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HSG feiert souverän ersten Sieg in Linden

Gießener Anzeiger

Freitag, den 04. August 2017 um 08:10 Uhr

LINDEN - (uc). Das mit Spannung erwartete Derby zwischen Handball-Bundesligist HSG Wetzlar und Erstliga-Aufsteiger TV Hüttenberg am vierten Spieltag des 26. Linden-Cups hielt, was es versprach. In der proppenvollen Stadthalle Linden waren es aber die Grün-Weißen aus Wetzlar, die der Partie von Beginn an den Stempel aufdrückten und dem Liga-Neuling aus Hüttenberg eine deutliche 27:36 (12:20)-Klatsche verpassten. Gastgeber MSG Linden zeigte sich gegen den klassenhöheren Oberligisten SG Kleenheim auf Augenhöhe bei der knappen 27:29 (14:17)-Niederlage.

HSG Wetzlar - TV Hüttenberg 36:27

Böses Erwachen für den TV Hüttenberg. Gegen die HSG Wetzlar sah der Erstliga-Neuling 60 Minuten kein Land, weil die in allen Belangen deutlich überlegenen Lahnstädter von Beginn an konzentriert, druckvoll und mit schnellen Ballwechsel agierten. Wetzlar zeigte sich gegenüber der Auftaktpartie gegen den Bergischen HC (26:29-Niederlage) stark verbessert. Immer wieder waren es schnelle Konter durch die Außen Kristian Björnsen und Kasper Kvist, die zu Toren führten und Hüttenberg von einer Verlegenheit in die andere stürzten. Nach einer Viertelstunde hieß es bereits 11:4 für die Truppe von HSG-Trainer Kai Wandschneider, die sich in ihrem Lauf partout nicht stoppen ließ.

Beim 15:7 bahnte sich ein Hüttenberger Debakel an. Allein TVH-Neuzugang Vladan Lipovina blieb es vorbehalten, mit einem starken Auftritt den Grün-Weißen Paroli zu bieten, doch zwei Minuten vor dem Wechsel war beim 20:10 die Zehn-Treffer-Differenz schon erreicht. In Durchgang zwei klappte die Hüttenberger 3:2:1-Deckung besser, aber der Wetzlarer Tordrang hielt über die Zwischenstationen 27:17 und 30:20 weiter an. Da die einseitige Partie keine Spannung besaß, kam nur etwas Stimmung auf den Rängen auf, als die Wetzlarer Maximilian Holst und Nachwuchsspieler Tim Rüdiger zu Torerfolgen kamen. Bei Hüttenberg zeigten allenfalls Vladan Lipovina, Dominik Mappes und Schlussmann Mathias Ritschel Erstliga-Niveau, während bei Wetzlar der Einsatz von Stefan Kneer in der Offensive im linken Rückraum immer besser funktioniert.

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Wetzlar: Buric, Weber; Hermann (2), Kneer (2), Björnsen (6), Pöter (1), Ferraz (3), Mirkulovski (2), Rüdiger (2), Holst (2), Kvist (2), Klesniks, Lindskog (1), Cavor (5), Kohlbacher (3).

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Sicko, Roth (1), Stefan (1), Mappes (3), Sklenak (1), Johannsson, Wörner, Rompf, Hofmann, Wernig (5/4), Hahn (2), Fernandes (4), Lambrecht, Zörb (3), Lipovina (7).


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