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Hüttenberg behält über Drittligist TGS Pforzheim die Oberhand

Aktuelles

Sonntag, den 20. August 2017 um 11:00 Uhr

Viele Ausfälle im Team – Heute (16 Uhr) gegen den Bergischen HC gefordert

TVH behält über Drittligist Pforzheim die Oberhand

(tvh) Der TV 05/07 Hüttenberg gewinnt das erste Pflichtspiel der neuen Handballsaison 2017/18. Im „Final4“ der ersten DHB-Pokal-Runde rücken die Blau-Roten um Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson damit in das Endspiel am Sonntag (16 Uhr) gegen den Bergischen HC vor. Der Gewinner zieht in das Achtelfinale ein. Trotz zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle und dem Fehlen von Vladan Lipovina (keine Spielgenehmigung) machte Hüttenberg gegen den Drittligisten und Turnier-Gastgeber TGS Pforzheim am Samstagabend ein gutes Spiel und triumphierte am Ende auch in der Höhe verdient mit 30:22 (13:10). Mit Dominik Mappes, Moritz Lambrecht, Jannik Hofmann und Ragnar Jóhannsson musste der TVH gestern Abend zudem krankheitsbedingte Ausfälle kompensieren.

„Betrachtet man die Ausfälle war das heute vielleicht ein bisschen zu viel für uns, aber das ist sicher eine gute Übung für die Jungs. Sie haben es trotzdem geschafft in einer so schweren Konstellation zu liefern“, so Eyjólfsson. Drittligist Pforzheim hatte Hüttenberg schon in der Anfangsphase unter Druck gesetzt und hatte sich nach einer Viertelstunde eine 6:2-Führung erkämpft. Der stark aufspielende Szymon Sicko, der auf Linkshalb am Samstagabend mit sechs Treffern seinen Trainer zu überzeugen vermochte, hielt dem TVH beim 5:9 und 6:9 in der Folge im Spiel (23.). „Er hat uns heute nach dem Rückstand auf die richtige Bahn gebracht und war für mich der Mann des Spiels“, erklärte Eyjólfsson am Abend gegenüber den Pressevertretern. Der Ausgleichstreffer von Tobias Hahn beim 9:9 und das Tor von Sebastian Roth per Gegenstoß zum 13:10-Halbzeitstand brachten die Mittelhessen dann endgültig in eine komfortablere Lage.

In der zweiten Halbzeit kontrollierte Hüttenberg die Partie und stand nun sicherer in der Abwehr. Tor um Tor setzten sich die Blau-Roten weiter ab. Hahn mit 23:15 (44.) und das 25:18 (48.) von Tomasz Sklenak führten bereits die Vorentscheidung herbei. In der Schlussphase kam die TGS nicht mehr heran. Tim Stefan setzte per Tempogegenstoß den 30:22-Schlusspunkt.

Heute Nachmittag (16 Uhr) wird es für den TVH aber sichtlicher schwerer, denn dann treffen die Blau-Roten auf den Bergischen HC – den der TVH bereits aus den Testspielen beim Linden-Cup kennt. „Ich muss dazu nicht sagen, dass wir in der Konstellation ein bisschen der Außenseiter sind. Gerade was unsere Ausfälle und die Schwächung durch den bakteriellen Infekt angeht“, sagte Eyjólfsson nach dem Spiel. „Der BHC hat sich im Sommer verstärkt und im Grunde einen besseren Kader als noch in der 1. Liga im letzten Jahr. Das wird eine sehr schwierige Aufgabe für uns am Sonntag.“

Aufstellung Hüttenberg: Ritschel, Schomburg; Stefan (2), Sklenak (2), Wörner, Wernig (6/2), Rompf (3), Zörb (2), Fernandes (5), Sicko (6), Roth (1), Hofmann, Hahn (3).

Aufstellung Pforzheim: Binder, Ullrich; Klimovets, Taafel (7/1), Bujotzek, Kikillus (5/3), Mitzel (1), Sruk (2), Fassunge, Wysokinski, Prsa (2), Dykta, Prasolov (1), Salzseeler, Versakovs (4).

Zeitstrafen: 10:6 Min. – 2/2:4/5. – Zuschauer: 550. – Schiedsrichter: Hellbusch, Jansen.

Stimmen zum Spiel:

„Das Spiel heute Abend war definitiv kein Leckerbissen. Aber die Jungs haben gefightet und wir haben uns durch eine gute Deckung in das Spiel gekämpft“ – TVH-Trainer Aðalsteinn Eyjólfsson

„Nach anfänglicher Wurfschwäche, haben wir uns langsam aber sicher in das Spiel hinein gekämpft. Ein klassisches Pokalspiel eben!“ – TVH-Kapitän Matthias Ritschel

„Eine ordentliche Leistung von uns mit einem gerechten Ergebnis. Wir brauchten aber einige Zeit, bis wir unseren Rhythmus gefunden hatten und dann in der 2. Halbzeit das Tempo erhöhen konnten. Jetzt müssen gegen den BHC schauen, was möglich ist“ – TVH-Rechtsaußen Daniel Wernig


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