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TV Hüttenberg bei übermächtiger SG Flensburg-Handewitt chancenlos

Gießener Anzeiger

Freitag, den 17. November 2017 um 09:41 Uhr

FLENSBURG/GIESSEN - (po). Als Mattias Andersson, vor dessen Qualitäten TVH-Trainer Emir Kurtagic schon vor der Partie gewarnt hatte, nach elf Paraden in der 45. Spielminute unter schallendem Applaus das Parkett in der Flens-Arena verließ, da hatte der Routinier, der die Nordlichter nach dieser Saison verlassen wird, ein Grinsen auf dem Gesicht. Führt eine Auswechslung an anderen Spieltagen oftmals zu Diskussionen mit dem Übungsleiter, so war dem 39-jährigen Schweden bewusst, dass er seine Milch gegeben hatte. Unterm Strich hatte der TV Hüttenberg zu Gast bei der übermächtigen SG Flensburg-Handewitt zum ersten Mal in der aktuellen Runde wahrhaftig überhaupt keine Chance und musste sich verdient mit 23:38 (9:20) geschlagen geben.

"Man kann als Positivaspekt mitnehmen, dass sich keiner der Spieler verletzt hat. Man hat ganz eindeutig gesehen, dass uns an dieser Stelle ganz klar die Qualitäten gefehlt haben und wir zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch einer Gelegenheit hatten", meinte Kurtagic nach der dritten (verlorenen) Begegnung als Nachfolger von Adalsteinn Eyjolfsson auf dem Trainerstuhl des Aufsteigers.

Gleich zu Beginn vermauerte besagter Andersson den Kasten der Hausherren, wobei die hoch gewachsene 6:0-Deckung ihr Übriges dazutat. Auf der anderen Seite ging es hingegen Schlag auf Schlag, als die Flensburger einen Treffer nach dem anderen hinter Hüttenbergs Keeper Matthias Ritschel unterbrachten. Bereits in der 12. Spielminute hatte Flensburgs Außenakteur Hampus Wanne zur 8:1-Führung zugunsten der Gastgeber aufgestockt und schon in dieser Frühphase jegliche Sensationshoffnung der mitgereisten Hüttenberger Fans zerstört.

SG Flensburg-H. - TV Hüttenberg 38:23

Bis zur 14. Minute dauerte es, als sich Christian Rompf am Kreis durchbiss und zum 8:2 für die Blau-Roten verkürzte. "Für uns war die Prämisse vor der Partie sehr klar. Wir wollten den Gegner enorm ernst nehmen, und das ist uns als Kollektiv auch gut gelungen", lobte SG-Coach Maik Machulla die eiserne Einstellung seiner Schützlinge.

Bis zur 24. Spielminute hatte der dänische Flügelflitzer Lasse Svan Hansen beim 16:6 bereits auf eine Differenz von zehn Treffern zugunsten der Hausherren erhöht.

In der Zwischenzeit hatte der Traditionsverein aus Hochelheim und Hörnsheim schon einiges ausprobiert, die Abwehrsysteme munter durchgewechselt und die Schlussmänner in permanenter Rotation ausgetauscht. "Man muss der Mannschaft aber auch zusätzlich das Kompliment machen, dass sie sich im zweiten Durchgang gesteigert hat, obwohl es zu diesem Zeitpunkt schon recht duster aussah", bemerkte Kurtagic.

Nach dem Wiederanpfiff probierten es die Mittelhessen mit einem 3:3-System in der Defensive, was erst einmal als Schuss nach hinten losging. Denn die Maßnahme führte zu einem weiteren Anstieg des Rückstandes der Gäste. Doch im weiteren Verlauf konnten die Hüttenberger immer mal wieder etwas befreiter aufspielen und die Kluft zwischen beiden Teams zumindest nicht noch größer werden lassen.

Schlussendlich mussten sich die Aufsteiger dennoch der deutlichsten Niederlage der bisherigen Saison hingeben.


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