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„Kompatibles“ Brüderpaar geht in Hüttenberg auf Torejagd

Sonstige

25.05.2008

von Wieland Berkholz

Brüder im Sport liefern Journalisten in der Regel dankbare Vorlagen. Wenn sich die beiden „Schumis“ gegenseitig die Heckflügel abfahren ist das genauso eine Schlagzeile wert, wie die Drohgebärde des Hamburgers Guillaume Gille nach einem Foul am kleinen Bruder Bertrand.

Beim TV Hüttenberg wird ab der kommenden Saison ein Brüderpaar gemeinsam auflaufen, welches für den mittelhessischen „Ausbildungsverein“ jedoch nicht nur als Imageträger für Journalisten einen gewichtigen Faktor liefert.

Vor Jahresfrist war es für Manager Lothar Weber schon ein „Riesenerfolg“ mit Andreas Lex einen abwehrstarken und Bundesliga erfahrenen Linksaußen verpflichten zu können. „Andi ist voll eingeschlagen und hat sich auf Anhieb zum Führungsspieler entwickelt.“, so Weber. Nur eine ernstzunehmende Herzmuskelentzündung im Verlaufe der zweiten Saisonhälfte trübte für den ehemaligen Dutenhofener Kapitän des B-Jugendmeisters von 2002 die Einstiegssaison im TVH-Trikot.

Andreas die Kämpfernatur – Stefan das begnadete Talent

Mit der Verpflichtung des 18-jährigen Stefan ist den Verantwortlichen aus der Käsemetropole nun der zweite Coup gelungen.
Der fünf Jahre jüngere, jedoch einen halben Kopf größere und schlaksig wirkende, Linkshänder bildet als Spielertyp das Gegenteil des als Kämpfernatur bekannten Andreas. Für Rainer Dotzauer, den Manager der HSG Wetzlar, in dessen Trägerverein HSG Dutenhofen/Münchholzhausen die beiden Butzbacher seit der C-Jugend reiften, ist Stefan „das größte Talent, welcher wir hier in Dutenhofen je hatten.“ Das Talent von Stefan und den Ehrgeiz von Andreas ergäbe den „idealen Handballer“. Den Wechsel zum Nachbarverein sieht man demzufolge im Dutenhofener Umfeld mit gemischten Gefühlen. „Wir glauben Stefan eine realistische Chance auf den Sprung in den Bundesligakader vermittelt zu haben. Er hat sich anders entschieden. Wir hoffen für ihn, dass es die richtige Entscheidung ist.“, gibt sich Dotzauer diplomatisch.

TVH-Trainer Jan Gorr, welcher schon zu Zeiten des Gewinns der B-Jugendmeisterschaft Trainer von „Lex dem Älteren“ war, empfindet den Auftritt des „Rohdiamanten“ im Hüttenberger Trikot als große Chance: „Stefan ist für sein Alter vor allem in taktischer Hinsicht schon sehr weit fortgeschritten. Ihm wurde dieses Talent zusammen mit seiner linken Wurfhand schon in die Wiege gelegt. An der Schwelle zum Männeralter braucht er möglichst viel Spielpraxis.“ Vor allem im Bereich Athletik und in Sachen Wurfvariabilität sieht der 30-jährige Coach noch Nachholbedarf.

„Das Gesamtpaket stimmt“

Der so hoch mit Vorschußlorbeeren Bedachte gibt sich realistisch: „Natürlich ist es toll, in der kommenden Saison vielleicht zum ersten Mal mit ‚Andi’ aufzulaufen. Doch war für mich in erster Linie das Gesamtpaket entscheidend. Ich habe bisher nur in der Jugend- und Oberliga gespielt. Beim TV Hüttenberg besteht die Chance auf Zweitligahandball. Gleichzeitig strebt der Verein ein Doppelspielrecht mit dem Regionalligisten HSG Pohlheim an. Da es sich bei den Hüttenberger Jungs zudem um eine motivierte Studententruppe handelt, wird auch der Spaß nicht zu kurz kommen.“

Andreas, welcher als angehender Wirtschaftsingenieur und frisch verheirateter Ehemann zwar angeblich nicht über so viel Talent, jedoch eine Portion Lebenserfahrung Vorsprung verfügt, bestätigt sein bodenständiges Klischee mit Understatement. „Es ist schon eine tolle Geschichte, für unsere Eltern vielleicht sogar noch mehr als für uns. Jedoch warten wir erst mal ab, bis ich die ersten Pässe von Stefan beim Einlaufen abgefangen und verwertet habe. Stefan braucht sicher etwas Anlaufzeit.“


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