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Hüttenberg erwartet Remiskönig

Gießener Allgemeine Zeitung

Freitag, den 24. November 2017 um 08:23 Uhr

Aufsteiger TV 05/07 Hüttenberg erwartet zum Bundesliga-Heimspiel am Samstag Remiskönig GWD Minden in der Gießener Sporthalle Ost, müsste im Kampf gegen den Abstieg aber doppelt punkten.

Von Markus Röhrsheim. Endlich Samstagabend! Zwar nicht 19.30 Uhr im Sportzentrum Hüttenberg, sondern um 20.30 Uhr (Sky live) in der Gießener Sporthalle Ost empfängt der TV 05/07 Hüttenberg in der Handball-Bundesliga GWD Minden. Durch den Umstand, dass am Totensonntag in Hessen kein Bundesligaspiel erlaubt ist, bekommt TVH-Geschäftsführer Lothar Weber endlich wieder einmal sein geliebtes Abendspiel. Mit der morgigen Partie Minden beginnend, ist der Aufsteiger nun sogar gleich dreimal hintereinander zur seit dieser Saison ungewohnten Spielzeit am Ball.

Welche Serie endet? – Der mittelhessische Aufsteiger ist seit mittlerweile vier Spielen, sprich der letzten Partie mit Aðalsteinn Eyjólfsson auf der Bank in Lemgo sowie den ersten drei Begegnungen unter dem neuen Trainer Emir Kurtagic, ohne Punkt. Vor dem Auswärtsauftritt in Kiel wäre daher mal wieder etwas Zählbares ein Zeichen im Abstiegskampf. Die Gäste von GWD Minden dagegen sind der Spezialist für Auswärts-Unentschieden. Nach der ersten Partie in Wetzlar (24:24) unterlag man den Rhein-Neckar Löwen und in Magdeburg, ehe in Ludwigshafen, Stuttgart und Lemgo zuletzt jeweils eine Punkteteilung erreicht wurde. Gepaart mit Heimsiegen gegen die Kellerkinder Nettelstedt, Erlangen und Gummersbach und einem weiteren Remis gegen Göppingen steht man daher aktuell mit 11:15 Punkten auf Rang elf.

Gemeinsame Vergangenheit – Beide Mannschaften sind Gründungsmitglieder der Handball-Bundesliga, wobei die Gäste damals noch als Grün-Weiß Dankersen aufliefen. Zusammen mit der Hüttenberger Kreisläufer-Legende Horst Spengler, zugleich damaliger Mannschaftskapitän der Nationalmannschaft, wurde Dankersens Torhüter Rainer Niemeyer 1978 Handball-Weltmeister. Und am Ende der Saison 2011/2012 vermasselte der TV 05/07 Hüttenberg Minden die direkte Rückkehr ins Handball-Oberhaus. In der Relegation der Vizemeister der damals noch zweigleisigen Bundesliga triumphierten überraschend die Mittelhessen um Trainer Jan Gorr. Nach einem 30:19-Heimsieg konnten sich die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim eine folgenlose 25:29-Niederlage in Minden erlauben, um den ähnlich sensationellen Aufstieg wie in diesem Sommer zu feiern.

Wie ist die Form? – Beide Mannschaften mussten im letzten Spiel empfindliche Niederlagen einstecken. Während der TVH beim Champions-League-Teilnehmer SG Flensburg/Handewitt beim 23:38 chancenlos war, hatte Minden zu Hause gegen Tabellenführer Füchse Berlin mit 29:37 das Nachsehen. »Wir müssen weiter nach vorne kommen und definitiv besser als in Flensburg spielen«, lautet die Vorgabe von TVH-Trainer Emir Kurtagic. »Dafür müssen wir im Angriff geduldiger spielen und uns nicht auskontern lassen, sondern den Gegner zwingen gegen unsere Positionsabwehr zu spielen. Sonst machen wir uns das Leben selbst schwer«, hat der 37-Jährige in den zurückliegenden Spielen erkannt. »Und es reicht nicht, dass wir uns das nur vornehmen. Wir müssen uns am Samstag auch so präsentieren. Es ist ein Heimspiel. Da müssen wir emotional auftreten.«

Wobei Kurtagic sicherlich nichts dagegen hat, wenn auch am Samstag erneut die Zuschauerzahl gesteigert werden würde, wie bisher in allen fünf Heimspielen. Denn lautstarke Unterstützung von den Rängen würde nicht nur seinen zuletzt etwas schwächelnden Torhütern gut tun. »Über eine kompakte Deckung müssen wir die beiden auch unterstützen«, hofft der TVH-Coach auf eine Steigerung in diesem Bereich.

Die Stärken von Minden – »Das ist eine erfahrene und eingespielte Mannschaft, die ausgeglichen besetzt ist. Sie stellen eine gute Deckung mit guten Torhütern. Daraus kommen sie dieses Jahr verstärkt über die zweite Welle zu Toren«, hat Emir Kurtagic analysiert. Vor allem die Defensive ist bei nur 355 Gegentreffern aktuell stärker als die Abwehrreihen etwa von Berlin,Leipzig oder Magdeburg.


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