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Hüttenberg kann befreit aufspielen

Gießener Allgemeine Zeitung

Donnerstag, den 16. November 2017 um 06:42 Uhr

Von Markus Röhrsheim. Die 13 soll ja nicht immer eine Unglückszahl sein. Dass sie aber dem TV 05/07 Hüttenberg heute Abend Glück bringen wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Denn der Aufsteiger tritt am 13. Spieltag um 19 Uhr (Sky live) in der Flens-Arena beim Meisterschafts-Mitfavoriten SG Flensburg/Handewitt an.

Druck: In den ersten beiden Spielen nach dem Trainerwechsel hatte es den Anschein, dass sowohl diese neue Situation als auch der Druck gegen zwei Mannschaften, die in der Tabelle in Reichweite platziert waren (Stuttgart) oder sind (Gummersbach), die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim doch hinderte. In der Deckung wurde über weite Strecken der Zugriff vermisst, die allerletzte Aggressivität, ohne die die 3:2:1-Deckung des TVH nicht erfolgreich funktionieren kann. Da deshalb nur wenige leichte Ballgewinne entstehen konnten, fehlten die leichten Tore im schnellen Umschaltspiel. Und umso mehr fällt dann das zu niedrige Tempo im Positionsspiel ins Gewicht, das die Durchschlagskraft mindert. Der neue TVH-Trainer Emir Kurtagic nimmt seine Mannschaft aber in Schutz. »In Gummersbach war es eine Steigerung zum Spiel gegen Stuttgart. Mit der offenen 3:3-Deckung haben wir den VfL unter Druck gesetzt. Am Ende hat etwas die Fortune gefehlt. Wir hatten zweimal in Überzahl die Chance zur Führung, die wir nicht genutzt haben. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.« Und er ergänzt: »In der Bundesliga wird jeder Fehler brutal bestraft.« Heute allerdings können die Blau-Roten völlig befreit aufspielen, da man von ihnen in Flensburg nichts erwartet. Und vielleicht gibt ein achtbarer Auftritt Selbstvertrauen für das folgende Heimspiel gegen die GWD Minden.

Terminstress: Wie alle deutschen Champions-League-Teilnehmer hetzt auch die SG im November von Spiel zu Spiel. Gegen Celje und Lemgo, in Berlin und Brest lauteten die Aufgaben seit Monatsanfang, die alle erfolgreich gemeistert wurden. Und nach Hüttenberg kommt am Sonntag auch schon wieder der weißrussische Meister aus Brest zum Rückspiel nach Flensburg, ehe noch drei weitere Spiele im November anstehen. Insgesamt also neun Spiele hat die Mannschaft von Trainer Maik Machulla, der im Sommer seinen nach Ungarn abgewanderten Chef Ljubomir Vranjes beerbte, in diesem Monat zu bestreiten. Die sich aber trotzdem keine Schwäche im Kampf um die Bundesliga-Spitze erlauben will bei bereits drei Minuspunkten Rückstand auf den amtierenden Meister, die Rhein-Neckar Löwen.

Personal: Ein Vergleich verbietet sich eigentlich. Denn was bei den Norddeutschen aufläuft, ist internationale Klasse. Und durch die räumliche Nähe sehr nordeuropäisch geprägt. Sieben Dänen, fünf Schweden sowie ein Norweger bilden ein schlagkräfiges Gerüst. Altmeister Mattias Andersson in seiner letzten Saison im Tor, Kapitän und Abwehrchef Tobias Karlsson, Thomas Mogensen, Rasmus Lauge Schmidt sind nur ein Auszug des exquisiten Kaders, dem auch Linkshänder Holger Glandorf und der französische Rückraumakteur Kentin Mahé ihren Stempel aufdrücken. Auf der anderen Seite die mittelhessischen Aufsteiger mit gerade einmal vier Profis in ihren Reihen. Von denen Langzeitausfall Szymon Sicko bei der weitesten Auswärtsfahrt der Saison an die dänische Grenze (630 km einfache Entfernung) fehlt, aber zumindest ansonsten der komplette Kader zur Verfügung steht.

Chance: Man hat keine Chance – aber genau die gilt es zu nutzen. Diese Floskel trifft heute Abend bestens zu auf den mittelhessischen Aufsteiger. »Heute können die Jungs Erfahrungen machen. In solch einer Halle gegen solch eine Mannschaft der europäischen Spitzenklasse zu spielen, ist schon besonders. Wir wollen uns weiter steigern, speziell in der Deckung. Und verhindern, dass Flensburg in die zweite Welle kommt. Sie sollen auch gegen unsere Deckung spielen müssen«, kennt Kurtagic natürlich die Stärken des Gegners. Weshalb die Chancen für den TVH äußerst gering sind.


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