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Coach Eyjolfsson blickt Spitzenspiel gegen Lübbecke entgegen

Gießener Anzeiger

Samstag, den 28. Januar 2017 um 13:59 Uhr

HÜTTENBERG - (am). Auf den ersten Blick sieht es wie ein vorgefertigtes Drehbuch aus. Denn das erste Spiel der 2. Handball-Bundesliga der Männer nach der WM-Pause wird vom Tabellenführer TV Hüttenberg und seinem direkten Verfolger und Meisterschafts-Favoriten TuS N-Lübbecke bestritten. Am Mittwoch (1. Februar) treten beide Kontrahenten in einer vorgezogenen Partie des 19. Spieltags um 19 Uhr in der Merkur-Arena von Lübbecke gegeneinander an. Nach der Tabelle ist ein hart umkämpftes und ausgeglichenes Spiel zu erwarten. Denn bei Punktgleichheit (je 29:7) und einem Toreplus von +68 auf beiden Seiten entscheiden die mehr geworfenen Tore von Hüttenberg (515) gegenüber dem TuS (503) über die Besetzung des Platzes an der Sonne. Doch nicht nur für die mittelhessischen Gäste ist der Erstliga-Absteiger aus Ostwestfalen am Mittwoch Favorit. TVH-Trainer Adalsteinn Eyjolfsson beleuchtet im Gespräch mit dem Anzeiger schon einmal die Ausgangslage.

Wie ist die Personalsituation nach der Winterpause? Wie sieht es vor allem bei Ragnar Johannsson aus?
Bei Ragnar schauen wir nach seinem Muskelfaserriss mit den Ärzten Tag für Tag. Es ist noch nicht genau abzusehen, wann er wieder dabei ist. Aber wir sind optimistisch für Lübbecke. Ansonsten sind alle fit. Auch Maximilian Kraushaar ist wieder fit. Er trainiert wieder voll mit und könnte auch wieder mitspielen. Aber das wird noch ein bisschen dauern. Ansonsten ist der normale Kader im Training, mit ein, zwei Spielern aus der A-Jugend und ein, zwei Spielern aus der zweiten Mannschaft.

Das Training läuft wieder auf normalem Betrieb?
Seit dem 10. Januar sind wir wieder voll im Training.

Wie ist die Stimmung bei Ihnen? Ist angesichts des Tabellenplatzes der Aufstieg ein Thema in der Mannschaft und für Sie?
Natürlich ist es bei diesem Tabellenplatz ein Thema bei uns. Aber erst einmal müssen sich die Verantwortlichen im Verein um die Rahmenbedingungen kümmern. Daran wird derzeit intensiv gearbeitet. Für uns im sportlichen Bereich geht es wie bisher darum, uns positiv weiterzuentwickeln und immer wieder Details in unserem Spiel zu verbessern. Daran arbeiten wir intensiv. Und dann sehen wir weiter.

Ist es gut, dass der erste Gegner sofort der TuS N-Lübbecke ist?
Das hat Vor- und Nachteile. Auch Lübbecke ist in einer Situation, dass Leute weg waren und dass die Mannschaft erst wieder in ihren Rhythmus finden muss. Wichtig wird am Mittwoch auch sein, mit welcher Kapelle beide Mannschaften aufspielen können. Auf der anderen Seite ist die Lübbecker Mannschaft in einer ganz anderen Situation als wir, von der personellen Situation, von den Rahmenbedingungen und vor allem von den finanziellen Möglichkeiten, die die haben. Das kann man mit uns gar nicht vergleichen.


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