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So, 17.12.2017, 12.30 Uhr
TSV Hannover-Burgdorf vs.  TV 05/07 Hüttenberg
TSV Hannover Burgdorf
vs. TVH

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 TV 05/07 Hüttenberg vs. TuS N-Lübbecke
TVH vs. TuS N-Lübbecke
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TV Hüttenberg kann nur eine Halbzeit mithalten - starke Löwenabwehr

Gießener Anzeiger

Freitag, den 06. Oktober 2017 um 07:15 Uhr

MANNHEIM/GIESSEN - (po). In der Handball-Bundesliga hat sich Aufsteiger TV Hüttenberg gegen den Topfavoriten auf den erneuten Titelgewinn, die Rhein-Neckar-Löwen, über weite Phasen achtbar geschlagen. In der ersten Spielhälfte zeigten sich die mittelhessischen Gäste vor knapp 4600 Zuschauern über längere Strecken frech und ohne Angst, sodass sich die Blau-Gelben erst im zweiten Durchgang entscheidend absetzen konnten und mit dem 31:21 (15:12)-Erfolg die Tabellenführung in der Eliteliga verteidigten.

"Zwischenzeitlich lag hier in dieser Halle schon öfter mal ein Gegner vorne und wurde dann im zweiten Durchgang überrollt, so ähnlich ist es uns heute auch passiert", fasste Hüttenbergs Trainer Adalsteinn Eyjolfsson das Geschehen der 60 Spielminuten zusammen. Mit ihrem offensiven Abwehrsystem konnten die Aufsteiger ihre Gegenüber zu Beginn des Aufeinandertreffens immer wieder frühzeitig unter Druck setzen und ließen die starken Löwen-Werfer selten zur Entfaltung kommen. Auch Mastermind Andy Schmid blieb in der frühen Phase des Duells weitgehend blass.

Rhein-Neckar Löwen - TV Hüttenberg 31:21

So war der TVH durch einen gekonnten Treffer von Mittelmann Dominik Mappes in der 13. Spielminute beim 7:5 erstmals mit zwei Toren davongezogen und lag auch mit 8:6 durch Ragnar Johannsson eine Minute später im Vorteil. Erst eine zwischenzeitliche Auszeit von Trainer Nikolaj Jacobsen brachte bei den Gastgebern eine Verbesserung des Spiels. Schmid bekam in der Folge mehr Zugriff auf das Spiel und auch seine beiden Nebenleute brachten die Harzkugel häufiger hinter TVH-Schlussmann Matthias Ritschel unter. Darüber hinaus präsentierte sich der schwedische Keeper Andreas Palicka in glänzender Verfassung und nahm den Hüttenbergern fortan einige freie Gelegenheiten weg.

In der 27. Minute war es nach einem schnellen Gegenzug der Schweizer Schmid, der für die Löwen zur 15:11-Führung erhöhte. In der Nachfolge griff Eyjolfsson allerdings auch noch mal zum grünen Karton und brachte seine Schützlinge immerhin wieder auf drei Treffer Differenz bis zum 15:12-Halbzeitstand heran.

"In der zweiten Halbzeit hat etwas die Torhüterleistung gefehlt, aber auf der anderen Seite sind wir auch gegen die überragende Defensive der Löwen gescheitert", erläuterte Eyjolfsson den weiteren Spielverlauf. Denn nach dem Wiederanpfiff ging es für die Rhein-Neckar Löwen Schlag auf Schlag. Entweder landeten die Angriffsbemühungen der Gäste in dem groß gewachsenen Block des Heimteams oder in den Armen von Palicka.

Und die Offensive des Titelverteidigers ließ sich diese Einladung natürlich nicht zweimal geben, sodass der junge Schütze Filip Taleski in der 41. Minute zur 21:13-Führung zugunsten der Jacobsen-Formation aufgestockt hatte.

Fortan gelang dem Bundesligaaufsteiger nur gelegentlich noch ein wenig Ergebniskosmetik wie beispielsweise beim 16:23 durch Neuzugang Vladan Lipovina (46.), dem mit sechs Treffern besten Werfer des Underdogs. Doch im Grunde blieben die Kräfteverhältnisse der Begegnung bis zum Schluss klargestellt. Der TV Hüttenberg musste seine erste deutliche Niederlage der Saison 2017/18 hinnehmen. Immerhin beim Meister.


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