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So, 22.10.2017, 12.30 Uhr
TBV Lemgo vs. TV 05/07 Hüttenberg
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TV Hüttenberg feiert in letzter Minute ersten Saisonsieg

Gießener Anzeiger

Freitag, den 13. Oktober 2017 um 08:03 Uhr

Von Patrick Olbrich. GIESSEN. - "Die Abwehr hat schön eingeschoben, da war Platz für mich." So beschrieb Christian Rompf die letzten Sekunden der Partie. Platz genug, damit der 30 Jahre alte Linksaußen des TV Hüttenberg seinen einzigen, aber entscheidenden Treffer einwerfen konnte. Der aus Lang-Göns stammende Rompf traf - und die Handballer aus der Käsemetropole feierten ihren ersten Sieg seit ihrem Aufstieg in die 1. Bundesliga. "Oh wie ist es schön", erscholl diesmal nicht für einen einfachen Punktgewinn, sondern für einen doppelten in der Gießener Sporthalle Ost.

TV Hüttenberg - TSG Ludwigshafen-Friesenheim 28:27

Die Prognose des isländischen TVH-Trainers Adalsteinn Eyjolfsson im Vorfeld des Aufeinandertreffens war nicht verkehrt. In einem puren Handball-Thriller sackten sich die Hausherren nach dem beschriebenen Golden Goal von Rompf und einem 28:27 (15:15)-Heimsieg die ersten beiden Zähler der laufenden Saison ein.

Eyjolfsson sprach vor dem Duell der beiden Aufsteiger von einer "intensiven, durch großen Kampf geprägten Begegnung", dessen Charakter sich schon in den ersten Spielminuten offenbarte. Ohne den großen Handballglanz begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und limitierten sich jeweils durch leidenschaftliche Abwehrarbeit. "Wir haben heute von Beginn an gesehen, was hier auf dem Spiel steht und welche Leidenschaft in diesem Spiel steckt. Kämpferisch haben wir ein unglaubliches Spiel gemacht und bis zur letzten Sekunde gekämpft", freute sich der TVH-Coach. Zu Beginn war es immer wieder Gäste-Rechtsaußen Pascal Durak, den die Ludwigshafener ansehnlich schnell freispielten und der in der 8. Minute vom Siebenmeterpunkt auch zum 3:2 für das Auswärtsteams einnetzte.

Doch in der Folge packten die Blau-Roten im Defensivverbund noch entschiedener zu und holten sich dadurch mehrere einfache Ballgewinne. Besonders kurios der Treffer zum 7:6 durch Kreisläufer Mario Fernandes, der nach einem Spielzug mit dem siebten Feldspieler der TSG am schnellsten reagierte und vom Anwurfpunkt ins leere Tor einnetzte. Danach brachten die Hüttenberger ihre leichten Feldvorteile mehr und mehr zu Papier und erhöhten in der 15. Spielminute durch einen Siebenmeter von Daniel Wernig auf 9:6. Bis kurz vor der Halbzeitpause verteidigten die Mittelhessen ihren schmalen Vorsprung, bevor sie in mehreren Situationen ein wenig unglücklich agierten. So glichen die Eulen nur wenige Sekunden vor der Pause zum 15:15-Halbzeitstand aus.

Nach dem Wiederanpfiff zu den zweiten 30 Minuten lagen durchweg die Gastgeber in Front. Zwischenzeitlich zogen die Hüttenberger auf drei oder vier Tore Vorsprung davon, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und verkürzten immer wieder auf einen Treffer oder kamen zum Ausgleich. Wie auch beim 27:27 durch Durak.

Kurz vor dem Spielende schienen alle Mühen umsonst. Denn bei nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr hatte die TSG die Harzkugel und befand sich im Angriff. Doch Moritz Lambrecht stibitzte das Leder und sicherte dem TVH noch eine Chance. Die Gastgeber räumten sauber auf Rompf ab, der von Linksaußen zum umjubelten Siegtreffer verwandelte.

"So bitter kann Handball sein. Gerade in den letzten Minuten hat man den Druck gesehen, der in den Köpfen der Spieler lag. Wir verlieren den Ball und Hüttenberg macht den Treffer, so hart kann das sein", bewertete Gäste-Coach Benjamin Matschke den Spielausgang.


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