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TV 05/07 Hüttenberg vs. TSV GWD Minden
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SG Flensburg-Handewitt vs. TV 05/07 Hüttenberg
SG Flensburg-Handewitt
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Hüttenberg rutscht auf Abstiegsplatz

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 10. November 2017 um 11:00 Uhr

Weiterer Rückschlag für den TV 05/07 Hüttenberg im Abstiegskampf in der Handball-Bundesliga. Beim  bisherigen Vorletzten VfL Gummersbach musste sich der Aufsteiger mit 25:28 (11:13) geschlagen geben und rutschte damit auf einen Abstiegsplatz.

Von Markus Röhrsheim. Der TVH begann zielstrebig und war schnell durch Tore von Sebastian Roth und Daniel Wernig per Tempogegenstoß mit 2:0 in Front. Gummersbach konterte aber sofort durch zwei Treffer im schnellen Umschaltspiel und nutzte die Unordnung in der Rückwärtsbewegung der Gäste.

Auch in der Folgezeit agierten die Hausherren zunächst im Angriff zielstrebiger, ehe Tomáš Sklenák mit einem tollen Schlagwurf ins lange obere Toreck Hüttenberg wieder auf 5:6 heranbrachte (14. Minute). Dem Dominik Mappes mit zwei Treffern und abermals Sklenák per Tempogegenstoß nach eigenem Steel weitere Tore zur 8:6-Führung nur kurz später folgen ließen. Nach dem 10:9 des Tschechen folgte eine strittige Szene, als Jannik Hofmann im Tempogegenstoß bedrängt an Carsten Lichtlein im VfL-Gehäuse scheiterte und verletzt liegenblieb, Gummersbach aber den Gegenstoß zum 10:10 nutzte. Ausgleich anstatt Zwei-Tore-Führung – das schien die Blau-Roten zu schocken. Denn nach dem 11:11 von Linksaußen Christian Rompf warf der sichere Siebenmeter-Schütze Florian von Gruchalla die 13:11-Pausen-Führung für den Altmeister heraus.

»Dann kommen wir aus der Kabine, machen drei schnelle Aktionen und fangen drei Tore«, brachte TVH-Trainer Emir Kurtagic nach Spielende den Fehlstart nach dem Wiederanpfiff bei seinem Ex-Klub auf den Punkt. »Damit liegen wir mit fünf Toren zurück und geben Gummersbach Vertrauen. Das durfte nicht passieren.«

Denn diesem 12:17-Rückstand in der 35. Minute liefen die Handballer aus Mittelhessen hinterher. Weiter agierte man im Angriff zu einfallslos und zu statisch und schaffte es somit nicht, das Spiel breit zu machen, wie es Kurtagic im Vorfeld der Partie gefordert hatte. Während in dieser Phase der wuchtige Stanislav Zhukov immer wieder für die Gastgeber traf, war die Fehlerquote beim TVH zu hoch. Nach dem 21:16 durch Gummersbachs Marvin Sommer befahl Kurtagic Dominik Mappes fast in eine Manndeckung gegen den agilen Spielgestalter Josef Pujol und öffnete die Deckung auch insgesamt. Und diese Maßnahme hatte Erfolg.

Moritz Lambrecht brachte den TVH per Tempogegenstoß wieder auf 19:21 heran. Und nach einem weiteren Zhukov-Treffer war durch Tore von Moritz Zörb, Vladan Lipovina und Christian Rompf zum 22:22 neun Minuten vor dem Ende erstmals wieder der Ausgleich geschafft. »Das ist es, was die Mannschaft auszeichnet. Sie gibt nicht auf«, lobte Kurtagic nach Spielende. Doch nach dem 23:23 durch erneut Lipovina (53.) »haben wir in der wichtigen Phase den Kopf oben behalten«, analysierte VfL-Kreisläufer Moritz Preuss nach dem Schlusspfiff. »Aber wir hatten auch Glück bei Hüttenbergs Pfostentreffer«, gab er ehrlich zu. »Das war 60 Minuten lang Abstiegskampf pur«, hatte nicht nur er erkannt, dass es kein Spiel für Handball-Feinschmecker war.

An deren Ende Rompfs Tor zum 25:26 nicht reichte für den TVH, da Preuss und Tobias Schröter den Sack zum wichtigen 28:25-Sieg für Gummersbach zu machten, die damit nach zuletzt vier Niederlagen wieder einmal beide Punkte in der Schwalbe-Arena behielten. Während damit der TVH innerhalb von fünf Tagen das zweite Spiel gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion verlor, war es für Denis Bahtijarevic, der erst am Samstag vom U23- zum Cheftrainer des VfL befördert wurde, der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

VfL Gummersbach: Lichtlein, Puhle; Schröter (1), Jäger, Baumgärtner (4), Matic, Pujol (4), Sommer (5), Köpp, Zhukov (5), von Gruchalla (4/3), Becker, Preuss (4), Feuchtmann Perez (1).

TV Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan, Sklenák (4), Lambrecht (1), Wernig (1), Müller, Rompf (3), Zörb (3), Fernandes, Jóhannsson (1), Roth (1), Mappes (5), Hofmann, Hahn (1), Lipovina (5).

SR: Schulze/Tönnies (Magdeburg/Stendal) – Zuschauer: 3386 – Zeitstrafen: 6 – 8 (Strafminuten) – Siebenmeter: 3/3 – 0/0.


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