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Hüttenberg wird von Flensburg überrannt

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 17. November 2017 um 09:39 Uhr

Aufsteiger kassiert 23:38 (9:20)-Packung im Norden – Kurtagic: »Haben zu weich gespielt«

(mro). Erwartungsgemäß zu groß war der Leistungsunterschied gestern Abend bei der Partie in der Handball-Bundesliga zwischen der SG Flensburg/Handewitt und dem TV 05/07 Hüttenberg. Die Gastgeber schickten den Aufsteiger mit einer 23:38 (9:20)-Klatsche auf die lange Heimreise.

Von Anfang an demonstrierte das Spitzenteam die Machtverhältnisse. Bereits beim Stand von 4:0 (4.), das der überragende Kreisläufer Anders Zachariassen erzielte, legte TVH-Trainer Emir Kurtagic zum ersten Mal die Grüne Karte. Doch weiter ging es mit dem Hochgeschwindigkeits-Handball der Hausherren. Nach dem ersten Hüttenberger Treffer zum 1:5 durch Kreisläufer Mario Fernandes, der schön von Tim Stefan bedient wurde, bissen sich die Gäste weiter die Zähne an der beweglichen Flensburger Abwehr aus. Zumal die Würfe, die den Weg auf das Tor von Mattias Andersson fanden, zumeist flach oder halb hoch kamen und so dem 39-jährigen Klasse-Keeper zu einer zeitweisen Traumquote von über 50 Prozent gehaltener Bälle verhalfen. Alleine seinen acht Paraden in der ersten Hälfte standen auf Hüt-tenberger Seite lediglich vier Paraden des Gespanns Matthias Ritschel/Fabian Schomburg gegenüber. Und das in den gesamten 60 Minuten. Kein Wunder also, dass Flensburg bereits in der 24. Minute durch das Tor von Rechtsaußen Hampus Wanne, wieder in der zweiten Welle, zum 16:6 erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung zu verzeichnen hatte, der noch zum 20:9-Pausenstand anwuchs.

Symptomatisch für den Klassenunterschied war das Tor zum 19:8 durch Rasmus Lauge Schmidt, der eine weitere blitz-schnelle Ballstafette frei aus dem Rückraum abschloss.

»Die erste Halbzeit war katastrophal. Wir hatten keinen Zugriff, haben zu weich, zu sanft gespielt und wurden dadurch von Flensburg überrannt«, sagte Hüttenbergs Coach Emir Kurtagic. »Wir haben nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, nehmen zu schnelle Abschlüsse, sind nicht schnell auf den Beinen und nicht bereit, zu helfen. In der zweiten Hälfte haben wir uns dann gesteigert.«

So konnten die wenigen mitgereisten Hüttenberger Fans in der 38. Minute erstmals zwei Tore in Folge durch Ragnar Jóhannsson und Daniel Wernig, der endlich einmal in der zweiten Welle gesehen wurde, zum 14:26-Zwischenstand beklatschen. Doch nicht nur das Tempo der Gastgeber, auch deren individuelle Klasse, war nicht auszuschalten. So war Holger Glandorf in der 46. Minute für das 30. SG-Tor verantwortlich. Und Zachariassen setzt sich trotz heftigster Gegenwehr von Tobias Hahn zum 33:19 am Kreis durch. »Die offensive Hüttenberger Deckung kam Anders entgegen. Er bewegt sich viel und geht gut in die Lücken«, lobte Trainer Maik Machulla seinen am Ende elffachen Torschützen. Der TVH gab aber nie auf und konnte durch Vladan Lipovina noch einmal auf 23:36 verkürzen, ehe Simon Jeppsson zum Endstand ins leere Gäste-Tor traf, da Kurtagic die letzten Minuten der Partie nutzte, um das Spiel mit dem siebten Feldspieler zu üben.

Flensburg: Andersson, Møller; Karlsson, Glandorf (3), Mogensen (5), Svan (5), Wanne (4), Jeppsson (1), Steinhauser (3), Heinl, Zachariassen (11), Toft Hansen, Lauge Schmidt (4), Mahé (1/1), Rød (1).

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (1), Sklenák (1), Lambrecht (1), Wernig (5/1), Rompf (1), Zörb (1), Fernandes (1), Jóhannsson (2), Roth (2), Mappes (1), Hofmann (1), Hahn, Lipovina (6).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Blümel/Loppaschewski (Berlin). – Zuschauer: 5400. – Zeitstrafen: 6:10 Minuten. – Siebenmeter: 2/1:2/1.


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