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Das Prinzip TV Hüttenberg

TVH-Pressemitteilungen

Das Prinzip TV Hüttenberg - erfolgsorientierter Leistungssport mit Herz und Verstand

16. Juli 2008

Der mittelhessische Traditionsverein TV Hüttenberg spielt momentan erfolgreich in der zweiten Handballbundesliga Süd der Männer. Das Konzept hochklassigen Zweitliga-Handball gepaart mit einer guten Nachwuchsarbeit zu kombinieren geht dabei auf. Auch die konstanten Zuschauerzahlen bei Heimspielen im Hüttenberger Sportzentrum, im Durchschnitt besuchen ca. 1100 Zuschauer die Spiele, belegen die hohe Akzeptanz und Anerkennung der Arbeit nicht nur der ersten Mannschaft, sondern des gesamten Unterbaus im sportlichen Bereich und der vielen Verantwortlichen im Hintergrund.

Nach der überragenden Saison 2006/07, als der mittelhessische Traditionsverein lange Zeit im Kampf um die Aufstiegsplätze ein gehöriges Wörtchen mitzureden hatte und dabei mit dem jungen Trainer Jan Gorr und leidenschaftlichem Tempohandball ligaweit für große Furore sorgte, zollen die Mittelhessen sportlich in der abgelaufenen Saison 07/08 einer angespannten Verletz-tensituation Tribut, dem Polen Tomasz Jezewski war es letztendlich vorbehalten mit dem letzten Treffer beim Auswärtserfolg beim EHV Aue den Sprung auf den avisierten einstelligen Tabellenplatz zu ermöglichen. Mit Platz neun könnte der erst 30-jährige A-Lizenzinhaber Gorr und seine „Studententruppe“ das angestrebte Saisonziel somit im Saisonfinale umsetzen. Abseits des Feldes ist der Verein bestrebt, die wirtschaftliche Konsolidierung weiter voran zu treiben und sich in der zweiten Handballbundesliga zu etablieren, auch oder natürlich auch im Hinblick auf die Einführung einer eingleisigen zweiten Liga.

Im Gespräch mit Holger Weithöner (Gießener Anzeiger) haben sich Manager Lothar Weber, Volker Mack (Marketing GmbH) sowie Trainer Jan Gorr in diesen Tagen zum Konzept und zu Zielen des TV Hüttenberg geäußert und sich dabei intensiv über wirt-schaftliche und sportliche Gegebenheiten und Vorgaben beleuchtet.

Hüttenberger History

Aus dem unbedingten Willen nach dem bitteren Abstieg 1985 aus der Belle Etage des deut-schen Handballs die Rückkehr in die 1. Handballbundesliga möglichst kurzfristig wieder zu schaffen, wurden seitens der Verantwortlichen vor allem zwischen 1990-1992 absolute Top-spieler (z.B. Staffan Olsson als prominentes Beispiel) zum TV Hüttenberg geholt. Doch über-stiegen die daraus entstehenden großen finanziellen Verpflichtungen damals die wirtschaftli-chen Möglichkeiten des Traditionsvereins. Spätestens am Ende der Saison 1993/94 beliefen sich die aufgelaufenen Verbindlichkeiten auf ca. 550 000 DM, wobei das finanzielle Risiko damals noch vom gesamten Hauptverein und somit allen Sparten getragen wurde.
Im Jahre 1994 wurde der Leistungssportbereich mit der neu gegründeten Marketing Gesell-schaft Hüttenberg ausgelagert, die Marketing Gesellschaft stellt als Rechtsform eine GmbH dar. In den Jahren danach musste der berühmte Gürtel sehr, sehr eng geschnallt werden, das Hauptaugenmerk lag auf dem Abbau der entstandenen Verbindlichkeiten und der sportlichen Konsolidierung, um die sportliche und wirtschaftliche Zukunft des Handballsports in Hütten-berg nicht noch weiter zu gefährden.

Gründung der Marketing GmbH

Die Entscheidung im Jahre 1994 die Marketing GmbH zu gründen, war eine ganz zentrale Vorraussetzung für den Abbau der finanziellen Altlasten und zur weiteren wirtschaftlichen Konsolidierung. Gleichzeitig wurde das finanzielle Gesamtrisiko, sprich die Sparte Leis-tungshandball vom Verein auf die Marketing Gesellschaft Hüttenberg mbH übertragen, womit der TVH einer der ersten Vereinen in der Handballbundesliga überhaupt war, die sich auf diese Art und Weise umstrukturiert haben.

Aufgabenteilung der Verantwortlichen

Verantwortliche in der Marketing GmbH sind momentan Lothar Weber und Robert Engel als Geschäftsführer und noch sechs weitere ehrenamtliche Helfer, die die unterschiedlichsten Aufgabengebiete betreuen. Die Aufgaben reichen dabei vom Kartenverkauf über Abrech-nungen, die Lohnverwaltung und Buchhaltung, der Ein- und Verkauf von Fanartikeln bis hin zur Betreuung im neu eingerichteten VIP Raum, der vor allem in der Sponsorenbetreuung und -aquise eine zentrale Rolle spielen soll. „Nicht nur die Arbeit auf dem Feld an Spieltagen und im Training unter der Woche ist wichtig, gerade die vielen Überlegungen, die Marke TVH noch besser im Großraum Gießen zu positionieren wird im modernen Verständnis von Leis-tungssport immer wichtiger, dabei ist auch unser neuer VIP-Raum ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept“, so Gorr. Der ehemalige erfolgreiche Hüttenberger Bundesliga Spieler Vol-ker Mack hat schon lange die Seiten gewechselt und zeichnet gemeinsam mit Robert Engel und Heiko Czech hauptverantwortlich für anstehende Spielergespräche und Vertragsver-handlungen. Daneben besteht die Hauptaufgabe der Marketing GmbH darin, mit allen Betei-ligten den Namen TV Hüttenberg als Marke in der Region noch weiter zu platzieren, beste-hende Sponsoren zu betreuen bzw. neue zu akquirieren, damit auch weiterhin erfolgreicher und leistungsorientierter Handball bei den Käsestädtern gewährleistet werden kann.

2006 erfolgte die endgültige wirtschaftliche Konsolidierung

Seit Mitte des Kalenderjahres 2006 sind die finanziellen Altlasten der 80’er Jahre endlich Geschichte in den Büchern des TVH, alle Schulden und Verbindlichkeiten sind zu diesem Zeitpunkt getilgt worden. „Toll, dass wir damals neben der immens wichtigen wirtschaftlichen Gesundung eine so erfolgreiche Saison mit Tabellenplatz vier am Ende belegen konnten. Bemerkenswert aber vor allem, dass wir diesen sportlichen Erfolg überwiegend mit Spielern und Talenten aus unserer mittelhessischen Region erreichen konnten“, so Manager Weber nicht ohne Stolz.
Die Marketing Gesellschaft steht somit auf wirtschaftlich gesunden Füßen und „gibt prinzipiell nur das Geld aus, was vorhanden ist und keinen einzigen Cent mehr“, so Mack ergänzend. Der jährliche Etat wurde nach dem Aufstieg im Jahre 2004 (ca. 190 000 €) inzwischen bis zur abgelaufenen Saison 07/08 mehr als verdoppelt. Obwohl der hessische Traditionsverein da-mit in der „Etattabelle“ in der zweiten Liga nur einen der letzten Plätze belegt, scheint das sportliche Konzept gepaart mit der akribischen Arbeit von Gorr mit seiner charakterlich bereits erstklassigen Truppe voll aufzugehen. Die wirtschaftliche Gesundheit und volle Hand-lungsfähigkeit im vorgegebenen Rahmen ist nach Angaben der Marketing GmbH zwingend erforderlich, da die jungen, ehrfolgreichen und vor allem sehr gut ausgebildeten Spieler für andere Vereine in den letzten beiden Spielzeiten natürlich immer interessanter geworden sind. Trotz dieser Tendenzen unterschrieb Linksaußen Andreas Lex vom Bundesligisten HSG Wetzlar kommend einen Vertrag beim Nachbarn Hüttenberg und sein jüngerer, hoch talentierter Bruder Stefan entschied sich zur Saison 2008/09 gegen die Offerten des be-nachbarten Bundesligisten und dessen umtriebigem Manager Rainer Dotzauer für den TVH. „Stefan hat in vielen Bereichen sehr gute Grundlagen und Vorraussetzungen, wenn sein En-gagement stimmt, wird er bei uns Einsatzzeiten bekommen und das ist wohl das Wichtigste, damit er seine Entwicklung weiterhin vorantreiben kann“, so Gorr zum jüngsten Transfercoup, bei dem nicht hohe finanzielle Summen, sondern das stimmige sportliche Konzept und die Stimmung im Team den Ausschlag für den ambitionierten Zweitligisten gegeben haben. „Natürlich hat mir mein Bruder von der Stimmung in der Truppe berichtet, ich sehe hier aber auch für meine persönliche sportliche Karriere optimale Entwicklungsmöglichkeiten“, so der Rückraumspieler, dem Gorr bereits jetzt ein hohes taktisches Potenzial und großes Spielver-ständnis bescheinigt.

„Bei uns gibt es keine Riesensummen zu verdienen, aber das Klima im ganzen Verein und im Speziellen in der Mannschaft ist hervorragend, mit Jan Gorr haben wir darüber hinaus einen jungen, kompetenten und äußerst erfolgshungrigen Trainer. Das Geld, das wir in Verträgen versprechen, wird immer pünktlich und regelmäßig bezahlt, das ist ein wichtiger Leitsatz“, so Weber zur Philosophie des TV Hüttenberg. Weber hat dabei sicherlich auch die beiden Insolvenzen der SG Leutershausen vor knapp 2 Jahren und die Pleite der HBR Ludwigsburg bzw. SVK Salamander Stuttgart im Vorfeld der Saison 07/08 als mahnende Beispiele im Sinn.

(Holger Weithöner)

 


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