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So, 22.10.2017, 12.30 Uhr
TBV Lemgo vs. TV 05/07 Hüttenberg
TBV Lemgo vs. TVH

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Do, 12.10.2017, 19.00 Uhr
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Das Duell der Underdogs

Gießener Allgemeine Zeitung

Donnerstag, den 12. Oktober 2017 um 07:59 Uhr

Neunter Spieltag in der Handball-Bundesliga und erstes Heimspiel an einem Donnerstag (19 Uhr) für den TV 05/07 Hüttenberg. Fest steht: Gegen Mitaufsteiger Die Eulen Ludwigshafen muss der erste Heimsieg her, um die überraschenden drei Punkte bisher zu vergolden.

Von Markus Röhrsheim. Erstmals steht ein Donnerstags-Heimspiel für den TV 05/07 Hüttenberg in der Handball-Bundesliga auf dem Plan. Am heutigen Abend (19 Uhr) ist angesichts der Herbstferien und des damit wegfallenden Schulsports der Auf- und Abbau der Bundesliga-Bühne in der Gießener Sporthalle Ost möglich. Es dürfte das bislang schwerste Spiel werden, denn Mitaufsteiger Die Eulen Ludwigshafen ist zu Gast – und damit der erste Gegner auf Augenhöhe. Die wichtigsten Punkte im Vorfeld des Kellerduells.

Der erste Heimsieg – Nach Melsungen, Berlin und Göppingen kommt mit Ludwigshafen nominell ein anderes Kaliber in Gießens »Gut Stubb«. Klar, die als TSG Ludwigshafen-Friesenheim hinter dem TVH als Tabellendritter ins Oberhaus aufgestiegenen Eulen verfügen nicht über die internationale Erfahrung wie die bisherigen Hüttenberger Gegner, dennoch hat die Mannschaft von Trainer Ben Matschke bereits fünf Pluspunkte gesammelt. Nach den Heimsiegen gegen Lemgo und Gummersbach wurde vor einer Woche erneut gegen Minden beim dramatischen 21:21 gepunktet. Damit ist Ludwigshafen bisher genauso eine positive Überraschung wie der TVH.

Richtungsweisend – Mit dem heutigen Spiel ist erst ein Viertel der Saison gespielt. Dennoch hat gerade der vergangene Sonntag gezeigt, dass dem TV Hüttenberg der erste Bundesliga-Sieg guttun würde. Der bis dahin noch punktlose Zweitliga-Meister TuS N-Lübbecke erkämpfte sich ein Unentschieden in Leipzig und der VfL Gummersbach überholte mit einem Sieg beim TVB Stuttgart die Mittelhessen, die wieder auf einem Abstiegsplatz rangieren. Ludwigshafen empfängt nächste Woche Lübbecke und könnte sich bei Punktgewinnen aus beiden Spielen Luft verschaffen. Gleiches gilt aber auch für die Mittelhessen. Denn mit der Auswärtshürde TBV Lemgo, dem Heimspiel gegen Stuttgart und dem Gastspiel in Gummersbach könnte man die bislang erkämpften drei Zähler vergolden. Die beiden heutigen Kontrahenten, vor Rundenstart vielerorts belächelt und mit den gleichen bescheidenen finanziellen Mitteln klare Schlusslichter in der Etat-Rangliste, haben sich auf alle Fälle mit ihren bisherigen Auftritten den Respekt der Liga und vieler Experten erobert.

Die Zuschauer – In den drei bisherigen Heimspielen steigerten sich Mannschaft und Zuschauer bis zum ersten Heimpunkt gegen Göppingen am Sonntag vor einer Woche. Nun muss Gießen und Umgebung zeigen, dass man auch Donnerstagabend in der Bundesliga kann. Die Fans müssen heute ab der ersten Minute bedingungslos ihre Mannschaft nach vorne peitschen, damit diese so früh wie möglich ihre emotionale Welle nimmt und den ersten Heimsieg einfährt.

Das sagen die Trainer – Hüttenbergs Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson ist sich der Bedeutung der Partie bewusst. »Es weiß jeder, was auf dem Spiel steht. Das ist ein direkter Konkurrent und das sind die Spiele, die oft entscheidend sind dafür, welche Platzierung man am Ende der Saison belegt. Von daher ist es eine Partie, die von Emotionen und Kampfgeist geprägt sein wird«, erwartet der Isländer. »Wir werden eine Top-Leistung bringen müssen.« Besonders warnt der 40-Jährige vor dem Eulen-Rückraum: »Mit der Rückkehr von David Schmidt sind sie wieder variabler geworden auf der rechten Angriffsseite und auch Patrick Weber ist auf halblinks in einer guten Form.« Dazukommt der erst 24-jährige Kopf der Mannschaft, Mittelmann Alexander Feld, verlängerter Arm des Trainers. »Es wird auf jeden Fall eine schwierige Aufgabe, aber auch eine machbare. Von daher freue ich mich auf diese Herausforderung mit der Mannschaft. Das ist zum ersten Mal so ein bisschen eine Drucksituation für uns. Ich bin sehr gespannt, wie wir das als Team angehen.«


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