende den 30-jährigen schwedischen Ex-Nationalspieler Marcus Enström, der im Sommer aus beruflichen Gründen eigentlich seine Karriere beendet hat und nun doch noch zu seinem Debüt in der Handball-Bundesliga kommt.

Was sagt Adalstein Eyjolfsson? »Erlangen ist ein Verein, der in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung gemacht hat, die alte Studententruppe zu einem jetzt hochprofessionellen Verein. Das wird für uns eine schwierige Aufgabe. Wenn man sieht, welche Leute sie verpflichtet haben mit Gorazd Skof (Torwart von Paris St. Germain – die Redaktion), Johannes Sellin (Melsungen) und auch mit Andreas Schröder aus Gummersbach. Wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen, Konstanz in unseren Leistungen zeigen und in der einen oder anderen Situation cleverer agieren. Wenn wir eine Chance haben wollen, brauchen wir die Leistung wie gegen die Füchse plus ein paar Prozent.«

 


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